Amtseinführung: Anja Hillebrand

 

Kirchenkreis Siegen

Anja Hillebrand Leiterin des
neuen kreiskirchlichen Referates
für Jugend und Gemeindepädagogik

In ihr Amt als
Leiterin des neu gestalteten Referates für Jugend und Gemeindepädagogik
des Kirchenkreises Siegen wurde jetzt die Dipl. Sozialpädagogin
Anja Hillebrand von Superintendentin Annette Kurschus in der Christuskirche
in Siegen-Weidenau eingeführt. Die 13 hauptamtlichen Mitarbeitenden
in der Jugendarbeit und der Gemeindepädagogik wurden gesegnet und
in die Kirchengemeinden der Regionen gesendet.

Damit ist ein
Meilenstein der hauptamtlichen Jugendarbeit im Kirchenkreis Siegen
gesetzt. Viele Jahre wurde darüber nachgedacht und darum gerungen,
wie hauptamtliche Jugendarbeit im Kirchenkreis Siegen auch künftig
finanziert und gestaltet werden kann. Etliche Kirchengemeinden sahen
sich nicht mehr in der Lage, die hauptamtliche Jugendarbeit zu finanzieren.
Zudem wird in vielen Kirchengemeinden die Jugendarbeit vom CVJM
wahrgenommen. Auf der Kreissynode am 14. Mai 2008 wurde der Beschluss
gefasst, dass die hauptamtliche Jugendarbeit künftig in der Trägerschaft
des Kirchenkreises Siegen wahrgenommen werden kann. Die Gemeinden
entscheiden also, ob sie die Jugendarbeit weiterhin in eigener finanzieller
Verantwortung wahrnehmen, oder aber ob sie die Personalverwaltung
und Finanzierung an den Kirchenkreis abgeben. Die Finanzierung erfolgt
solidarisch. Da nicht so viele Jugendmitarbeitende finanziert werden
können, wie es Kirchengemeinden gibt, einigten sich die Synodalen
auf ein so genanntes Regionenmodell. Die 30 evangelischen Kirchengemeinden
im Kirchenkreis Siegen sind in sieben Regionen zusammengefasst.
In jeder Region sind hauptamtliche Jugendmitarbeitende tätig und
für die Jugendarbeit in den jeweiligen Gemeinden zuständig. Zurzeit
werden zwei Jugendreferenten auf 18.000 Gemeindeglieder gerechnet.
In den Regionen haben die Gemeinden zwischenzeitlich für jede Region
einen Koordinierungsausschuss gebildet, der die Jugendarbeit inhaltlich
gestaltet und den hauptamtlich Mitarbeitenden zur Seite steht.

Superintendentin
Kurschus bezeichnete die jetzige Phase als Entwicklungs- und Erprobungsphase.
„In die neue Gestaltung wurde viel Energie und Kreativität gesteckt.
Es war anstrengend für alle Beteiligten.“ Und auch künftig ist der
Druck groß, der auf dem Gelingen des Neuen liegt. Umso wichtiger
der Hinweis der Superintendentin in ihren Einführungsworten, dass
nicht alle Erwartungen erfüllt werden können. Kurschus: „Der Schöpfer
hat ein heilsames Maß gegeben, das vor Überforderung schützt.“

Den musikalischen
Rahmen des Einführungsgottesdienstes gestalteten Mareike Zuber,
Dominic Röcher und David Barth.

Die Jugendarbeit
im Kirchenkreis Siegen ist der neuen Leiterin des neuen Referates
für Jugend und Gemeindepädagogik nicht fremd. Seit 1999 arbeitete
sie als Jugendreferentin  im ehemaligen Jugendreferat des Kirchenkreises
und war insbesondere für die Schulung der ehrenamtlich Mitarbeitenden
zuständig. Künftig obliegt der aus Ostwestfalen stammenden Sozialpädagogin
mit kirchlicher Zusatzausbildung als Gemeindepädagogin und Systemischer
Familientherapeutin die Begleitung und Förderung der 13 hauptamtlichen
Mitarbeitenden, die in den Regionen des Kirchenkreises gemeinsam
mit den ehrenamtlichen Kräften und dem CVJM die Jugendarbeit in
den Kirchengemeinden gestalten. Auch künftig wird Anja Hillebrand
in die Schulung der Mitarbeitenden eingebunden sein. Sie vertritt
zudem die Ev. Jugend des Kirchenkreises Siegen sowohl im Kreisjugendring,
dessen Vorsitzende sie zurzeit ist, als auch im Stadtjugendring.

kp

(Foto Karlfried Petri)

 

CVJM Klafeld lädt ein

 

Liebe Gemeinde,

die ersten Wochen des neuen Jahres sind vorbei
und langsam bekommt man Lust auf den nahen Frühling. Frühling bedeutet
Aufbruch und Veränderung. Auch wir als CVJM möchten aufbrechen und
etwas verändern. Wir möchten Menschen aus unserer Kirchengemeinde
ansprechen die sich in der Lebensmitte befinden. Gemeinsam den Glauben
stärken und vertiefen und aktuelle Themen diskutieren.

