Neues aus Bagamoyo

 

Neues aus Bagamoyo

Im September 2009
hat Philip Eliah Mvungu die Pfarrstelle in unserer Partnergemeinde
in Tansania übernommen. Bei meinem Besuch im letzten Sommer hatte
ich Gelegenheit, ihn kennen zu lernen. Im Gegensatz zu seinen Vorgängern
spricht er Englisch und hat eine Internetadresse. Das erleichtert
die Kommunikation doch sehr! Während wir in den letzten Jahren oft
lange und manchmal leider auch vergeblich auf Nachrichten aus Bagamoyo
gewartet haben, können wir uns nun per E-Mail immer auf dem Laufenden
halten.

Philip Eliah Mvungu
hat im vergangenen Jahr die theologische Ausbildung abgeschlossen
und in Bagamoyo seine erste Pfarrstelle angetreten. Er hat sich
gut in der Gemeinde eingelebt und sich mit seinen Aufgaben vertraut
gemacht. In seiner letzten E-Mail berichtete er, dass die Gemeinde
mit dem Bau eines neuen Pfarrhauses begonnen habe. Bereits bei meinem
ersten Besuch im September 2002 bestanden solche Pläne, doch der
Bau eines Kindergartens mit Räumen für die Gemeindearbeit, die Instandhaltung
der Kirche und die Übernahme von drei weiteren Untergemeinden führten
dazu, dass dieses Bauvorhaben immer wieder aufgeschoben wurde. Auch
über eine Erweiterung der Kirche werde, so Philip Eliah Mvungu,
bereits nachgedacht, da die Zahl der Christen in Bagamoyo ständig
wachse. Der Bau einer weiterführenden Mädchenschule, den wir mit
der Kollekte aus der Guten-Abend-Kirche unterstützen, macht ebenfalls
Fortschritte. Darüber werde ich in einer der nächsten Ausgaben von
„Gemeinde jetzt“ hoffentlich mehr berichten können. Schließlich
klappt’s jetzt mit der Kommunikation. Die läuft übrigens nicht nur
per E-Mail, sondern auch im Gespräch mit Gott. Lassen Sie uns auch
im Gebet an unsere Geschwister in Bagamoyo denken!

Almuth Schwichow

 

Buchvorstellung

 

Buchveröffentlichung: Wo ist
denn nun euer Gott

Unter
dem Titel „Wo ist denn nun euer Gott – Von Gottes Anwesenheit in
einer unordentlichen Welt“ fand 2006/2007 im Hermann-Reuter-Haus
in Weidenau eine  Vortragsreihe des Kirchenkreises Siegen und
der Universität Siegen für Kirche, Schule und Gemeinde statt. Etliche
dieser Vorträge sind jetzt in einem Buch im Neunkirchener Verlag
erschienen. Herausgeber des Buches sind Prof. Dr. Thomas Naumann
und Superintendentin Annette Kurschus.

Die Frage nach
Gottes Anwesenheit in einer unordentlichen Welt lässt niemanden
kalt, der seine Lebenserfahrungen mit Gott in Verbindung zu bringen
versucht. Die hier vorgelegten Beiträge gehen auf die Vortragsreihe
zurück, die als Weiterbildungsangebot im Kirchenkreis Siegen durchgeführt
wurde. Sie zeigen unterschiedliche Facetten dieses großen Themas
aus der biblischen und christlichen Tradition: vom biblischen Hiob
und den Psalmen bis zu Dietrich Bonhoeffer, vom schwierigen Begriff
der Allmacht Gottes bis zur Frage, wie wir heute angesichts der
Weltlage von Gott reden können. Ein faszinierendes Spektrum alter
und neuer Einsichten. Die Autor/innen der Beiträge sind Professor/innen
und Dozierende im Fach Evangelische Theologie der Universität Siegen.
Der Band enthält folgende Beiträge: Michael Bachmann, Der Allmachtsbegriff:
ein (religionspädagogisch) schwieriger Terminus und seine biblische
Herkunft; Ute Gause, Wunderbar geborgen? Leiderfahrung und -bewältigung
bei Martin Luther und Dietrich Bonhoeffer; Alexandra Grund, Gott
in der Zeit entdecken. Was bedeuten uns Sabbat und Sonntag?; Bernd
Kollmann, Christliche Lebenspraxis im Angesicht der Bergpredigt;
Detlef Metz, »Einer aus der Trinität hat im Fleisch gelitten«. Das
Leiden Christi im christologischen Streit der Alten Kirche; Thomas
Naumann, Wenn guten Menschen Böses widerfährt: Was sagt das Hiobbuch
den Leidenden?; Georg Plasger, Gotteserkenntnis und Gotteserfahrung.
Was bestimmt unser Reden von Gott?; Larissa Seelbach, Wo ist denn
nun euer Gott? Augustins Rechtfertigung des Christentums anlässlich
der Eroberung Roms; Johannes Woyke, »Darunter leide ich, dass die
rechte Hand des Höchsten sich so ändern kann« (Ps 77,11). Erwägungen
zur Relevanz eines alttestamentlichen Klagemotivs für die Didaktik
neutestamentlicher Wundergeschichten.

