WMC in Wuppertal

 

Mit dem WMC auf großer Fahrt

Am 28. August
ging es morgens um 9.30 Uhr los. Unser Busfahrer der Firma Hoffmann
aus Erndtebrück fuhr vom Busbahnhof zur Wenscht und sammelte an
den einzelnen Haltestellen die Mitglieder des »Wenschter Mittwoch
Clubs« mit ihren Gästen auf. Mit insgesamt 47 Personen fuhren wir
über die Autobahn ins Bergische Land nach Leichlingen.
Dort kehrten
wir zum Mittagessen ein in das altbergische Gasthaus »An den 12
Uhren«. Nach dem seltsamen
Gaststättennamen gefragt, erklärte uns der Inhaber, dass dieses
Gasthaus an einer alten von den Römern angelegten Heerstraße zwischen
Köln und Wuppertal liegt. Das  Gasthaus war eine  beliebte
Einkehr- und Pferdewechselstätte, wo zu jeder Stunde bei Tag und
Nacht neben Trank auch warmes Essen bereit gehalten wurde. Also
war hier stets Mittag oder 12 Uhr. Daher der Name des mehr als 300
Jahre bestehenden Gasthauses.

Wir wurden hier sehr freundlich willkommen
geheißen und uns erwartete schon ein reichhaltiges und sehr schmackhaftes
Essen an schön gedeckten Tischen. Gut gestärkt fuhren wir anschließend
weiter nach Wuppertal.
Dort stiegen wir am Bahnhof der Schwebebahn
in die beiden für uns bereitgestellten Kaiserwagen ein. In diesen
mit rotem Samt ausgestatteten Wagen waren für uns die Tische zum
Kaffeetrinken gedeckt und bei Kaffee und Kuchen ließen wir es uns
gut gehen. Eine in der Tracht der Kaiserzeit gekleidete Hostess
erklärte uns während der Fahrt die Sehenswürdigkeiten der Stadt
im engen Tal der Wupper.
Am Ende dieses erlebnisreichen Tages brachte
uns unser Busfahrer wieder wohlbehalten nach Hause.

Lieselotte Kreutz

 

Rückblick: Abschiedskonzert Birlenbach

Siegener Zeitung vom11. Sept. 2007

»Vertraut den neuen Wegen"

Abschiedskonzert im ev. Gemeindezentrum
Birlenbach

bst   Birlenbach.
Abschiedsstimmung erfüllte die Kirche im ev. Gemeindezentrum Birlenbach,
das in drei Wochen außer Dienst gestellt sein wird und verkauft
werden soll. Hier fanden seit Juli 1963 viele aktive Gruppen ihr
Domizil, darunter auch der von Ingo Gieseler geleitete gemischte
Chor, der – wieder einmal im Zusammenwirken mit dem Blechbläserensemble
pian e forte, Friedhelm Schneider (Klavier/Orgel) und Rarsten Schreiber
(Cajon) – zu diesem Abschiedskonzert eingeladen hatte. Dessen Motto
.Vertraut den neuen Wegen" sollte den Blick der um ihr Gemeindezentrum
trauernden Birlenbacher auf die Chancen und Möglichkeiten der Zukunft
innerhalb der Kirchengemeinde Klafeld richten. Im Wechsel von Bläser-
und Chorbeiträgen und auch bei gemeinsam dargebotenen Titeln wurde
die ungetrübte Freude am Musizieren deutlich, die an keinen Ort
gebunden ist.  

Ingo Gieseler
leitete seine beiden Ensembles schwungvoll – motivierend, die solide
Probenarbeit zahlte sich hörbar aus. Bei A. Beckers doppelchörigem
„Weihegesang" wirkten die Bläser von pian e forte versiert
mit Friedhelm Schneider an der Orgel zusammen. Als unter dem Programmpunkt
„Impressionen einer Kirche" Fotos aus der 44-jährigen Geschichte
des Gemeindezentrums gezeigt wurden, waren Wehmut und Trauer in
der voll besetzten Kirche wieder deutlich spürbar. Der Chor antwortete
mit „Ich traue auf dich" von T. Simson, pian e forte mit einer
Fantasie von M. Schütz zum Lied „Vertraut den neuen Wegen",
ehe Pfarrerin Almuth Schwichow eine Andacht zu diesem Lied hielt:
Klaus Peter Hertzsch habe 1989 den Text mitten in der sich anbahnenden
Umbruchsituation in der DDR geschaffen, 1996 sei es ins Evangelische
Gesangbuch aufgenommen worden. Es gründe auf biblischer Gewissheit
und dem Vertrauen in die Wege Gottes und seinen Auftrag an uns,
die Schöpfung zu bewahren.

