Verabschiedung: Günter Haardt


CVJM-Bläserkreis: Neuer Chorleiter

Der Gottesdienst am 27. Februar in der Wenschtkirche
begann mit Blasmusik des CVJM-Bläserkreises. Eigentlich nichts Besonderes,
denn bereits unzählige Male zuvor war dieser Chor zu Gast im Wenscht,
um mit uns Gottesdienst zu feiern und diesen musikalisch zu gestalten.
Aber
dieses Mal war etwas anders. Nicht nur, dass an diesem bitterkalten
Sonntagmorgen, trotz helftigem Schneefalles, die Kirchenbänke nahezu
voll besetzt waren, sondern auch die Bläser (12 Mann und eine Frau
stark) strahlten in ihren schwarzen Anzügen und den einheitlichen,
leuchtend blauen Krawatten eine festliche Stimmung aus, wie sie
da im Chorraum der Gemeinde gegenüber saßen und musizierten.

Und richtig: in diesem besonderen
Gottesdienst wurde Günter Haardt als Chorleiter des Bläserkreis
festlich verabschiedet. In seiner Laudatio dankte Pfr. Siemon für
die unzähligen Dienste der letzten 40 Jahre, denn 1964 übernahm
Günter Haardt den Bläserchor von Fritz Schnutz. 40 Jahre, so Pfr.
Siemon, das ist ein langer Weg mit Höhen und Tiefen und das lässt
fast schon biblische Parallelen zu. Als Ersatz für den Dirigentenstab
überreichte er Günter Haardt einen Wanderstab für seine andere
große Leidenschaft: das Wandern.

Günter Haardt konnte die Einschätzungen
von Pfr. Siemon bestätigen: “ Es waren immer spannende Ereignisse“.
Aber von „Wüstenstrecken“ wollte er dennoch nicht sprechen.
„Sicher war es nicht einfach, wenn nach der Jungbläserausbildung,
bedingt durch Studium oder Berufsausbildung, so mancher begabte
Nachwuchsmusiker wegbrach“.
Aber sein ganz besonderer Dank
galt seiner Frau. „Kaum jemand kann sich vorstellen, wie viel
Nachsicht man haben muss, wenn ich so manches Mal über eine halbe
Stunde an nur einem einzigen Takt saß, oder Bläsersatze sogar mit
in den Urlaub nahm“. Weiter berichtete er über die Veränderung
der Literatur, von den reinen Choralsätzen in den 60er und 70er
Jahren bis hin zur Swing – Jazz – Harmonik, die heute im Chor gepflegt
wird. „Natürlich gab es auch starke Veränderungen in der personellen
Besetzung. Nachwuchs zu gewinnen ist nicht leicht“ so Günter
Haardt. „Um so mehr freue ich mich, das eigens für den heutigen
Tag ein ehemaliger Jungbläser aus Stuttgart angereist ist.“.


Die
„toleranten“ Ehefrauen mit ihren Dirigenten

„Meinem Nachfolger Jürgen
Katz möchte ich folgendes mit auf seinen Weg geben: Durchhaltevermögen
und Frustationstoleranz, dynamische Gelassenheit und eine glückliche
Hand für Literatur und werde nicht müde, Leistung zu verlangen.
Gottes Beistand und Segen für die nächsten Jahre“ schloss Günter
Haardt.

Dem Chor bleibt Günter Haardt
aber als aktiver Bläser erhalten.

Nach dem Gottesdienst wurden
nebenan im großen Saal des Gemeindezentrums bei einem kleinen Sektempfang
noch die eine oder andere Erinnerung ausgetauscht.

Günter Gollos

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10 Jahre Ev. Hospiz Siegerland

10 Jahre Evangelisches Hospiz
Siegerland

Am Sonntag, den 17. April
2005
,
feiert das Evangelische Hospiz Siegerland sein 10-jähriges
Bestehen
mit einem Dank-Gottesdienst um 10 Uhr in der Nikolai-Kirche,
Siegen.

