Rückblick – Ausflüge

Ausflüge

Nach der Sommerpause starteten die unterschiedlichen Gemeindekreise
mit einem neuen Programm.
Einige luden zum Auftakt des Herbstprogramms zu
einem Ausflug ein.

Kindergottesdienst

So fuhr der Kindergottesdienst der Talkirche am Sonntag,
dem 21. September, bei herrlichem Spätsommerwetter ins Sauerland. Das Haus Löwenzahn
bei Oberhundem erwies sich als ideales Ausflugziel für dreißig Kinder mit ihren
Eltern. Nach einem opulenten Mittagsmahl trafen sich die Kinder und Eltern auf
dem überdachten Sandfeld der “Arena” zum Volleyballspiel, für andere war der
Steichelzoo ein Magnet, wieder andere zog´s auf den Bolzplatz. Nach dem Kaffeetrinken
im Freien versammelten sich alle zu einem gemeinsamen Abschluss in der Kapelle.
Es war ein wunderschöner Tag!

Senioren

Am Mittwoch, dem 24. September, starteten die Senioren
des 1. und 2. Pfarrbezirkes zu einem Halbtagsausflug auf den Westerwald. Der
große Bus war bis auf den letzten Platz besetzt, einige fanden leider keine
Mitfahrgelegenheit mehr. Auf eher unbekannten Straßen ging´s durchs Siegerland,
den Hickengrund und den hohen Westerwald nach Hachenburg. Zunächst stand dort
der Besuch des Landschaftmuseums Westerwald auf dem Programm. Dieses klein,
überschaubare Freilichtmuseum weckte viele alte Erinnerungen. Ein Spaziergang
führte durch den herbstlichen Schloßpark zum historischen Marktplatz. Nach dem
Kaffeetrinken im Hotel “Zur Krone” ging´s hinüber in die evang. Stadtkirche.
Mit einer kurzen Besinnung über den Wochenspruch “Lobe den Herrn, meine Seele,
und vergiß nicht, was er dir Gutes getan hat” rundete Pfr. Hölzer den Tag ab.

Mütterkreis

Zu einem “Freundschaftsbesuch” reiste der Mütterkreis
der Talkirche am Dienstag, dem 30. September, nach Riebelsdorf in die Schwalm
(Kreis Ziegenhain). Der dortige Frauenkreis ist seit genau zwanzig Jahren mit
den Geisweider Frauen freundschaftlich verbunden. Die 26 Geisweider Frauen wurden
auch diesmal wieder aufs herzlichste empfangen. Der Riebeldorfer Pfarrer Matthias
Kämpfer stammt zudem aus Unglinghausen, so dass die Siegerlanderinnen auch von
seiner Seite immer herzlich begrüßt werden.Eine Diaserie erinnerte nach dem
Mittagessen nach einmal an die vielfältigen Begegnungen und Besuche hin und
her. Dabei fiel auf, dass die reichen Schwälmer Trachten im Alltag stetig weniger
in Erscheinung treten. Trugen vor zwanzig Jahren noch ein gutes Drittel der
Frauen ihre Tracht, so waren es bei diesem Besuch nur noch drei !Nach einer
gemeinsamen Andacht in der zum Erntedankfest überaus reich geschmückten Dorfkirche
ging´s zurück ins Siegerland.

Diamantene Konfirmation

Diamantene Konfirmation

Am 13. Junli fand die diesjährige Diamantene Konfirmation
statt. 29 Teilnehmer des Konfirmationsjahrgangs 1943 konnten daran teilnehmen.
Einige nahmen dafür weite Anreisen auf sich. Den weitesten Weg hatte Frau Friedel
Stötzel geb. Wickel: 1000 km legte sie mit ihrer Familie aus Galizien in Kärnten
(nahe der slowenischen Grenze) zurück.
1943 wurden im Klafelder und im Geisweider
Bezirk 116 Konfirmandinnen und Konfirmanden durch die Pfarrer Buscher und Pfeil
eingesegnet. Nach dem Gottesdienst mit Pfr. Schäfer trafen sich die Teilnehmer
zusammen mit ihren Angehörigen im Lutherhaus.
Für die musikalische Unterhaltung
sorgten Werner Klaes (Zither) und Karl Wilhelm Stöcker (Keyboard und “singendes
Sägeblatt”). Gerne erinnerte man sich an die Zeit damals und an die Entwicklung
bis heute. Herr Werner Klaes ließ in einem eigens verfassten Gedicht in Dialektform
die Zeiten des Unterrichts nochmals lebendig werden. Hermann Wagner hatte den
Film “Der Eisenwald” mitgebracht, der die damaligen Arbeits- und Lebensformen
vor Augen führte. Pfarrer Schäfer erweckte das damalige (inzwischen zum großen
Teil wegsanierte) Geisweid zu neuem Leben anhand von Dias, die Herr Kurt Saßmann
vor 40 Jahren gemacht hat. Dazwischen ließen Gedichte, Lieder und immer wieder
das Erzählen keine Langeweile aufkommen.