Mit „Seid nicht
bekümmert" von S. Beck und „Sei behütet" von C. Bittlinger
endete dieses Zuversicht verbreitende Abschiedskonzert. Für den
nicht enden wollenden Applaus bedankten sich beide Ensembles mit
„Erd und Himmel sollen singen" von M. Schütz. Anschließend
lud der gemischte Chor zum gemeinsamen Feiern in den Gemeindesaal.
Der Chor wird auch den Abschiedsgottesdienst am 30. September um
9.30 Uhr musikalisch mit gestalten.
 

 

 
….vertraut
den neuen Wegen


Abschied vom GZ Birlenbach

Abschied vom Gemeindezentrum
Birlenbach

Es war ein Tag
der Freude, als das Gemeindezentrum Birlenbach am 21. Juli 1963
seiner Bestimmung übergeben wurde. Davon sind alle Festreden und
Ansprachen und die Predigt, die an diesem Tag gehalten wurde, erfüllt.
Pfarrer Flick, dessen Worte auf einer Tonbandaufzeichnung erhalten
sind, dankte Gott dafür, „dass er den Gemeindegliedern in Birlenbach
ein eigenes und geräumiges und schönes Haus geschenkt hat.“

Von diesem Haus
müssen wir nun Abschied nehmen, wehmütig und traurig, aber auch
dankbar dafür, dass viele Menschen im Laufe der Jahrzehnte hier
heimisch geworden sind: in den Gruppen und Chören, im Gottesdienst
und im Kindergottesdienst, als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Für die erfüllte Zeit, die hinter uns liegt, wollen wir Gott danken
in einem Konzert am Samstag, dem 8. September, um 18.30 Uhr
 und im Gottesdienst mit den beiden Birlenbacher Chören am
Sonntag, dem 30. September, um 9.30 Uhr.

Alle,
die sich dem Gemeindezentrum Birlenbach verbunden fühlen,
laden
wir herzlich dazu ein.


Abschied von Lutherhaus

Abschied von Lutherhaus

Im Jahr 1897 wurde das Lutherhaus als erstes
Gebäude der Kirchengemeinde in Dienst genommen. Seitdem hat es Generationen
im besten Sinne des Wortes als Gemeindehaus gedient. Wen und was
hat es in 110 Jahren nicht alles beherbergt: Chöre, Gemeindegruppen,
Kinder- und Jugendkreise, Konfirmanden, Familienfeiern, unzählige
Beerdigungsnachfeiern, Blutspendenachmittage, Kino, Nähschule, Kindergarten,
Kleiderkammer, Einführungen und Verabschiedungen, usw. usw.

Mit all dem sind viele, viele Erinnerungen
verknüpft.

In einem Gemeindeabend

am Mittwoch, 19. September
um
19.30 Uhr im Großen Saal

wollen wir einen Streifzug durch die lange
und reiche Geschichte des Hauses machen.

Sie sind alle herzlich eingeladen
!


Eiserne Konfirmation 2007

 

Eiserne Konfirmation

Zu Beginn der
Sommerferien, am 1. Juli, trafen sich die Jubiläumskonfirmandinnen
und –Konfirmanden des Konfirmationsjahrganges 1942 noch einmal in
Geisweid.

Am 15. und 29.
März 1942 wurden 102 Jungen und Mädchen von den damaligen Pfarrern
Buscher und Pfeil eingesegnet. Pfr. Gossing, der eine Gruppe unterrichet
hatte, war kurz zuvor zum Kriegsdienst eingezogen worden. 1992 beging
der Jahrgang mit einem umfangreichen und festlichen Programm das
Goldene Konfirmationsjubiläum. Auch zu diamantenen Jubiläum fand
sich ein Vorbereitungsteam zusammen und bereitete ein ansprechendes
Programm vor. Das gleiche Team mit Frau Schnutz, Herrn Becker und
Herrn Latsch haben auch diesmal wieder den Tag bestens vorbereitet
– dafür sagen wir auch an dieser Stelle noch einmal herzliches Dankeschön!
Ihre Arbeit hat bei Allen ungeteilte Anerkennung gefunden.

Seit  der
Diamantenen Konfirmation waren 15 Mitglieder des Jahrganges verstorben.
Ihrer wurde namentlich im Gottesdienst gedacht und für jeden eine
Kerze auf dem Taufstein entzündet.

Nach dem Fototermin
an der Kirche traf man sich zum Mittagessen an festlich gedeckten
Tischen in der Bismarckhalle. Nach dem Mittagessen trugen einige
etwas bei zu einem unterhaltsamen und auch nachdenklichem Programm
mit Sketchen, Texten und Gedichten.

Alle werden den
Tag in guter Erinnerung behalten und dankbar sein für das Wiedersehen,
für gute Gespräche und die geistliche Stärkung.

Burkhard Schäfer