Kirchmeister Info

Liebe Gemeindeglieder,

der notarielle
Vertrag zur Veräußerung einer Teilfläche (ca. 2.000 qm) des Lutherhaus-
geländes wurde im November, nach dem die Genehmigung durch die Landeskirche
vorlag, unterschrieben. Bis Ende des Jahres musste das Lutherhaus
leer geräumt werden. Familie Hasenkamp bezog, wie schon erwähnt,
eine neue Wohnung im Gemeindehaus Tal (ehemals Pfarrhaus an der
Talkirche).

Ab Januar 2010
wird dann das Bauunternehmen Günther mit den Abrissarbeiten beginnen.
Die seniorengerechten Wohnungen sollen dann bis Ende 2010 bezugsfertig
hergestellt werden. Falls Sie Interesse an einer Wohnung haben,
wenden Sie sich bitte direkt an Herrn Sting von der Sparkasse, die
die Vermarktung übernommen haben. Die Betreuung erfolgt durch die
Diakonie. Geplant ist auch das Seniorencafe dann vom Friedrichsplatz
in die Wartburgstraße zu verlegen. Zum Abschluss möchte ich nochmals
darauf hinweisen, dass eine Renovierung des Lutherhauses einen siebenstelligen
Betrag verschlungen hätte und wir deshalb den Beschluss im Presbyterium
getroffen haben.

Da der Abschluss
eines Erbbaurechtsvertrages für die Kirche Setzen, bedingt durch
Auflagen der Banken, nicht zustande kam, wurde jetzt den Interessenten
für ihr Projekt eines christlich orientierten Studentenwohnheims
eine Veräußerung ohne Erbpacht angeboten.

Wir werden Sie auch hier wie immer zeitnah
informieren.

Hartmut Heinbach
Kirchmeister

Kirchmeister – Info

Information der Gemeindeglieder aus  „Gemeinde
Jetzt“  September / Oktober 2009

Liebe Gemeindeglieder,

das Presbyterium
hat im Mai 2009 beschlossen das Gemeindehaus Tal (ehemalige Pfarrhaus
hinter der Talkirche) zu renovieren. Dabei wird im Obergeschoss
ein weiterer Gemeinderaum (ca. 39qm) und das Büro für das Familienzentrum
unserer sechs Tageseinrichtungen für Kinder, sowie im Dachgeschoss
die Wohnung für unser Küsterehepaar Hasenkamp, entstehen.  Die
Genehmigung des Kreissynodalvorstands für die beantragte Finanzhilfe
aus dem Baufonds der Kirchengemeinde für die energetische Sanierung
der Wohnung von 4.500€, sowie ein zurückzuzahlender zinsloser Zuschuss
von 4.500€ aus dem Baufonds der Kirchengemeinde liegt inzwischen
vor. Des Weiteren können wir die sehr erfreuliche Mitteilung machen,
dass die Landeskirche die Bewilligung erteilt hat, die gesamte Baumaßnahme
aus dem Kapitalvermögen entnehmen zu dürfen. Dies ist so nur während
einer Haushaltssicherung möglich. Direkt nach diesen Genehmigungen
sind Ende Juni die Arbeiten aufgenommen worden und wir hoffen sie
im Spätherbst abschließen zu können. An dieser Stelle möchte ich
mich schon jetzt bei Edwin Schwandt, Rudolf Hasenkamp, Uli Höfer
und Paul- Heinrich Groos für Ihren großen Einsatz vor und während
der Baumaßnahme bedanken.