Der Buchpreis
beträgt 12,90 Euro. Der Kirchenkreis hat vertragsgemäß ein Kontingent
der Auflage übernommen. Diese Bücher werden auch über die hiesigen
Partnerbuchhandlungen des Neukirchener Verlages abgegeben und sind
dort vorrätig:

Buch&Medienhaus Schneider,
Sandstraße 1
57072 Siegen
Tel. 0271/2322514
Fax: 0271/51531
Email:
Medienhaus-Siegen@t-online.de

dzm Geisweider Bücherstube,
Rijnsburger Straße 3
57078 Siegen
Tel.: 0271/81447
Fax:
0271/8706575

kp

 

ATEMPAUSE: Betreuungsgruppe

 

Entlastungsdienst ATEMPAUSE
Hüttental bietet eine Betreuungsgruppe für Menschen mit Demenz an

Der
Entlastungsdienst ATEMPAUSE Hüttental wird ab Mai eine Betreuungsgruppe
für Menschen mit Demenz anbieten.

Demenz ist eine
Erkrankung, die für alle Betroffenen mit großen Herausforderungen
verbunden ist. Der Entlastungsdienst ATEMPAUSE Hüttental möchte
pflegende Angehörige unterstützen, ihren Alltag zu meistern und
neben der Betreuung auch Freiräume für ihre eigenen Interessen zu
haben. Menschen mit Demenz sollen unterstützt werden, sich auch
mit der Erkrankung als Mensch wahrgenommen und akzeptiert zu fühlen.

Bisher sind die
Helferinnen der ATEMPAUSE Hüttental nur zu den Menschen nach Hause
gekommen und haben dort mit ihnen Zeit verbracht. Nun möchte der
Verein sein Angebot erweitern und zusätzlich eine Betreuungsgruppe
ins Leben rufen.

Die Betreuungsgruppe
soll einerseits pflegende Angehörige entlasten. Andererseits bietet
sie Menschen mit Demenz an, sich an einem Ort außerhalb ihrer Wohnung
mit anderen Menschen zu treffen. So ist auch für die Betroffenen
möglich, außerhalb ihrer eigenen vier Wände etwas zu unternehmen
und am Leben teilzunehmen.

Insgesamt sollen
sich bis zu neun Menschen mit Demenz regelmäßig einmal in der Woche
treffen und gemeinsam mit drei Helferinnen der ATEMPAUSE Hüttental
Zeit verbringen. Hier kann gespielt, gesungen oder gebastelt werden.
Jeder kann sich mit seinen Gaben und Wünschen einbringen. Im Vordergrund
steht, Zeit miteinander zu verbringen und Freude zu haben. Dieses
Angebot ist so entwickelt worden, dass sich immer die gleichen Menschen
treffen. Dies gilt für die Menschen mit Demenz sowie für die Helferinnen.
Daher ist es notwendig, sich bei der ATEMPAUSE Hüttental anzumelden,
wenn man dieses Angebot nutzen möchte.

Ort der Begegnung:
Bismarckstraße 50 in Weidenau

Zeit der Begegnung:
jeden Mittwoch Nachmittag (Uhrzeit steht noch nicht fest) für insgesamt
drei Stunden

Beginn des Angebotes:
19.05.2010

Haben Sie Interesse
an dem Angebot oder brauchen Sie noch mehr Informationen, dann wenden
Sie sich bitte an die Einsatzleitung der Atempause Hüttental Frau
Fritsche unter der Telefonnummer: 0271/2358242

Sie sind herzlich willkommen.

Charlotte Boes

 

Hungermarsch 2010

 

13. Siegerländer Hungermarsch
am 21. März um 13 Uhr

Wandern für die Andern!

Zum 13. Male findet
im Pastoralverbund Hüttental-Freudenberg in Verbindung mit der Gemeinde
Namen Jesu, Netphen-Dreis-Tiefenbach, der Hungermarsch (Solidaritätslauf)
statt.

Am 21. März 2010
um 13 Uhr werden alle Wanderer von der Kirche St. Joseph in Siegen-Weidenau
aus losmarschieren. Veranstalter sind der Pfarrgemeinderat von St.
Joseph und der Eine Welt Kreis im Pastoralverbund. Die Schirmherrschaft
wird von Dechant Pfarrer Werner Wegener aus Netphen übernommen.
Wie im vergangenen Jahr kommt der Erlös des Hungermarsches den Projekten
„Gemeindeentwicklung im Urwald im Kongo, Ifuta“ mit Pater Victor
Lotola und der Schwesternkongregation Verbum Dei in Trujillo, Peru,
zugute

Das Pfarrheim
neben der St. Joseph Kirche wird ab 11 Uhr geöffnet sein für
Kirchcafe und Mittagessen. Außerdem kann man sich dann schon für
den Marsch anmelden.

Unsere Gemeinden
haben durch ihren Organisationskreis 30.000 € an Hilfsgeldern zugesagt.
Im letzten Jahr hat der Hungermarsch 9.862 € erbracht. Die Organisatoren
hoffen auf ein ähnlich gutes Ergebnis.

Wie Sie sich beteiligen
können, erfahren Sie unter www.st-joseph-siegen.de oder an den Auslagen
in den Kirchen – St. Joseph, St. Marien, Wenscht, Heilig Kreuz,
St. Marien Freudenberg und Namen Jesu in Dreis-Tiefenbach. Dann
finden Sie dort auch Erläuterungen, Projektbeschreibungen, die Teilnahmebögen
und Hinweise zu den Wanderstrecken.