Frauenhilfsausflug

 

Frauenhilfsausflug nach Kloster Grafschaft

Einen schönen Tag erlebten die Frauenhilfen Geisweid und
Setzen bei ihrem Jahresausflug am 23. Juli. Mit einem vollbesetzten Sonderbus
ging die Fahrt durchs schöne Lennetal nach Kloster Grafschaft. Dort wurde die
Gruppe von Pfr. Kroh erwartet, dem evangelischen Klinikseelsorger. Er führte
fachkundig durch das Gelände und einige Häuser der Fachklinik für Atemwegserkrankungen.
Diese Klinik wurde nach 1946 in den ehemaligen Klostergebäuden von Boromäerinnen
eingerichtet, die aus Tebnitz in Schlesien vertrieben waren.

Nach dem gemütlichen Kaffeetrinken gings einige Kilometer
weiter nach Wormbach. Die dortige alte romanische Dorfkirche weist als Besonderheit
eine reiche barocke Ausstattung auf und eine einmalige romanische Ausmalung.
Die zwölf Tierkreiszeichen in den Gewölben haben Wissenschaftler immer wieder
Rätsel aufgegeben.

Nach einer kleinen Andacht ging die Fahrt zurück.

 

Rückblick – Oek. Kinderfest 2003

 

Am 13. Juli im Wenscht:

„Wir feiern heut´ ein Fest …“

„ … und kommen hier zusammen.“ Mit diesem Liedvers begann diesmal der Familiengottesdienst
zum 34. ökumenischen Kinderfest. Wegen der Renovierungsarbeiten in St. Marien
traf man sich in diesem Jahr in der ev. Wenschtkirche, um gemeinsam zu singen,
zu beten und jene Geschichte aus dem Markusevangelium zu hören, in der Jesus
die Kinder segnete. Vikar Michael Melcher holte alle Mädchen und Jungen nach
vorne, setzte sich in ihre Mitte und ließ sie wissen, dass auch sie gesegnet
sind und dass jeder den Segen an andere weitergeben kann. Musikalisch umrahmt
wurde der lebendige und eindrucksvolle Gottesdienst von drei Flötenkreisen,
die bei allen Musikstücken ihr Können unter Beweis stellten.

Pünktlich zur Mittagszeit konnten sich die vielen hundert Festbesucher mit
einer deftigen Erbsensuppe und leckeren Grillwürstchen stärken. Unter Langeweile
hatte dann bis zum späten Nachmittag niemand zu leiden. Das Inliner-Training
mit der Polizei, schnelle Fahrten auf der Rollenrutsche, tolle Geschicklichkeitsspiele, das Glücksrad und die unzähligen Rennen auf der Carrera-Bahn sorgten
für Abwechslung und Spannung. An den Mal- und Basteltischen waren vor allem
Phantasie und Kreativität gefragt, und wer Lust hatte, konnte sich mit einem
Tattoo verschönern lassen. Großen Beifall erhielten die Mitglieder des Zirkus
„Pille-Palle“, der Zauberer Mérot, die Tanzgruppe der Geschwister-Scholl-Schule
und die knapp 30 Kinder und Jugendlichen der Judovereinigung Siegerland. Sie
zeigten gekonnte Taekwon Do-Übungen aus den Bereichen Selbstverteidigung und
Bruchtest, wobei eine große Anzahl Bretter mit Händen und Füßen zerschlagen
und zertreten wurden. Die Zuschauer kamen aus dem Staunen einfach nicht heraus!
Aber auch Andreas Neugebeuer wusste mit seinen tollen Mitmachliedern zu gefallen:
„Wir feiern heut´ ein Fest und singen miteinander.“