Unsere Superintendentin
Annette Kurschuss hat auf Empfehlung des synodalen Finanzausschusses
und des Kreissynodalvorstandes die Fortschreibung des Haushaltssicherungskonzeptes
2006 bis 2009 genehmigt. Nach vier langen Jahren gibt es die berechtigte
Hoffnung, dass die großen finanziellen Defizite wirklich der Vergangenheit
angehören und wir für 2010 wieder einen ausgeglichenen Haushalt
aufstellen können. Diese Jahre waren für die gesamte Gemeinde nicht
einfach und ich möchte an dieser Stelle nochmals darauf hinweisen,
dass sich ohne Haushaltssicherung und der damit verbundenen Gemeindeumstrukturierung
ein Minus von fast einer Millionen Euro angesammelt hätte und wir
nicht eigenständig handeln könnten sondern schon längst fremd bestimmt
wären.

Wie Sie schon
wissen  wird nun doch, dank einer großzügigen Spende, das komplette
Orgelwerk in der Talkirche fertig gestellt. Für das Presbyterium
war es immer sehr wichtig, dass gerade auch aufgrund der Stilllegungen
der Kirchen und Gemeindehäuser der Bau der Orgel nur durch Spenden
finanziert wurde. Dass das gelungen ist, dafür möchten wir uns ganz
herzlich bei dem Orgelausschuss und natürlich ausdrücklich bei allen
Spendern bedanken. Im Übrigen ist die Einweihung für den 13. September
2009 geplant und wenn man dem Orgelsachverständigen Manfred Schwartz
von der Landeskirche, der ausdrücklich die sehr guten Materialien
und die hervorragende Arbeit der Orgelwerkstatt Mebold lobt, glauben
darf, dürfen wir uns auf zukünftig schöne Orgelkonzerte freuen.

Nach einem Gespräch
am 29.Mai über das Lutherhausgelände mit der Bauaufsichtbehörde
der Stadt Siegen haben sich die Eckdaten für einen positiven Vorbescheid
so verändert, dass nunmehr mit neuen Zeichnungen versucht werden
soll eine Baugenehmigung für dann 21 altersgerechte Wohnungen zu
erhalten. Diese leider unendliche Geschichte nagt an den Nerven
aller Beteiligten. Ob da wohl die Neugestaltung des Milchhofes und
der dort geplanten Altenwohnungen einen Einfluss auf Entscheidungsträger
hat!?

Die Veräußerung
der Kirche Setzen an einen Innenarchitekten ist aufgrund des Erbbaurechtsvertrages
nicht zustande gekommen. Bei einem weiteren Interessenten bestehen
Schwierigkeiten aufgrund der fehlenden DSL-Geschwindigkeit für das
Internet.

Für die Kirche
in Birlenbach gibt es Interesse seitens der russisch orthodoxen
Kirche in Siegen. Ob diese Gespräche erfolgreich abgeschlossen werden
können muss noch abgewartet werden.

Liebe Gemeinde,
wie Sie sehen bemühen wir uns für jedes Gebäude eine für alle tragbare
Nutzung zu erreichen. Dies ist in jedem Einzelfall nicht einfach
und erfordert viel Zeit, Kraft und Geduld.

Bedingt durch
den Wunsch der Landesregierung und der Stadt Siegen Kinder unter
drei Jahren einen Platz in einem Kindergarten vorzuhalten werden
Investitionsmittel in Millionenhöhe bereitgehalten. Dank des unermüdlichen
Einsatzes von Ulrich Höfer (Mitglied des Ausschusses für Finanz-,
Bau- und Personalangelegenheiten) erhalten wir für die Kindertageseinrichtungen
in Setzen für Umbaumaßnahmen Zuwendungen in Höhe von 85.905€ und
für Sohlbach 44.040€. Die Baumaßnahmen müssen bis Ende des Jahres
abgeschlossen und abgerechnet werden. Dies erfordert ein hohes Maß
an Flexibilität bei allen Beteiligten.

In einem kleinen
Arbeitskreis bestehend aus Pfarrer Frank Boes (Vors. Kindergartenausschuss),
Kathrin Osterburg (Leiterin Familienzentrum), Ulrich Höfer und Hartmut
Heinbach werden Vorschläge für die weitere Nutzung aller anderen
Einrichtungen erarbeitet, um damit unsere Tageseinrichtungen für
die Zukunft optimal auszustatten.

