Basteltreff Birlenbach

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Basteltreff Birlenbach

Seit April treffen wir uns im Gemeindezentrum
Birlenbach,
um für den Gemeindebasar im November zu basteln und zu handarbeiten.

Alle, die mitmachen möchten – regelmäßig oder an einzelnen Abenden,
sind
herzlich eingeladen.

Wir treffen uns am 5. und 19. Mai,

jeweils ab 19.30 Uhr im Gemeindezentrum Birlenbach.
Weitere Termine
werden dann vereinbart
und in “Gemeinde jetzt”  und im Internet veröffentlicht.

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Einblick „Internet“

www.kirche-klafeld.de

Da Sie diese Zeilen jetzt
lesen, haben Sie sie gefunden: die Homepage unserer Kirchengemeinde. Wir
hoffen natürlich, das Sie, liebe Leser, nicht zufällig auf unseren Internet-Auftritt gestoßen
sind
und wenn doch, dann tippen Sie doch einfach regelmäßig oben stehende Internetadresse
in die Adresszeile Ihres Explorers ein. Denn Ihre Kirchengemeinde ist nur ein
Mausklick von Ihnen entfernt und das bereits seit einem Jahr. Und dieser
Geburtstag ist auch der Anlass, Ihnen unsere Internetseiten noch einmal näher
zu bringen.

Natürlich sind alle Eltern stolz, wenn Ihr Kind 1 Jahr alt
wird. Uns geht es nicht viel anders. Und alle Eltern wissen, wie viel Zeit und
Anstrengungen notwendig sind, um die Entwicklung ihres Kindes zu fördern. Uns
erging es nicht viel anders. Vieles funktionierte nicht auf Anhieb, zumal die
Seiten (datenbankstrukturiert) selbst programmiert wurden. Etliche Rückschläge
mussten wir in Kauf nehmen, da in den ersten Versionen sich einige Hacker
Zugriff zum System verschafften und die Seiten illegal veränderten. Die
Sicherheit wurde kontinuierlich erhöht. Ende 2003 standen wir vor dem Problem,
das unser „Host-Anbieter“ (Internetfirma, die Computerkapazität für die Seiten
zur Verfügung stellt) von heute auf morgen nicht mehr zur Verfügung stand.

Aber auch dieser GAU (größter anzunehmender Unfall) konnte
innerhalb weniger Tage gemeistert werden. Glücklicherweise stand eine komplette
Datensicherung zur Verfügung. Und gerade in den letzten Tagen verweigerte mein
Redaktions-Computer seinen Dienst. Erst ging gar nichts mehr. Nach einer
schlaflosen Nacht sprang er zwar wieder an, produzierte aber mehr oder weniger
nur Datenmüll, was ich ihm nach 3Tagen aber auch wieder abgewöhnen konnte. Nun
ist er wieder brav und ich kann wieder unsere Seiten „pflegen“, d.h. Artikel,
Termine und Bilder hochladen, um unsere Seiten aktuell, informativ und
interessant für Sie zu gestalten.

Aber das gelingt nur, wenn auch möglichst viele
Informationen zur Verfügung stehen. Daher an dieser Stelle noch einmal den Aufruf
an alle Gruppen, Kreise, Hauptamtliche, Neben- und Ehrenamtliche: nutzen Sie
unsere Homepage. Stellen Sie Ihren Bezirk, Ihre Gruppe oder Kreis vor,
informieren Sie über Veranstaltungen und Termine, berichten Sie von
Aktivitäten, schicken Sie uns Bilder. Denn im Gegensatz zu unseren
Gemeindenachrichten, die alle zwei Monate erscheinen, steht das Internet
tagesaktuell zur Verfügung. So wurde Bericht von der Synode im März bereits am nächsten Tage auf unserer Homepage
veröffentlicht.

Und sagen Sie jetzt nicht: „in die Seiten schaut sowieso
niemand rein“. Die Besucherstatistik sagt etwas anderes. Im letzen Jahr konnten
wir 2010 Besucher verzeichnen, die 5632 Seiten gelesen haben, und das mit
steigender Tendenz. Und darüber freuen wir uns sehr.

Und die Seiten könnten noch viel informativer werden, wenn
Ihr Bezirk, Ihre Gruppe, Ihr Kreis oder Ihr Kindergarten ebenfalls mit „an
Bord“ wäre.

