Elterninitative Hüttental

Treff lädt zum Spielen ein

Elterninitative Hüttental
bemüht sich um Integration

Kinderlachen,
vergnügtes Quietschen. Stimmen von Müttern und viel Gewusel: In
dem Gemeinderaum Gerberstraße ist richtig was los. Hier treffen
sich an jedem Donnerstagnachmittag Kinder verschiedener Nationalitäten
zwischen 4 und 14 Jahren mit ihren Müttern zum gemeinsamen Spiel,
Spaß , Gespräch und Miteinander. Seit sechs Monaten gibt es das
Angebot. Angestoßen hat es die „Elterninitative Hüttental“. Eltern
aus dem multikulturell geprägten Stadtteil haben sich zusammengeschlossen,
um die bestmögliche Integration ihrer Kinder zu erreichen. Die Eltern
haben bemerkt, dass ihre Kinder keinen vernünftigen Treffpunkt zum
Spielen haben, sich in der Nähe stark befahrener Straßen aufhalten
und für die kleinen Kinder nur ein unattraktiver Spielplatz mit
einem durch Hundekot verschmutzter Sandkasten existiert. Überdies
fehlt ein Bolzplatz für den Bewegungsdrang der Älteren. Und so entstand
die Idee eines wöchentlichen festen Termins für einen gemeinsamen
Spielnachnachmittag. Ca. 20 Eltern und 40 Kinder nehmen das Angebot
wahr. Was noch fehlt sind deutsche Eltern mit Kindern, aber auch
Interessierte sind herzlich zum Spielnachmittag eingeladen. Die
Eltern hoffen dadurch, dass beim Treff sowohl die Eltern als auch
die Kinder Deutsch sprechen.

Derzeit wird das
Projekt durch viel privates und ehrenamtliches Engagement getragen.
Die Bürgerstiftung Siegen unterstützt das Projekt finanziell mit
sehr wertvollen Spielmaterialien.

Den Eltern ist
es sehr wichtig den Kindern eine aktive, sinnvolle Freizeitgestaltung
anzubieten, die ihnen hilft positiv und mit Lebensfreude in die
Zukunft zu blicken. Sie wollen ihnen die natürliche Vorfreude und
kindliche Neugier erhalten, eigene Ideen umsetzen lassen, und so
zu einem an der Gesellschaft interessierten, verantwortungsbewussten
jungen Menschen erziehen.

Projektleitung Frau Melike
Gecer
Vorsitzende des Integrationsrates Stadt Siegen
02723
/ 808 166 (dienstlich)
0271 / 23 819 35 (privat ab 19 Uhr)

Konzept Spielnachmittag im
Hüttental

Wer sind wir
Bewohner aller
Nationalitäten im Hüttental
20 Eltern mit Kindern im Alter von
4 – 14 Jahren

Erfahrungen
Die
Kinder spielen auf der Straße und haben keinen festen Treffpunkt.
Die
Kinder werden vom Einkaufszentrum in der Nähe und MacDonalds angezogen,
überqueren stark befahrene Straßen.
Der vorhandene Spielplatz
ist unattraktiv, der Sandkasten ist voller Hundekot. Einen Bolzplatz
gibt es nicht.

Sozialkontakte

Keine deutschen Kinder
Bisher: Kontakte entstehen
zwischen türkischen, albanischen, arabischen und russischen Kindern
Spielatmosphäre
ist positiv aber ausschließlich ausländische Kinder, deshalb kaum
Möglichkeit Kontakt mit der deutschen Sprache und Kultur zu bekommen.
Auch in der Grundschule sind wenig deutsche Kinder.
Wir Eltern
haben Sorge, dass die Kinder in Deutschland aufwachsen, aber am
deutschen Leben nicht teilhaben können.

Idee
Wir
als Elterninitiative Hüttental sind an einer bestmöglichen Integration
unserer Kinder interessiert und haben uns diesbezüglich schon an
anderen Projekten engagiert beteiligt (OGS Hüttentalschule).
Unsere
Idee ist es donnerstags einen Spielnachmittag von 14 – 18 Uhr in
Gemeindehaus ev. Kirche Gerberstraße anzubieten. Es bestehen intensive
Kontakte zur Kindertageseinrichtung und zur ev. Kirchengemeinde.
Die Leiterin der Kita und die Gemeindepfarrerin unterstützen unser
Projekt.