Bei der Kirchgeldaktion
sind inzwischen über 10.000€ auf unser Konto eingegangen. Dafür
möchten wir uns auch mit einer Einladung der Spender im Herbst bedanken.
Auf diesem Weg möchte ich die, die sich noch nicht beteiligt haben,
ermuntern an unserer Aktion teilzunehmen. Denn verlässliche regelmäßige
Einnahmen helfen uns die vielfältigen Aufgaben in unserer Kirchengemeinde
durchzuführen.

Neben der Guten-Abend-Kirche
war auch für alle die dabei waren die diesjährige Sommerabendkirche
eine voller Erfolg. Dazu beigetragen hat in erster Linie Pfarrer
Martin Klein, der die beiden Abende sehr gut vorbereitet hatte.

Pfarrerin Almuth
Schwichow befindet sich, während ich diese Zeilen schreibe, gemeinsam
mit einer Delegation des Kirchenkreises zum Austausch mit unseren
Schwestern und Brüdern aus Afrika in unserem Partnerkirchenkreis
Magharibi (früher Kibaha). Neben vielen lieben Grüßen wird sie auch
Geschenke und Finanzhilfen aus Klafeld an unsere Partnergemeinde
Bagamoyo überreichen.

Nach zweijähriger
Pause konnte dieses Jahr wieder eine Kinderfreizeit angeboten werden.
Mit einigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und über 30 Kindern
ging es unter der Leitung unseres Gemeindepädagogen Wolfgang Hofheinz
nach Fürstenberg. Wie immer wartete ein schönes, gut vorbereitetes
Programm auf die Kinder. Es ist toll, dass wir diese Freizeit wieder
anbieten können.

Liebe Gemeinde,
„ohne SONNTAG gibt es nur noch Werktage“, deshalb nutzen Sie (nutzt
Ihr) die Möglichkeit des Auftankens in unseren Gottesdiensten. Hier
und natürlich auch in unseren Gruppen und Chören kann Begegnung
stattfinden. Seien Sie immer wieder neu herzlich eingeladen.

Hartmut Heinbach (Kirchmeister)

Kirchmeister – Info

Information der Gemeindeglieder
in „Gemeinde Jetzt“ Februar / März 2009

Liebe Gemeindeglieder,

beim Neujahrsempfang
Ende Januar durften wir über 100 haupt-, neben- und ehrenamtliche
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begrüßen. Wir sind sehr froh und
stolz so viele engagierte Menschen in unserer Gemeinde zu haben,
die mit ihrem Einsatz dafür sorgen, dass Kirche ein menschliches
Gesicht erhält.

Das Presbyterium
hat in seiner Sitzung im Dezember die Veräußerung der Kirche Setzen
im Rahmen eines Erbbaurechtsvertrages beschlossen. Einzelne Details
müssen in Abstimmung mit der Landeskirche noch geklärt werden. Weitere
Informationen folgen. Da die Kirchenglocken in Setzen und Sohlbach
trotz der Veräußerung nicht schweigen sollen, haben erste positive
Gespräche mit den Heimatvereinen stattgefunden.

Der strenge Frost
Anfang Januar hat leider zwölf Heizkörper in der Kirche Birlenbach
platzen lassen. Dies tut uns sehr leid, aber wir werden den Schaden
ohne Kirchensteuermittel regulieren. Der Schaukasten an der Kirche
soll an einen geeigneten Ort verlegt werden. Der genaue Standort
ist noch in Abstimmung.