Am einfachsten erreichen Sie uns per e-mail:

gemeinde.jetzt@kirche-klafeld.de   oder 
Guenter_Gollos@web.de

Aber auch Disketten, CD´s, maschinen- oder handgeschriebene
Manuskripte und Fotos in jeglicher Form (außer Dias) sind herzlich willkommen.

Postadresse: Günter Gollos, Fuchsweg 12, 57078 Siegen

oder rufen Sie mich doch einfach an: 0271/89122  ab 19 Uhr. Ich würde mich freuen, mit Ihnen
ins Gespräch zu können.

Und keine Angst, das Kosten auf Sie zu kommen. Dem ist nicht
so. Zur Kostenminimierung haben wir die Form der eigenprogrammierten Seiten
gewählt (an dieser Stelle noch einmal ganz herzlichen Dank an unseren Webmaster
Daniel Mohr). Die Kosten für die Kirchengemeinde, sprich für den
Öffentlichkeitsausschuss, der sich Dank Ihrer zahlreichen Spenden autark finanziert, halten sich mit
unter 6 € im Monat in Grenzen, da die Online- und Zugangsgebühren von allen
Beteiligten ohne Kostenerstattung zur Verfügung gestellt werden.

Also, geben Sie Ihrem „inneren Schweinehund“ ein Ruck und
machen Sie mit.

Und bevor ich es vergesse. Es gibt noch einen Geburtstag.
Der Internetauftritt des Kirchenkreises Siegen ist ebenfalls ein Jahr alt.
Klicken Sie doch auch einmal
www.kirchenkreis-siegen.de an. Dort finden
Sie alle Informationen aus dem gesamten Kirchenkreis und aus fast allen
zugehörigen Gemeinden. Auch Klafeld ist dort vertreten: entweder den Button
„Kirchengemeinden“ anklicken oder über die Sub-Domain
http://klafeld.kirchenkreis-siegen.de
direkt einwählen. Ganz besonderes Augenmerk sollten Sie auf den kirchenkreisweiten
Veranstaltung Kalender haben. Sie werden staunen, was in unserer Region bei
„Kirchens“ so los ist.

Und dann nennen Sie mir bitte einen guten Grund, warum Ihre
Veranstaltung nicht mit dabei sein sollte.

Günter Gollos

 

„Kultur pur“ im Wenscht

 

Eröffnung der Ausstellung „Ich und die Anderen“ im Familiengottesdienst
– Jugendkunstschule zum sechsten Mal in der Wenschtkirche – Anspruchsvolle Arbeiten
der 6-18j. Künstler – Gestaltung und Interpretation durch Pfarrer Herbert Siemon,
die Kunstlehrerin Inge Zöller und den Organisten André Neef – Nach dem Gottesdienst
gemeinsames Mittagessen im Gemeindezentrum – Sehenswerte Ausstellung bleibt
bis zum 20. Mai geöffnet

Bilder
und
Objekte
21. März

„KulturPur“ im Wenscht

26. März
Musik
und
Texte


Klavier trifft Lyrik“: Ein Abend mit klassischer Musik
und klassischen Texten – Premiere für Kantor Günter Drucks und Pfarrer i.R.
Georg Kurschus – Werke von Mozart bis Mendelssohn-Bartholdy und von Hesse bis
Heine – Zuhörer belohnten die überzeugenden Leistungen der beiden Könner mit
viel Beifall – Ausklang des schönen Abends bei Wein und Gesprächen im großen
Saal – Unüberhörbarer Ruf nach einer weiteren Veranstaltung.

P. – C. Rose

 

Bericht Synode

Bericht
von der Synode am 17.März 2004

Haushalt des Kirchenkreises 2004 beschlossen
Entnahme aus der Rücklage nötig

Der Haushalt für 2004
steht. Es kann im Kirchenkreis und den Gemeinden weiter gewirtschaftet werden,
wenn auch unter erschwerten Bedingungen.

Die Talfahrt der
Wirtschaft in den letzten Monaten geht an der Kirchensteuereinnahme nicht
spurlos vorbei. Zwar wurden im vergangenen Jahr noch mehr Einnahmen erzielt als
geschätzt, für den Kirchenkreis Siegen machte dies rd. 255.000 € aus und
reduzierte damit die schon im vergangenen Jahr erforderliche Rücklagenentnahme
von rd. 600.000 €. 110.000 € wurden durch Minderausgaben eingespart.