Zwischen 12 und 17 Uhr
gestaltet die diakonische Einrichtung einen
„Tag der offenen
Tür“ in der Wichernstraße 48
(Nähe Jung-Stilling-Krankenhaus).

Das Evangelische Hospiz Siegerland ist als
stationäre Einrichtung ein Ort, wo pro Jahr etwa 100-120 unheilbar
kranke Menschen ihre letzte Zeit als lebenswert empfinden. Die Arbeit
des Hospizes hat einen doppelten Ausgangspunkt: Sie ergibt sich
einerseits aus dem Evangelium von Jesus Christus, das eine Einladung
zum Leben angesichts des Todes ist. Sie reagiert andererseits auf
die Not, dass in unserer Gesellschaft vielen schwerstkranken Menschen
in der letzten Lebensphase die Möglichkeit vorenthalten bleibt,
in der ihnen zukommenden Würde zu sterben. Die ganzheitliche Betreuung
im Hospiz ermöglicht dem Gast eine den Umständen entsprechend hohe
Lebensqualität.
 

Als Einrichtung mit 8 Einzelzimmern bietet
das Hospiz den Patienten/Gästen eine individuelle Pflege, intensive
Betreuung, soziale Beratung sowie seelsorgerliche Begleitung in
privater Atmosphäre über 24 Stunden an. Die Wünsche jedes einzelnen
Gastes stehen dabei im Mittelpunkt. Das Team, bestehend aus Krankenschwestern,
Krankenpfleger und Seelsorger sowie zwanzig ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen
und Mitarbeitern, nimmt sich dieser Bedürfnisse an.
 

Die Anfragen aus dem gesamten Siegerland und
den angrenzenden Nachbargebieten erreichen das Hospiz über die Sozialdienste
der Krankenhäuser, Angehörige, Hausärzte oder durch den kranken
Menschen selbst.

Durch intensive Beratungsgespräche mit dem
Schwerkranken, mit den Angehörigen und den behandelnden Ärzten werden
die Aufnahmen vorbereitet. Schwerpunktmäßig handelt es sich um Tumorpatienten
im fortgeschrittenen Stadium, bei denen heilende Therapien nicht
mehr möglich sind, erfolglos wären oder vom kranken Menschen nicht
gewünscht werden.

Aber auch Patienten mit dem Vollbild der Infektionskrankheit
AIDS, einer Erkrankung des Nervensystems, mit unaufhaltsam fortschreitenden
Lähmungen oder Patienten, die sich im Endzustand einer chronischen
Nieren-, Herz, Verdauungstrakt- oder Lungenerkrankung befinden,
können im Hospiz aufgenommen werden.

Die Aufnahme ins Hospiz erfolgt unabhängig
von der Herkunft, der Weltanschauung, der Religion und der wirtschaftlichen
Lage des Kranken. Angehörige und Freunde können die Patienten jederzeit
besuchen. Im Bedarfsfall kann eine Übernachtungsmöglichkeit im Hospiz
geschaffen werden.

Die Hospizbewegung, und damit auch das Evangelische
Hospiz Siegerland, hatte anfänglich mit vielen Vorurteilen und Berührungsängsten
zu tun. Es galt, Widerstände gegenüber den Themen „Sterben, Tod
und Trauer“ bei Ärzten, Pflegekräften und in der Gesellschaft allgemein
aufzuarbeiten. Inzwischen ist deutlich geworden, dass die Begleitung
Sterbender kein für sich allein stehender Arbeitsbereich innerhalb
des Gesundheitswesens oder des gesellschaftlichen Miteinanders ist,
sondern dass Begleitung nur gelingt, wenn eine Gesellschaft sich
verändert, wenn Dienste und Einrichtungen sich vernetzen.

So wird sich das Evangelische Hospiz Siegerland
auch weiterhin in der Öffentlichkeit und den unterschiedlichsten
Institutionen engagieren, damit überall ein Sterben in Würde möglich
wird mit allem, was an Pflege, Begleitung und Entlastung notwendig
ist.