Für das Lutherhausgelände
scheint sich endlich auch eine Lösung abzuzeichnen. Hier sollen
nach Abriss des Gebäudes 28 altengerechte Wohnungen gebaut werden.
Damit kann sicherlich der vorhandene Bedarf an Wohnungen  für
die ältere Generation in Geisweid und Umgebung an einem sehr guten
Standort realisiert werden. (Nähe zum Busbahnhof / Bahnhof / Einkaufszentrum
/ Friedhof und Kirche) Zurzeit finden Gespräche mit dem Bauunternehmer
Günther, der Sparkasse und der Stadt Siegen statt. Falls Sie Interesse
an einer solchen Wohnung haben, rufen Sie bitte schon jetzt in unserem
Gemeindebüro an und lassen sich unverbindlich auf eine Liste setzen.
Wir werden dann sofort bei endgültiger Zustimmung aller Gremien
der Sparkasse Ihre Namen weitergeben.

Die im November
angelaufene Kirchgeldaktion hat bisher gut 8.000€ ergeben. Wir freuen
uns sehr darüber und haben uns bei den Spendern mit einem Fensterbild
der Talkirche dafür herzlich bedankt. Da dieses Geld direkt unserer
Gemeinde zugute kommt, hoffen wir, unser erstes Ziel von 2 € pro
Gemeindeglied (16.000 €) in diesem Jahr noch zu erreichen.

Liebe Gemeindeglieder,
in einem Artikel Mitte Januar in der Siegener Zeitung wurde über
die Freude von 68 Umpfarrungen aus den Ortsteilen Sohlbach, Buchen
und Setzen nach Buschhütten berichtet (Titel: Ev. Gemeinde gewachsen).
Exakt haben 62 Gemeindeglieder uns den Rücken gekehrt und zwar 29
aus dem Kölsbachgrund, 28 aus Sohlbach und Buchen sowie eine Familie
aus Setzen. Natürlich sind wir darüber traurig, aber jeder muss
eine solche Entscheidung mit sich selbst vereinbaren. Als es in
der Kirchengemeinde Oberholzklau Probleme gab und viele Gemeindeglieder
sich nach Klafeld umpfarren lassen wollten, haben wir unsererseits
versucht die Wogen zu glätten. In diesem Zusammenhang möchte ich
nochmals und auch letztmalig darauf hinweisen, dass die Kirchengemeinde
Klafeld sich nicht den Kölsbachgrund, Sohlbach und Buchen einverleibt
hat, sondern dass die Kirchengemeinde Buschhütten wegen der Überlastung
ihres Ortspfarrers die Umgliederung veranlasst hat. Wie schon mehrmals
erwähnt erhält Buschhütten aufgrund des Umgliederungsvertrages 40%
des erzielten Verkaufspreises des PGH’s. Die Kirchengemeinde Klafeld
hat dann von den restlichen 60% den Schuldendienst in Höhe von ca.
105.000 € zu begleichen. Im Übrigen hat sich Pfarrer Hippenstiel
bei dem Vorsitzenden des Presbyteriums, Herrn Pfarrer Dr. Klein,
für den Zeitungsartikel entschuldigt.

Insgesamt sind
in 2008 34 Austritte und 92 Sterbefälle zu verzeichnen. Drei Menschen
sind neu in unserer Gemeinde aufgenommen worden und 29 Taufen wurden
vorgenommen

Der Weihnachtsmarkt
2008 war ein voller Erfolg. Insgesamt konnten wir uns über Einnahmen
von 9.600€ freuen. Auf vielfachen Wunsch hier die Angaben zu den
einzelnen Ständen:

Kuchen und Kaffeeverkauf: 1.531

Spende Frauenhilfe Geisweid (statt Kuchen): 300 €
Eintrittskarten
Musical: 773 €
Eintrittskarten Feinkunst: 149 €
Spende MGV
Setzen: 300 €
Verkaufsstand Rosi + Jutta: 867 €
Bäckerei Konfis:
196 €
Glühweinstand: 1.344 €
Verkauf Frau Hof: 110 €
Reibeplätzchen
Kirchenchor: 479 €
Waffelverkauf Familienzentrum: 328 €
Spieße
+ Ploff von Rudolf Hasenkamp: 371 €
Stand Burkhard Schäfer: 700

Kollekte Gottesdienst: 617 €
Spenden der Verkaufsstände:
948 €
Spende Fleischerei Weber: 453 €
Orgelpfeifenverkauf:
500 €
abzgl. Kosten: 366 €.