In diesem Jahr ist die
Haushaltslage noch angespannter. Um einen ausgeglichenen Haushalt beschließen
zu können, mussten rd. 1,5 Mio. € aus der Rücklage und anderen Haushaltstöpfen
finanziert  werden.

Das soll im nächsten Jahr
nicht mehr möglich sein. Bis dahin müssen die Aufgaben und Ausgaben im
Kirchenkreis und den Kirchengemeinden reduziert und neu geordnet werden.
 

Einige der 195 Synodalen nahmen jetzt zum letzten Mal an
einer Synode teil. Sie bat Superintendent Friedemann Hillnhütter nach vorne und
dankte ihnen für ihre geleistete Arbeit. Nach den Presbyteriumswahlen im
Februar setzt sich die kommende Synode aus etlichen neuen Synodalen zusammen.
 


In diesem Jahr erhalten
die Kirchengemeinden für die rund 142.000 Kirchenglieder 37,50 € je
Gemeindeglied, konnte Finanzausschussvorsitzender Friedhelm Knipp auf der
Kreissynode erläutern. Die Eigenbelastungen für die Kirchengemeinden, die
Kindertageseinrichtungen unterhalten, steigen um 1.916 € je Gruppe. Knipp:
„Durch den Rückgang der Kinderzahlen in der Bevölkerung sind in den nächsten
Jahren Gruppenschließungen unausweichlich. Dies bedeutet auch Personalabbau.“
Für Gemeinden mit eigenen Jugendreferentinnen und Jugendreferenten gilt das
gleiche Problem. Etliche Kirchengemeinden können diese hauptamtlichen
Mitarbeitenden nicht mehr finanzieren. Daher wird in beiden Aufgabenbereichen
über einen Verbund nachgedacht. Der Kirchenkreis wird dann Anstellungsträger.
Betriebsbedingte Kündigungen will man so durch Versetzungen vermeiden.

Manche Einschnitte, so der
Finanzausschussvorsitzende, sind schmerzlich. Um 1,150 Mio € einzusparen,
müssten alle Referate, Einrichtungen und Gemeinden zusammenstehen.

Nach kurzer Beratung wurde
der Haushaltsplan des Kirchenkreises Siegen 
in Einnahme und Ausgabe auf je 23.299.300 €  mit großer Mehrheit festgestellt. Dem Kreiskirchenamt
Siegen/Wittgenstein stehen 2.336.000 € zur Verfügung und dem Evangelischen
Gymnasium Weidenau 4.599.634 €.

kp

 

Mittelfristige Finanzplanung in Angriff genommen
Zwei Gremien bereiten Synodenbeschluss vor

Eine schwere und
schmerzliche Prozedur kommt in diesem Jahr auf den Kirchenkreis Siegen zu. 10 %
der bisherigen  Haushaltsmittel eines
Jahres des Kirchenkreises, die Pfarrbesoldung nicht mitgerechnet, so
Superintendent Friedemann Hillnhütter, müssten eingespart werden. Und das nicht
nur einmalig für ein Jahr, sondern – davon gingen alle Fachleute aus –,  auf Dauer. Wie soll das erreicht werden?

Mit dieser Fragestellung
soll sich ein Gremium auseinandersetzen, das aus Mitgliedern des
Kreissynodalausschusses, des Finanzausschusses und der Verwaltung
zusammengesetzt ist. Das hatte die Synode auf ihrer Dezembersitzung in Ferndorf
beschlossen. Ein Fragebogen mit den derzeitigen 31 Arbeitsbereichen des
Kirchenkreises wurde erstellt und den Synodalen zugeschickt. Die sollten in
einer Rangordnung nach Punkten darlegen, welche Aufgabenbereiche sie für die
wichtigen halten. 112 Fragebögen sind zwischenzeitlich eingegangen und
ausgewertet worden. Deutlich wurde, dass die Synodalen beispielsweise der
Krankenhausseelsorge, der Telefonseelsorge, der Geistlichen Aufsicht
(Superintendentur), der Kreiskirchlichen Verwaltung oder der Ehe-, Familien-
und Lebensberatungsstelle einen hohen Stellenwert beimessen.  „Die Ergebnisse der Befragung machen mir
deutlich“, so der Superintendent, „dass wir auch eine inhaltliche, eine
theologische Priorisierung unserer Arbeitsfelder brauchen.“ Daher regte er an,
auch aufgrund der an ihn herangetragenen Kommentare, Anregungen und Vorschläge
an, den Theologischen Ausschuss in die Beratung mit einzubinden.
 

