Kinderfreizeit 2009

Vorankündigung  

Kinderfreizeit 2009

Kinderfreizeiten
sind über viele Jahre wichtiger Bestandteil in der Arbeit mit Kindern
und Jugendlichen. Hier können Kinder wichtige Erfahrungen für sich
selbst sammeln , Gemeinschaft in einer Gruppe erleben, biblische
und andere Geschichten spielerisch entdecken oder kreativ werden.

In den letzten
beiden Jahren musste dieses Angebot  aufgrund der bekannten
Entwicklungen leider entfallen. Im kommenden Jahr werden wir aber
wieder eine Kinderfreizeit für Kinder ab 9 Jahren anbieten können.:
In der Zeit vom 2.7. – 15.7.2009  In der Jugendbildungsstätte
Fürstenberg (Niedersachsen)

Bei Interessen
nehmen Sie Kontakt auf mit Wolfgang Hofheinz. Einladungen  und
weitere Informationen werden baldmöglichst herausgegeben.

Grüße aus Bagamoyo

Grüße aus Bagamoyo

Im vergangenen
Sommer hat Rosemary Mwakatobe, die Leiterin der Frauengruppe in
unserer Partnergemeinde Bagamoyo, uns besucht. Manche von Ihnen
werden sich bestimmt an die Begegnungen mit ihr erinnern: im Partnerschaftsgottesdienst
am Pfingstsonntag, bei der Goldenen Konfirmation, bei der Fahrt
zum Jahresfest der Frauenhilfe oder an den fröhlichen Nachmittag
mit der Frauenhilfe in Birlenbach. Auch Frau Mwakatobe denkt gern
an ihren Besuch in Klafeld zurück. In einem ausführlichen Brief
hat sie nun die Zeit, die sie mit uns verbracht hat, Revue passieren
lassen und sich nochmals herzlich für unsere Gastfreundschaft sowie
die Spenden für die Gemeinde und das Waisenhaus bedankt. Besonders
beeindruckt war sie vom Kirchcafé nach dem Gottesdienst in der Talkirche
und von der Feier der Goldenen Konfirmation. Beides, so schreibt
sie, kennt man in Tansania nicht. Sie hat in Bagamoyo darüber berichtet
und würde sich freuen, wenn man diese Ideen dort aufgreifen würde.
Frau Mwakatobe lässt die Kirchengemeinde Klafeld und alle, die sie
im vergangenen Jahr hier kennen gelernt hat, herzlich grüßen.

Einen weiteren
Gruß erhielten wir von Mary Shelutete, der Begründerin des Aids-Waisenhauses
in Bagamoyo. Da ihr Mann als Landrat in den Norden Tansanias versetzt
worden ist, hat ein dreiköpfiges Leitungsteam, dem übrigens auch
Frau Mwakatobe angehört, ihre Aufgaben übernommen. Dennoch steht
sie weiterhin in engem Kontakt mit dem Waisenhaus und hat auf diese
Weise von der großzügigen Spende, die wir Frau Mwakatobe im vergangenen
Jahr mitgeben konnten, erfahren. Auch sie bedankt sich herzlich
für unsere Unterstützung.

Almuth Schwichow

Gemeindearbeit im Wenscht

KURZE CHRONIK DER EV. GEMEINDEARBEIT
IM WENSCHT

1.5. 1952  

Baubeginn
der ersten Siedlung im Obersten Wenscht; Pfarrer Erich
Schmidt  übernimmt die Seelsorge für die evangelischen
Siedler und siedelt 1957 ins  Wenscht um. Schon
in dieser frühen Zeit beginnt dort die Frauenhilfsarbeit
 

27.7. 1955

Das
Presbyterium der Ev.-Ref. Kirchengemeinde Klafeld beschließt
den Bau einer Kirche mit Gemeindezentrum für die Wenschtsiedlungen;
am 7.11. erfolgt der erste Spatenstich an der oberen
Ziegeleistraße
 

16.5. 1956

Erste
Jugendstunde im Wenscht; sie wird in der Folgezeit teils
haupt-, teils ehrenamtlich intensiv weitergeführt
 

22.7. 1956

Grundsteinlegung
und Richtfest
 

22.12. 1957 

Erster
Gottesdienst im Gemeindesaal mit vier Taufen
 

29.7. 1958 

Einweihung
der Kirche im Beisein von Präses Ernst Wilm
 

1.1. 1959

 Einrichtung
eines behelfsmäßigen Kindergartens im Untergeschoss
des Gemeindezentrums; er besteht bis Ende 1966
 

Aug. 1959

Gründung
des Ev. Kirchenchores Wenscht
 

21.10. 1962

Pfr.
Schmidt folgt einem Ruf nach Wülfrath; für seine beiden
Nachfolger, Pfr.  Dr. Lindner und Pfr. Leckebusch
(ab 15.1. 1963 Inhaber der neu errichteten 5. Pfarrstelle)
werden 1963 die beiden Pfarrhäuser am Kirchplatz gebaut
 

Juli 1964

Eröffnung
einer neuen Kindertagesstätte am Jasminweg
 

Okt. 1965

Mit
einer Vortragsreihe im Saalbau an der Eichenallee beginnt
eine intensive ökumenische Zusammenarbeit mit der
katholischen Pfarrgemeinde St. Marien; zu festen gemeinsamen
Terminen werden im Lauf der Jahre der Weltgebetstag
 (seit 1969), das Kinderfest und der Martinszug
(beide seit 1971).
 