 

Ziel unserer Idee ist:

  • Eltern arbeiten
    ehrenamtlich mit
  • Eltern spielen
    mit Kindern
  • Interessierte
    Bewohner können am Projekt teilnehmen
  • Teilnahme
    von Kindern im Alter von 4 bis 14 Jahre
  • Durch gezielte
    Spiele soll Kenntnis der deutschen Sprache verbessert werden.
  • Aber auch
    Basteln, Werken, Vorlesen, Rollenspiele usw.
  • Kennenlernen
    der Nachbarschaft, ins Gespräch kommen, Abbau von Vorurteilen,
    Freundschaften schließen usw.
  • Integration
    fördern, interkultureller Austausch, Feste feiern

Wie setzen wir die Ziele um:

Unser Angebot:

  • Einladung
    an alle Bewohner des Hüttentals zum gemütlichen Beisammensein
    bei Kaffee und Kuchen. Bei entspannter Atmosphäre Hemmschwellen
    abbauen, Begegnungspunkte schaffen und sich gegenseitig Kennenlernen.
  • Je nach Jahreszeit
    gibt es das Angebot für die Jugendlichen durch einen gemeinschaftlichen
    Einsatz älteren Mitbewohnern Tätigkeiten abzunehmen, die sie
    selber nicht mehr verrichten können, z.B. Rasen mähen, Straße
    fegen.
  • Spielnachmittage,
    Spaß und Spiel gemeinsam erleben. Positive Aufmerksamkeit der
    Erwachsenen gegenüber den Kindern und umgekehrt. Deutsche Sprache
    fördern. Kindern eine abwechslungsreiche Alternative zu Fernsehen
    und Computerspielen schaffen, durch Gesellschaftsspiele, Werken,
    Basteln. Wünschenswert wäre auch das Angebot eines Tischkickers,
    oder einer Tischtennisplatte (Geldnot).
  • Feiern von
    gemeinsamen Festen, multikultureller Austausch.
  • Treffpunkt
    schaffen. Den Kindern einen Ort anbieten, an dem sie vertraute
    Personen treffen. Werte und Glaubensfragen in persönlichen Gesprächen
    diskutieren. Die Kinder erleben engagierte Eltern, denen eine
    verantwortungsbewusste, werte-orientierte Erziehung wichtig
    ist.
  • Zuhören und
    miteinander reden.
  • Füreinander
    Zeit haben.

Uns als Eltern
ist es sehr wichtig unseren Kindern eine aktive, sinnvolle Freizeitgestaltung
anzubieten, die ihnen hilft positiv und mit Lebensfreude in die
Zukunft zu blicken. Wir wollen ihnen die natürliche Vorfreude und
kindliche Neugier erhalten, eigene Ideen umsetzen lassen, und so
zu einem an der Gesellschaft interessierten, verantwortungsbewussten
jungen Menschen erziehen.


Goldene Konfirmation 2009

 

Goldene Konfirmation 2009

Die Goldene Konfirmation
2009 findet am Sonntag nach Pfingsten (7. Juni 2009) in der Talkirche
statt.

Falls Sie im Jahre
1959 nicht in der Ev. Ref. Kirchengemeinde Klafeld, sondern woanders
konfirmiert worden sind, aber gerne an der Goldenen Konfirmation
hier bei uns teilnehmen möchten, sind Sie dazu herzlich eingeladen.

Bitte melden Sie sich dafür
im Gemeindebüro an.

Ev. Ref. Kirchengemeinde Klafeld
Im
Ruhrstgarten 3
57078 Siegen
Telefon: 0271/83554
e-mail:
gemeindebuero@kirche-klafeld.de

 

Reformierte Konferenz in Neunkirchen

„Der freie Gott und die Ordnung
der menschlichen Gesellschaft.
Was Johannes Calvin uns zu sagen
hat“

Reformierte Konferenz mit
Prof. Dr. Eberhard Busch

Am Samstag, 20.
September 2008, findet von 9 bis 13 Uhr die Reformierte Konferenz
Südwestfalen im Ev. Gemeindehaus Neunkirchen, Hochstraße 54, statt.