Ich möchte mich
an dieser Stelle im Namen des Presbyteriums und des Vorbereitungskreis
recht herzlich für die vielen helfenden Hände bedanken. Ohne Ihr
/ Euer Engagement ist eine solche große Aktion nicht möglich!

Die Jahreslosung
für 2009 lautet: Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei
Gott möglich. Möge wir uns immer wieder neu daran erinnern, dass
unser Gott uns auf unseren Wegen begleitet, er uns auch durch Durststrecken
hindurch beisteht und uns mit seinem guten Segen stärkt. In diesem
Sinne grüßt Sie alle herzlich

Hartmut Heinbach (Finanzkirchmeister)

Finanzkirchmeister

„Die Zeit wird mir nicht lang
werden!“

Fast 29 Jahre war er Kirchmeister in unserer
Gemeinde, fast 29 Jahre war er verantwortlich für die Finanzen und
das Personalwesen hier bei uns in Klafeld. Zum 31. 01. 2006 ist
Erwin Messerschmidt nun aus diesem Amt ausgeschieden.

In der Januarsitzung des Presbyteriums begründete
er seinen Schritt so: „Als ich 2004 erneut zum Kirchmeister gewählt
wurde, hatte ich mir vorgenommen, das Amt allenfalls noch zwei Jahre
auszuüben, um es dann aufzugeben. Dieser Zeitpunkt ist jetzt gekommen.
Als nicht unerhebliche Entscheidungshilfe kommt meine plötzliche
Erkrankung hinzu. Eine Zeit der Rekonvaleszenz wird sich anschließen.
Daher bitte ich um Abberufung aus dem Amt mit Ablauf des Monats.“


Erwin Messerschmidt


Das Kirchmeisteramt erfordert ein hohes Maß
an Verantwortung. Und man muss bereit sein, eine Menge Kraft und
Zeit zu investieren. Denn ein Kirchmeister hat viele Aufgaben zu
erledigen: Eingehende Rechnungen müssen geprüft und unterschrieben
werden; hier sind Anträge zu bearbeiten, dort müssen Gespräche geführt
werden; hier das Sachbuch und neue Arbeitsverträge, da Aktenarbeit
und die Prüfung der Diakoniekasse; dann wieder stehen Verhandlungen
mit dem Kreiskirchenamt und der Stadt an; hier wichtige Telefonate
und Protokolle, dort Überlegungen, zu sparen und die Einnahmeseite
zu verbessern; und als Vorsitzender des Finanz- und Personalausschusses
müssen Sitzungen geplant und geleitet werden. Dieses Gremium hat
u.a. den Entwurf des Haushalts- und Stellenplanes sowie anstehende
Personalentscheidungen vorzubereiten. Wahrlich kein leichtes Unterfangen,
belief sich der Haushalt 2005 unserer Kirchengemeinde doch über
2.262.468,00 Euro und bestanden doch fast 20 Beschäftigungsverhältnisse!

Erwin Messerschmidt übernahm den Posten des
Kirchmeisters im Jahr 1977. Nach dem Rücktritt von Friedrich-Wilhelm
Kesting wurde das Amt wegen der Zunahme der Aufgaben erstmals auf
zwei Schultern verteilt: Kirchmeister Hermann Wagner übernahm den
Bausektor, Erwin Messerschmidt die Finanz- und Personalangelegenheiten.
Beide gehörten dann auch bis 1990 dem „Geschäftsführenden Ausschuss“
an, der die Sitzungen des Presbyteriums vorbereitete. In dieser
Zeit war der jetzige „Ruheständler“ auch für unsere Kindergärten
und die pädagogisch tätigen Kräfte zuständig.