Jan. 1971

Gründung
des „Wenschter Mittwochs-Clubs“.
 

Mai 1979

Erste
Kinderbibelwoche im Gemeindezentrum Wenscht.
 

26.6. –
3.7. 1983

Das
25-jährige Jubiläum der Wenschtkirche wird mit einer
großen Festwoche gefeiert.
 

1988

Einrichtung
des „Kellerfensters“ im Untergeschoss des Gemeindezentrums
als städtisch anerkanntes „Haus der teiloffenen Tür“
(TOT). Dafür wird 1994 eine halbe Jugendreferentenstelle
eingerichtet, die bis … besetzt bleibt.
 

1992

Nach
dem Weggang von Pfr. Adler wird dessen Pfarrstelle aufgehoben.
Stattdessen wird 1993 eine ständige Stelle im Hilfsdienst
eingerichtet, die bis 1998 mit Pfrn. Annette Kurschus
besetzt bleibt.
 

30.6. 2002

Der
Kirchenchor muss mangels Mitgliedern seine Arbeit einstellen.
 

1.1. 2005 

Mit
der Eingliederung der Ortsteile Sohlbach und Buchen
in die Kirchengemeinde Klafeld werden die Pfarrbezirke
neu eingeteilt. Ein Teil der Wenschtsiedlung (südöstlich
der Wenschtstraße) kommt damit zum 3. Pfarrbezirk (Pfrn.
Schwichow).
 

2006

Mit
dem Weggang von Pfr. Siemon beginnt für den Wenschtbezirk
eine mehr als einjährige Vakanz und damit eine schwierige
Zeit. Sie endet im August 2007 mit der Einführung von
Pfr. Dr. Martin Klein.
 

Juni 2006

Aufgrund
der prekären Finanzlage der Gemeinde muss das Presbyterium
ein Haushaltssicherungskonzept mit einschneidenden Sparmaßnahmen
beschließen. Auch Beschäftigte an der Wenschtkirche
sind von Kündigung betroffen.
 

Dez. 2006

Die
Wenschter Frauenhilfe löst sich auf, weil sich kein
neuer Vorstand mehr findet.
 

Okt. 2007

 Mit
der Stilllegung des Lutherhauses und der Gemeindezentren
in Birlenbach, Sohlbach-Buchen und Setzen erhält das
Gemeindezentrum Wenscht eine neue Funktion: es beherbergt
nun die Kinder-, Konfirmanden- und Jugendarbeit sowie
besondere Gottesdienstangebote für die ganze Kirchengemeinde;
etliche Gemeindegruppen aus den stillgelegten Häusern
finden hier eine neue Bleibe.

 

Den Pfarrdienst
im Wenscht versahen:

Pfr. Erich Schmidt (+)

1945/49-1962
(wohnte seit
1957 im Wenscht)
 

Pfr. Horst-Dieter Leckebusch

1962/63-1982
 

Pfr. Dr. Reinhold Lindner (+) 

1963-1969
 

Pfr. Hans-Peter Adler

1970-1992
 

Pfr. Herbert Siemon 

1983/85-2006
 

Pfrn. i. E. Annette Kurschus 

1993-1999
 

Pfrn. Almuth Schwichow

seit 2005 für den Südost-Teil
der Wenschtsiedlung zuständig
 

Pfr. Jörg Hoffmann-Petzold
und
Pfrn. Jutta Petzold 
 

2006 (Vakanzvertretung)

Pfr. Dr. Martin Klein 

seit 2007

 

Als Presbyterinnen
und Presbyter amtierten:

Alfred Neef (+)

  1956-1968

Willi Söhler (+)

  1956-1967

Ernst Lange (+)

  1958-1968

Walter Joppich (+)

  1960-1964

Hans Klein

  1960-1972

Bertold Winterhager
(+)

  1960-1967

Waltraud Heifer
(+)

  1964-1971

Günther Schneider
(+)

  1964-1968

Hans Borski (+)

  1967-1988

Horst Achenbach
(+)

  1968-1971

Karl-Friedrich Julius
(+)

  1968-1976

Gerhard Noll (+)

  1968-1980

Kurt Fröhlich

  1972-1976

Friedhelm Schäfer
(+)

  1969-1972

Heinrich Stute (+)

  1972-1980

Gertrud Jung (+)

  1972-1988

Waltraud Harth

  1972-1996

Dr. Manfred Groos

  1976-1992

Lore Schneider (+)

  1976-1992

Artur Ising

  1976-1995

Hildegard Söhler

  1980-1988

Karl-Rudolf Völker 

  1980-1988

Paul-Heinrich Groos

  seit 1984

Gerda Schuß

  1988-1994

Peter-Christian
Rose

  seit 1988

Christel Saßmann

  1992-1994

Erika Fuhr

  1992-1996

Brigitte Allamode

  1992-2006

Rosel  Joppich

  seit 1994

Hartmut Heinbach

  seit 1994

Gunda Mohr

  1996-1999

Inge Well

  1996-1999/2004

Günter Gollos

  seit 1996

   