Prof. Dr. Eberhard
Busch referiert zu dem Thema: „Der freie Gott und die Ordnung der
menschlichen Gesellschaft. Was Johannes Calvin uns zu sagen hat“.

Nach dem Vortrag
besteht Gelegenheit zur Diskussion. Die Reformierte Konferenz endet
mit einem gemeinsamen Mittagessen.

Am 10. Juli 2009
jährt sich der Geburtstag von Johannes Calvin zum 500. Mal. Dieses
Datum ist Anlass, auf den Genfer Reformator und die von ihm ausgehenden
Wirkungen aufmerksam zu machen.

Besonders für
die reformierten Kirchen ist Calvin mit seiner Theologie bestimmend
gewesen. Aber seine Bedeutung blieb nicht auf die Reformierten beschränkt.
Wesentliche Gedanken, etwa sein Kirchenverständnis oder seine Auffassung
von Rechtfertigung und Heiligung, haben alle reformatorischen Kirchen
geprägt. Auch der Protestantismus in Deutschland verdankt Calvin
und der von ihm ausgehenden Traditionslinie viel. Deshalb werden
der reformierte Bund und die Evangelische Kirche in Deutschland
eine Reihe von Projekten und Veranstaltungen zum Calvin-Jubiläum
gemeinsam durchführen.

Prof. Dr. Eberhard
Busch ist emeritierter Professor der evangelischen theologischen
Fakultät der Universität Göttingen. Hier hatte er den Lehrstuhl
für systematische Theologie inne. Er ist Leiter des Barth-Institutes
Göttingen, Mitglied der Synoden der Ev.-reformierten Kirche und
der EKD, der Kammer für Theologie der EKD und Mitglied im Theologischen
Ausschuss der Ev. reformierten Kirche.

Gemeindeorientiert

Eingeladen zur
Reformierten Konferenz sind alle Gemeindeglieder. Besonders für
die Presbyteriumsmitglieder und Mitarbeitenden in den evangelisch
reformierten Kirchengemeinden der Kirchenkreise Hagen, Iserlohn,
Siegen, Soest und Wittgenstein sind die reformierten Konferenzen
ein Ort geistlicher und fachlicher Zurüstung. Die Konferenz weiß
sich dem reformierten Erbe und Bekenntnis verpfichtet. Sie müht
sich um Vertiefung der geistlichen Erkenntnisse und um Hilfen für
den praktischen Dienst in den Gemeinden.

kp

ZeitPaten: Projekt der Frauenhilfen

„ZeitPaten“
Ein neues Projekt
der Ev.Frauenhilfe im Siegerland stellt sich vor

Seit dem 1. April
2008 ist es endlich soweit: Das Projekt „ZeitPaten“ hat nach langer
Vorbereitung offiziell seine Arbeit aufgenommen. 13 Männer und Frauen
aller Altersgruppen haben bis jetzt ihre Bereitschaft erklärt, mindestens
für den Zeitraum von einem Jahr einem Kind oder Jugendlichen (0
bis 17 alt) Zeit zu schenken. 6 Patenschaften wurden inzwischen
gebildet Bei regelmäßigen Treffen (wenn möglich wöchentlich, aber
mindestens zweimal pro Monat etwa 2-3 Stunden) und bei gemeinsamen
Unternehmungen, die beiden Seiten Spaß machen (Sport, Spaziergänge,
Kochen, Handwerken…) kommen Paten und Schützlinge ins Gespräch.
So können die Paten als erwachsene Freunde dem Kind ungeteilte Aufmerksamkeit
geben und damit das Gefühl der eigenen Wichtigkeit und des Ernst
genommen Werdens. Sie können auch von schwierigen Situationen zu
Hause oder in der Schule entlasten, weil Geborgenheit und Angenommensein
vermittelt wird.