Bei der großen Tombola warteten 500 Preise auf die glücklichen Gewinner.
Die größte Freude kam natürlich bei den fünf Hauptgewinnern auf; sie konnten
einen CD-Player, einen Puppenwagen, ein Trampolin, einen Tretroller bzw. eine
Kaffeemaschine mit nach Hause nehmen. Auch von hier noch einmal herzlichen Glückwunsch!
Eine überaus reichhaltige Kuchentafel lud im Gemeindezentrum zum gemütlichen
Kaffeetrinken ein. Diesmal gab es besonders viele selbst gebackene Kuchen und
kunstvoll verzierte Torten! Erfrischen konnte man sich bei den hochsommerlichen
Temperaturen mit kühlen Getränken. Die hatten sich auch die vielen Hobbyfußballer
verdient, die beim „lebenden Kicker“ um den Sieg spielten. Reporter Günter Gollos
lief zu großer Form auf, als es zum Spiel des Tages kam: 1. FC Geistlichkeit
gegen SV Wenschter Jugend. Nach schweißtreibendem Kampf siegten Pfr. Herbert Siemon, Pfr. Karl-Hans Köhle, Presb.
Peter-Christian Rose, Presbn. Brigitte Allamode, Vik. Michael Melcher und Presb.
Hartmut Heinbach durch „golden goal“.

Zusammen mit dem diesjährigen Erlös von ca. 3.450 Euro (!) konnte das traditionelle
Kinderfest im Wenscht in den letzten 34 Jahren schon fast 58.000 € einspielen:
„Wir feiern heut´ ein Fest und danken für die Gaben.“ Seit 1999 wird der jeweilige
Reingewinn gedrittelt. Ein Teil geht weiterhin zu Pater Bönecke nach Peru; der
zweite Teil des Erlöses kommt ab sofort dem allen ev. Christen bekannten „Kibaha
Education Fund“ in Tanzania zugute. Der dritte Teil verbleibt in unserer Region:
„Wir feiern heut´ ein Fest und teilen miteinander“, so heißt es im vierten und
letzten Vers des schönen Kinderliedes. 2002 erfuhren wir vom 4-jährigen Leon
aus Fellinghausen, der seit seiner Geburt körperlich und geistig behindert ist.
Hier konnten wir mit genau 1.200 € einen kleinen Beitrag zu einer der Delphin-Therapie
ähnlichen Behandlung leisten. In diesem Jahr kam Leon übrigens mit seiner Familie
zu uns ans Gemeindezentrum! Wo-rüber wir uns außerordentlich gefreut haben!

„Das Fest war wieder ein voller Erfolg“ – dieses Resümee konnte man nicht
nur von den Mitgliedern des Vorbereitungskreises um Barbara Röcher vernehmen.
Auch die Besucher sparten nicht mit Lob. Und man könnte noch ergänzen: „Das
ökumenische Kinderfest gehört inzwischen zum Wenscht wie die beiden Schwanenteiche!“
Zum Schluss allen Mitarbeitern, Helfern, Spendern und Sponsoren ein herzliches
Dankeschön!!!

Peter – Christian Rose

Fotos: siehe Bildergalerie

 

Welcome-Party im Helferkreis Wenscht

 

Welcome-Party im Helferkreis Wenscht

 Endlich wieder komplett ist der Helferkreis des Kindergottesdienstes im Wenscht,
nachdem nach einem mehrwöchigen Aufenthalt in den USA Ingo Moll zurückgekehrt
ist und Rudolf Bültermann nach einem Jahr in Australien auf heimischem Boden
wieder begrüßt werden konnte.

Das war den Helferinnen und Helfern ein kleines Fest wert, das bei strahlend
gutem Wetter rund um den Grill am 15. Juli auf der Wiese vor dem Gemeindezentrum
gefeiert wurde. Zwischenzeitlich hat sich der Kreis der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen
erfreulicherweise wieder erhöht, denn oft genug ist es sehr schwer, Interessierte
für diese wichtige Aufgabe zu gewinnen.

„Was tun Sie eigentlich für die religiöse Förderung Ihres Kindes?“,
so hatten die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Kindergottesdienstes im Wenscht
vor kurzem in den Familien im Bezirk angefragt. Kindern sollte ihres Erachtens
der christliche Glaube als Lebens- und Orientierungshilfe nicht vorenthalten
werden. Dabei will der Helferkreis den Kindern ein Begleiter auf dem Weg zum
Glauben sein dürfen.

Dafür treffen sich Woche für Woche jeden Dienstagabend: Petra Auf dem Brinke,
Mareike Brings, Rudolf Bültermann, Sandra Christian, Florian Engert, Rosel Joppich,
Ingo Moll, Manuela Nau, Lukas Neef, Gunnar und Henning Pickhan, Katharina Siemon,
Julian Schinz, Anja Wenz-Grunert und Herbert Siemon.

….und wir freuen uns auf alle Kinder und deren Eltern, die am Sonntagmorgen
um 10.30 Uhr den Weg in die evangelische Kirche im Wenscht finden. …und wer
den nicht kennt, wird auch abgeholt….oder mitgenommen… .und auf alle Fälle
nicht links liegen gelassen. Wir müssten es nur wissen!…