Die Orgel spielten

(und den Chor leiteten bis 2002):

Gerhard Ungethüm (+)

1957-1973
 

Rolf Becker

1973-1996
 

André Neef

1996-2002
 

Günter Drucks

2002-2007
 

Mechthild Heide

seit 2007
 

 

Als Küsterinnen
waren tätig:

Johanna Achenbach (+)
 

1958-1968

Marianne Achenbach
 

1968-1974

Christiane Haardt 
 

1974-1991

Marianne Achenbach
 

1991-1999/2004

Susanne Drechsler,
Heike Leh,

Heidi Soose
 

1999/2001-2007

Jutta Mühlnikel
 

seit 1999/2001

Elvira Haberkorn
 

seit 2007

 

Hauptamtlich für
Jugendarbeit zuständig waren:

Dieter Lueken   

1962-1965
 

Ruth Bellmann   

1994-1995
 

Silvia Hillnhütter-Hoffmann
  

1996-2000
 

Sünje Simone Frenken
  

2000
 

Wolfgang Hofheinz
  

seit 1983,
im GZ Wenscht ansässig seit
2007


Familienfreizeit – Last-Minute-Angebot

(Fast ein) Last-Minute-Angebot:

Sichern Sie sich die letzten
Plätze
bei unserer Familienfreizeit in den Herbstferien!

Vom 27.9. bis
4.10. 2008 fahren wir für eine Woche ins Ferienzentrum Zartwitz
im Müritz-Nationalpark (Mecklenburg), wollen beim Wandern, Rad-
oder Kanu fahren Natur pur genießen, gemeinsam was unternehmen,
aber es auch einfach mal für eine Woche ruhig angehen lassen. –
Drei bis vier Plätze sind zur Zeit noch frei!

Kosten bei privater
Anreise für eine Woche Übernachtung mit Halbpension in Appartements
für vier bis acht Personen:

  • 160 € für Erwachsene und Jugendliche
    ab 12 Jahren
  • 120 € für Kinder ab 3 Jahren

Durch Zuschüsse
wird der Preis für Kinder und Jugendliche voraussichtlich noch um
ca. 30 € pro Person sinken.

Rückfragen und
Anmeldungen nimmt Pfr. Martin Klein ab dem 20.7. gern entgegen (Tel.:
81251).

50 Jahre Wenschtkirche – Jubiläumsfeier

50 Jahre Wenschtkirche

Jubiläumsfeier am 11. und
15. Juni 2008

Unsere Wenschtkirche
wird fünfzig. Am 29. Juni 1958 wurde sie mit einem festlichen Gottesdienst
eingeweiht. „Kirche mitten in der Siedlung“ sollte sie sein und
„Gottes Wort für den Alltag an alle“ ausrichten helfen – so Pastor
Erich Schmidt, der erste evangelische Seelsorger im  Wenscht,
in einer Sondernummer der „Siegener Zeitung“ über die neue Siedlung.
Nur eine Woche zuvor übrigens, am 22. Juni 1958, wurde am heutigen
Hans-Böckler-Platz der erste Spatenstich für die katholische St.
Marienkirche getan – und damit zugleich der Grundstein gelegt für
eine lebendige Ökumene, die bis heute gepflegt wird.

Diese Umstände
und Zielsetzungen von damals haben uns die Richtung gewiesen, wann
und wie wir das anstehende Jubiläum feiern wollen: nämlich am Sonntag,
dem 15. Juni 2008
, anlässlich des Wenschter Siedlerfestes mit
einem ökumenischen Gottesdienst, wie er bei dieser Gelegenheit seit
vielen Jahren Brauch ist. Er beginnt um 9.30 Uhr, bei trockenem
Wetter auf dem Platz vor dem Gemeindezentrum Wenscht, sonst in der
Kirche. Anschließend laden wie alle Gottesdienstteilnehmer herzlich
zum Siedlerfest an der Albert-Schweitzer-Schule ein. Wir wollen
damit deutlich machen, dass wir an unserem Auftrag, wie ihn Pastor
Schmidt damals formuliert hat, auch weiterhin festhalten, und dass
wir das letztlich nur gemeinsam mit allen Glaubensgeschwistern tun
können, die auf Gottes Wort hören und es im Alltag leben wollen.

Am Mittwoch,
dem 11. Juni, um 19.30 Uhr laden wir außerdem ein zu einem
Abend im Gemeindezentrum, an dem wir auf unterhaltsame Weise zurückblicken
wollen auf fünfzig Jahre evangelische Gemeindearbeit im Wenscht.
Wer dazu mit persönlichen Erinnerungen, mit Bildern oder anderen
Zeitdokumenten etwas beitragen kann und möchte, wende sich bitte
an Pastor Klein oder an die Presbyterinnen und Presbyter. Über rege
Beteiligung würden wir uns sehr freuen!

Pfr.
Dr. Martin Klein