Bei ihrer Aufgabe
werden die Paten pädagogisch begleitet. Sie erhalten Fortbildung
und Supervision und sind als ehrenamtliche MitarbeiterInnen des
Bezirksverbandes versichert und bekommen eine Aufwandsentschädigung.

Hintergrund für
das Projekt ist die Beobachtung, dass sich auch im ländlichen Raum
zunehmend Familien – und Lebensformen ändern. Kleinfamilien und
Familien mit einem allein erziehenden Elternteil werden immer zahlreicher.
Kinder und Jugendliche sind nachmittags sich selbst überlassen und
besitzen keine verlässlichen Ansprechpartner: Die Eltern sind berufstätig,
Großeltern oder andere Verwandte wohnen nicht in erreichbarer Nähe.

Wie entsteht eine
Patenschaft? Die Kinder / Jugendlichen werden von ihren Erziehungsberechtigten
bei der Koordinatorin, Frau Marianne Müller, angemeldet. Diese besucht
die Familie zu Hause. Sie wählt einen passenden Paten aus und organisiert
ein gemeinsames Kennenlernen. Bei gegenseitiger Sympathie wird ein
Kooperationsvertrag abgeschlossen.

Sehr erfreulich
ist, dass das ZeitPaten Projekt selbst eine Patin, eine Schirmherrin,
gefunden hat: Frau Annette Hering, Chefin der Firma Hering Bau in
Burbach, hat sich dazu bereit erklärt.

Wenn Sie mehr über das Projekt
erfahren möchten, kommen wir gerne in Ihre Gruppe:
Marianne Müller,
Koordinatorin des Projekts: 02737-592496
Erika Spreckelmeyer,
zuständiges Vorstandsmitglied: 02736-719
Homepage: www.zeitpaten.de

Diakonisches Werk: Arbeitslosenberatung

Arbeitslosenberatung stärker
gefragt denn je

Mehr als 800 Menschen nutzten
im Jahr 2007 die Angebote
des Diakonischen Werkes!

Trotz des erfreulichen
wirtschaftlichen Aufschwungs und einer sinkenden Arbeitslosenquote
in der Region verzeichneten die Arbeitslosenberatung und das Arbeitslosenzentrum
des Diakonischen Werkes Siegen 2007 eine sehr hohe Inanspruchnahme.
So wandten sich 585 Menschen an die Arbeitslosenberatung. Die oftmals
über einen langen Zeitraum bestehende Arbeitslosigkeit kann tief
greifende Auswirkungen für die Betroffenen haben und langfristig
ihre Beschäftigungsfähigkeit in Frage stellen. Die Hauptaufgabe
der diakonischen Beratungsstelle besteht darin, arbeitslosen Menschen
Hilfestellungen anzubieten, um ihre persönliche, finanzielle und
vor allem berufliche Situation zu verbessern. Aber auch die Unterstützung
bei der Beantragung von Arbeitslosengeld II ist zu einem wesentlichen
Bestandteil der Arbeit geworden. Dieses diakonische Beratungsangebot
wird auch von Berufstätigen in Anspruch genommen, deren Einkommen
nicht ausreicht, um den Lebensunterhalt für sich und ihre Familien
zu sichern.

Das Arbeitslosenzentrum
der Siegener Diakonie bietet offene Angebote zur Begegnung, zur
Betätigung und zur Freizeitgestaltung. Eine internationale Frauengruppe,
offene Gruppentreffs, Informationsangebote, themenspezifische Kurse
und Gesprächskreise erleichtern so den Zugang arbeitsloser Menschen
zu arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen. Im vergangenen Jahr nahmen
242 Personen die Angebote des Arbeitslosenzentrums wahr.

Die Arbeitslosenberatung
und das Arbeitslosenzentrum der Diakonie beruhen auf dem Prinzip
der Freiwilligkeit und Vertraulichkeit.

Standort Siegen (auch Arbeitslosenzentrum)
Eva
Sondermann
Friedrichstr. 27
57072 Siegen
Tel.:
0271 / 5003 – 242

Standort Geisweid
Kornelia
Sturm- Schmidt
Fröbelstr. 10
57078 Siegen
Tel.:
0271 / 30321 – 62