Der Begriff „Hospiz“ kommt aus dem Lateinischen
(hospitium) und kann sowohl "Gastfreundschaft“ als auch „Herberge“
bedeuten. Das weist auf die Spannbreite innerhalb der Hospizidee
hin: Sie zielt nicht in erster Linie auf ein Haus (Herberge, Hospiz),
in das Menschen aufgenommen werden, sondern auf die Grundhaltung
der Begleitung und Hilfe für Sterbende und ihre Angehörigen.

Hartmut Uebach

Goldene Konfirmation 2005

Goldene Konfirmation

Der Konfirmationsjahrgang 1955 trifft sich
am Sonntag, 29. Mai zur Feier der Goldenen Konfirmation. Um 10.30
Uhr beginnt der Festgottesdienst in der Talkirche, zum anschließenden
Mittagessen und geselligen Beisammensein ist die Bismarckhalle angemietet
worden.

Im Frühjahr 1955 wurden aus drei Pfarrbezirken
190 Konfirmanden und Konfirmandinnen durch die Pfarrer Schmidt,
Biederbeck und Flick eingesegnet.

Kontakt-Adresse (Vorbereitungskreis):
Gerd
Otto, In der Burbach 6, 57078 Siegen
Telefon: 0271/83943

Frauenhilfe – Wenscht

Frauenhilfe Wenscht

Ende des Jahres entschloss sich der Vorstand
der Frauenhilfe Wenscht, noch einmal deutlich FrauenHILFE zu sein.
So entschied man kurzerhand, Pfr. Siemon 400 € für bedürftige Familien
im Wenscht zu Verfügung zu stellen. Der wusste auch gleich, an wen
er das Geld weiterzugeben hatte, um zwei Familien in finanziell
äußerst schwieriger Zeit über die Runden zu helfen, denn es gibt
sie noch, die Not im eigenen Land, vermutlich sogar mit steigender
Tendenz. Aber auch die Flutopfer in Südost-Asien sollen nicht vergessen
werden. Bei der Jahreshauptversammlung im Februar will man über
einen größeren Betrag aus der Frauenhilfskasse beraten und beschließen.

Männerkreis Hoher Rain

Männerkreis Hoher Rain


 

Jeden Dienstag im Monat
um
20 Uhr
im ev. Gemeindezentrum
Geisweid, Stormstr. 2

 

Programm
2005

12. April

Wer kennt unsere Heimat ?

E. Friemann

10. Mai

Fahrt nach Bonn zum Geschichtsmuseum
(mit
Frauen)

G. Hermann

14. Juni

Vortrag über theologische Fragen

Pfr. Schäfer

12. Juli

Grill / Gartenfest bei Friemann´s im Garten

(mit Frauen)
> bei Regen kurzfristige Verschiebung <

 

9. August

Wanderung mit Einkehr
a) zum Ischeroth
 (Landhaus "Zur Heide", Bühl)
b) alternativ: Giler
 (Hof Ginsburg)

D. Kaltschmidt

18. September

Besuch des Tagebaues Garzweiler bei Bedburg-Kaster
und Schloß Augutusburg b. Bühl
(mit Frauen)

G. Hermann

11. Oktober

Video:  Silber und Eisen
Erzbergbau
und Verarbeitung im ob. Siegerland

E. Friemann

8. November
Bitte beachten:
19
Uhr

Macht der Vollmacht   (Patientenverfügung)
Erben
und Vererben
(mit Frauen)

Dr. M. Manke
Düsseldorf

12. November

Einladung zum Männertag, Siegen Nikolaikirche

 

12. Dezember

Weihnachtlicher Jahresausklang
(mit Frauen)

 


Fahrtermine zu den einzelnen
Ausflügen werden rechtzeitig bekanntgegeben.
 

 

Kontakt::

 

Elamr Friemann

0271/85643

Gerhard Hermann

0271/84790

Dieter Kaltschmidt

0271/82289

Burkhard Leidel

0271/82929