Als Kirchmeister hat sich Erwin Messerschmidt
stets sehr engagiert. Er fuhr „einen hohen Einsatz“ und agierte
fleißig und pflichtbewusst. In der gemeinsamen Sitzung des Finanz-
und Personalausschusses sowie des Bauausschusses am 30. Januar wurde
ihm für seine jahrzehntelange, unermüdliche Arbeit ganz herzlich
gedankt verbunden mit allen guten Wünschen und Gottes Segen für
die kommenden Jahre. Als Dankeschön überreichte man ihm ein kleines
Präsent und einen bunten Blumenstrauß für seine Ehefrau. Anerkennende
Worte auch von seinem Kollegen Herbert Solms, seit 1996 Baukirchmeister
in unserer Gemeinde: „Unsere Zusammenarbeit war sehr eng und gut
und effektiv.“ Erwin Messerschmidt hat seine Arbeit überdies immer
gerne verrichtet. „Schön war, dass ich beim Bau und Erhalt der Kirchengemeinde
mitwirken konnte.“ Aber er sprach auch schwierige Situationen während
seiner Amtszeit an: „Ich denke da an einige Personalentscheidungen
und an die äußerst angespannte Kassenlage unserer Kirchengemeinde.“
Die offizielle Verabschiedung aus dem Kirchmeisteramt wird Pfarrer
Burkhard Schäfer in einem Gottesdienst in der Talkirche vornehmen.

Ganz zur Ruhe setzen will sich der jetzt 71-Jährige
noch nicht. Er bleibt Mitglied in der Kreissynode und im hiesigen
Orgelausschuss. Auch im Vorstand des Freundeskreises der Diakoniestation
Siegen-Nord möchte er weiterhin mitarbeiten. Und: Von seinem (normalen)
Presbyteramt, das er seit 1972 (!) ausübt, will er sich erst beim
nächsten Wahltermin im Februar 2008 verabschieden.

„Ein Großteil seiner Verpflichtungen wird wegfallen.
Das ist auch gut, denn in der Vergangenheit wurde unser Familienleben
zu oft vom Terminkalender meines Mannes bestimmt.“ Inge Messerschmidt,
die ihren Ehegatten in all den Jahren unterstützt und ihm „den Rücken
freigehalten“ hat, freut sich über die Arbeitsentlastung. Und ihr
Mann weiß auch schon, wofür er die jetzt freie Zeit nutzen möchte:
„Wir wollen öfter spazieren gehen  und wandern. Und viele Bücher
warten darauf, gelesen zu werden. Außerdem kann ich mich in Zukunft
noch mehr um meine Enkelkinder kümmern. Vielleicht schaffe ich mir
auch einen Computer an. Eines weiß ich aber ganz sicher: Die Zeit
wird mir nicht lang werden!“

Peter – Christian Rose

Finanzsituation


Liebe Gemeindeglieder,

Liebe Gemeindeglieder,

wir hatten Sie schon mehrmals über die schlechte
finanzielle Lage unserer Kirchengemeinde informiert. Soweit bei
Aufstellung des Haushaltsplanes sich die Einnahmen und die Ausgaben
nicht mehr decken und das Ende einer rücklagengestützten Haushaltskonsolidierung
aufgrund von fehlenden Rücklagen absehbar ist, sieht der § 68 Verwaltungsordnung
(VwO) zwingend  ein Haushaltssicherungskonzept nach § 67a und
b VwO vor. Dies trifft erstmals in diesem Jahr für unsere Kirchengemeinde
zu. Aus diesem Grund arbeitet das Presbyterium zur Zeit an einem
Konzept für die Zukunft unserer Gemeinde, bei der innerhalb von
vier Jahren ein ausgeglichener Haushalt wieder hergestellt sein
muss. Wir werden Anfang Juni Sie dann zu einer Gemeindeversammlung
einladen und Sie umfassend informieren.

Mit der Bitte um Gottes gutes Geleit seien Sie
herzlichst gegrüßt

Hartmut Heinbach (Finanz-Kirchmeister)