Einen breiten Raum nahmen die Finanzberatungen auf
der vergangenen Kreissynode ein, die in der CVJM-Jugendbildungsgstätte in
Wilgersdorf tagte.


Aus finanztechnischer
Sicht erläutere Verwaltungsleiter Hartmut Menzel die Sachlage. Oberstes Ziel
sei, den Haushalt künftig ohne Rücklagenentnahme auszugleichen, um
Handlungsspielräume für die Zukunft zu erhalten. 1,5 Mio € müssen eingespart
werden. Vertragliche, gesetzliche und tarifvertragliche Bindungen seien dabei
zu beachten. Ein großer Aufgabenblock sind die Tageseinrichtungen für Kinder.
In dieser Arbeit werden erhebliche Finanzmittel bewirtschaftet. Gesetzliche und
vertragliche Bindungen betreffen auch das Evangelische Gymnasium. Menzel: „Zur
Unterhaltung des Evangelischen Gymnasiums muss ein höherer Beitrag der
Landeskirche eingefordert werden, damit das Gymnasium auf gesicherter Grundlage
fortgeführt werden kann.“

Die Schere zwischen
steigenden Ausgaben und rückläufigen Einnahmen muss geschlossen werden, um nach
der Finanzplanung wieder festeren Boden unter die Füße zu bekommen.

Einen Antrag des
Ausschusses für Seelsorge und Beratung zur mittelfristigen Finanzplanung
brachte Pfarrer Rolf-Christian Wangemann in die Diskussion ein. Daten und
Informationen, die die Aufgaben und Dienste des Kirchenkreises in ihrer
Entwicklung und nach den Inhalten würdigten, seien erforderlich, um zu einer
fairen und sachorientierten Auseinandersetzung 
beizutragen. 16 Bewertungskriterien hatte der Ausschuss ausgearbeitet.

Die Synode beauftragte die
Arbeitsgruppe „Mittelfristige Finanzplanung“ auf der Grundlage der vorliegenden
Ergebnisse, einen Vorschlag mit dem Ziel des Haushaltsausgleichs zu erarbeiten.
Gleichzeitig beauftragte die Synode den Theologischen Ausschuss, eine Priorisierung
unter Berücksichtigung des Antrages des Ausschusses für Seelsorge und Beratung
vorzubereiten.

kp


Kirchenkreis Siegen soll übersichtlicher werden

Geht es nach der Hamburger
Unternehmensberatung Lischke Consulting, dann wird der Kirchenkreis Siegen im
Sommer dieses Jahres in ein überschaubares Korsett gezwängt mit veränderten
Zuständigkeiten und effizienteren Arbeitsabläufen.

Statt über 39 Gremien und 49 Referaten, Einrichtungen und
Beauftragungen soll es, so der Vorschlag der Beratungsfirma, nur noch 8 Fachbereiche
geben, für die jeweils ein zugeordnetes Gremium Beratungs- und
Entscheidungskompetenzen hat. Es gibt nur noch fünf sogenannte
Querschnittsausschüsse wie den Theologischen Ausschuss, den Finanzausschuss
oder den Nominierungsausschuss.

Innerhalb des Kreissynodalvorstandes (KSV) gibt es einen
Geschäftsführenden Ausschuss, der die KSV-Sitzungen vorbereitet und die
Beschlussumsetzung veranlasst. Dieses kleine Gremium sichtet die Beschlüsse und
Protokolle aus den Lenkungskreisen und Kuratorien der Fachbereiche.

Superintendent und Kreissynodalvorstand werden dadurch
entlastet. Der Kreissynodalvorstand erhält Freiräume, um sich beispielsweise
stärker der Initiierung von Projekten, der Festlegung der Gesamtstrategie oder
der Festlegung der Budgets und der Ziele der Fachbereiche oder der
Repräsentation zu widmen. Selbstverständlich ist er weiter zuständig für die
Angelegenheiten der Kreissynode, der Kirchengemeinden und der Landeskirche.

Das gesteckte Ziel, Delegation von Aufgaben,
Verantwortlichkeiten von Ausschüssen und transparente Entscheidungswege schein
erreichbar zu sein.

Aber es bleibt noch viel zu tun. Jetzt sind die
Ausarbeitungen von Detailbeschreibungen der Fachbereiche anzufertigen, die mit
den Referaten und Einrichtungen abgestimmt werden müssen.

Danach steht die Änderung der Kreissatzung an, die mit dem
Landeskirchenamt abgestimmt werden muss.

Zum Schluss wird das Amt des Superintendenten unter die Lupe
genommen und ein Aufgabenzuschnitt erarbeitet, der ohne zeitliche Überforderung
wahrgenommen werden kann.

Nach einer kurzen Beratung stimmt die Kreissynode dem
Entwurf in seinen Grundzügen zu. Die neuen Organisationsstrukturen sollen auf
der Sommersynode 2004 beschlossen werden. Dann nämlich tagt erstmals die nach
den Presbyteriumswahlen im Februar diesen Jahres sich neu zusammensetzende
Synode und besetzt die neuen Ausschüsse. Die neue Organisationsstruktur wird
mit Leben erfüllt und muss ihre Fähigkeiten im Alltagsgeschäft unter Beweis
stellen.

kp


Kirchenkreis klagt
Toskana-Million sollen per Gericht
zurückgefordert werden

Nicht auf der
Tagesordnung und für die Synodalen überraschend überbrachte Prof. Dr. Dr.
Wolfgang Kirberger wenn auch keine angenehmen, so doch klare Nachrichten zum
Verbleib der Toscana-Millionen. Erhält sie nun der Kirchenkreis wieder oder
nicht? Fakt scheint nun zu sein, dass die noch ausstehenden 1,1 Mio € der durch
den ehemaligen Verwaltungsleiter Bohle veruntreuten Gelder nicht über den Weg
einer außergerichtlichen Einigung zurück zu erlangen sind.Daher wird
Kirberger nun den gerichtlichen Weg beschreiten. Es sollen sowohl Ansprüche
geltend gemacht werden gegen die Schweizer Familie Schleininger, die das Geld
zu Unrecht erhalten haben und es in ihre Ferienanlage in der Toskana
investierten. Kein einfaches Unterfangen, da internationales Recht zur
Anwendung kommt. Aber auch gegen die Evang. KD-Bank in Münster, ehemals
Evangelische Kreditgenossenschaft, wird gerichtlich vorgegangen, da sie die
Auszahlung der insgesamt 3, 5 Mio. DM vorgenommen hat, obwohl ihr keine
rechtsgültige Auszahlungsanweisung vorlag.

Eine Vielzahl von
Telefonaten und Schriftwechsel sei bislang erfolgt. Zum Jahresende habe
Hoffnung bestanden, sich außergerichtlich zu einigen. Kirberger: „Die Familie
Schleininger stand dazu, das Geld unberechtigt empfangen zu haben. Sie habe
eingesehen, es zurückzahlen zu müssen, die Modalitäten hätten noch ausgehandelt
werden müssen.“
Dann sind Schadensersatzvorhaltungen seitens der Familie auch gegen den
Kirchenkreis Siegen erhoben worden mit der Begründung, dass Bohle aus einem
Beschäftigungsverhältnis beim Kirchenkreis Siegen gehandelt habe.

Am 29. Januar hat
ein Treffen mit der Familie Schleiniger und deren Rechtsvertreter, dem
Verwaltungsleiter Menzel des Kreiskirchenamtes Siegen/Wittgenstein und
Kirberger in Basel stattgefunden. Schleininger hat dort eine Rechnung
aufgemacht, wonach ihm durch das Verhalten Bohles ein erheblicher Schaden
entstanden sei, der auch dem Kirchenkreis zugerechnet werde.
Kirberger: „Am
18. Februar ist ein Schreiben eingegangen mit dem Inhalt, da hohe
Gegenansprüche seitens der Familie Schleininger gegenüber dem Kirchenkreis
bestünden, seien sie lediglich bereit, eine Summe von 150.000 € in zwei Raten
zu zahlen.“

Dies sei jedoch
nicht diskussionsfähig. Es sei erkennbar, dass Schleininger keine
außergerichtliche Regelung wolle. Daher werde nun die Klageschrift erstellt und
der Rechtsweg beschritten.

kp

Oekm. Kinderfest 2004

Unbedingt
vormerken………..

Hätten Sie nicht Lust, sich einzubringen beim

oekumenischen Kinderfest 2004

(am Sonntag, 20. Juni 2004) ?

Dann rufen Sie uns doch einfach an.
Jede/r kann das Maß
ihres / seines Engagements selbst bestimmen.

Auskunft erteilen:
Barbara Röcher (Tel.: 82345)
Jutta
Mühlnikel  (Tel.: 85544)