Wir treffen uns jeweils am 1.Freitag des Monats,
um 20.00 Uhr, im Vereinshaus, Ruhrstgarten 3, neben der Talkirche.
Gerne
dürfen Freunde und Bekannte mitgebracht werden.

5.März:    Glaube, Nachfolge,
Berufung, Führung, Pastor Werner Jung

9.April:      Werte
im Leben, Pfarrer Frank Boes

Infos : Volker Mackenbach, Tel. 0271/8706850

 

 

Diakoniestation: Mittagsmenü

 

An alle Kundinnen und Kunden der Diakoniestation
Geisweid

Sie
möchten mittags ein schmackhaftes und preiswertes Menü, möchten
aber nicht selbst kochen? Dann haben wir ein Angebot für Sie.
Die
Diakonie erweitert ab dem 01. Dezember 2009 ihr Angebot um einen
eigenen Mahlzeitendienst.
In der Küche des Bethesda-Krankenhauses
werden die Mittagsmahlzeiten täglich frisch und schmackhaft zubereitet.
Dann bringen unsere freundlichen Fahrer Ihr ausgewähltes Menü heiß
und
servierfähig, auf Porzellangeschirr angerichtet, zu Ihnen nach Hause.
Hierzu wird das Essen in speziellen Warmhalteboxen transportiert.
Die
Anlieferung bei Ihnen zu Hause erfolgt täglich zwischen 11 Uhr
und 14.Uhr, wenn Sie möchten, 7x in der Woche, 365x im Jahr,
auch an Sonn- und Feiertagen. Sie selbst bestimmen, wie oft Sie
unser Essen genießen möchten.
Auf dem wöchentlichen Speiseplan
stehen für jeden Tag zwei Menüs zur Auswahl, davon ein vegetarisches
Menü. Aus diesem Speiseplan wählen Sie einmal in der Woche aus,
wann Sie welches Essen bekommen möchten. Wollen Sie einmal kein
Essen beziehen oder ganz abbestellen, können Sie das jederzeit bis
12 Uhr am Vortag tun. Ein Anruf genügt.

Die Menüs bestehen
im Allgemeinen aus Suppe, Hauptgericht und Dessert. Wir bieten Ihnen
diesen Service für 6,90 EUR pro Mahlzeit incl. Anlieferung an. Sollten
Sie eine spezielle Diätkost benötigen, sprechen Sie uns an. Durch
die große Erfahrung unserer Küche sind verschiedene Diäten für uns
kein Problem.

Anfrage und Kontakt über:
Frau
Inge Reinhardt
Tel. 0 27 34 / 21 11
Diakoniestation Freudenberg

Gesundheit beginnt bei gesunder
Ernährung.
Wir wünschen Ihnen einen guten Appetit!

 

Frauenhilfe: Sohlbach / Buchen

 

Neues aus der Frauenhilfe
Sohlbach-Buchen

Die Frauenhilfe
Sohlbach-Buchen freut sich sehr, dass sie nach einem Jahr Vakanz
wieder eine neue Leiterin hat: Bei der Jahreshauptversammlung am
13. Januar einstimmig gewählt, hat Christel Kind aus Buchen dieses
Amt zusätzlich zu dem der Kassenführerin übernommen, das sie seit
Jahren gewissenhaft versieht. Ihr stehen nach wie vor Magdalene
Thiemt als Stellvertreterin und Christel Thiemann als Schriftführerin
zur Seite. Ihre Vorgängerin Heidemarie Biebighäuser hatte mit ihrem
Wegzug aus Buchen vor einem Jahr die Leitung niedergelegt.

Die Kirchengemeinde
freut sich mit, dass in der Sohlbacher Frauenhilfe nun wieder alles
seine Ordnung hat, und wünscht Frau Kind für ihre neue Aufgabe Gottes
Segen! Schön wäre jetzt nur, wenn der kleine, aber feine Kreis,
der sich immer am zweiten Mittwochnachmittag im Monat im Sohlbacher
Heimathaus trifft, wieder wachsen würde. Wir laden also alle interessierten
Frauen herzlich ein!

Dass sich das
Kommen lohnt, mögen Sie unserem weiteren Programm für dieses Jahr
entnehmen:

13. März Die Hugenotten – Schicksal und
Verbreitung
Vortrag von Hans Witte, Siegen
14. April: Neues aus Bagamoyo Pfrn. Schwichow berichtet aus
der Partnergemeinde in Tansania
12. Mai Philipp Melanchthon – Humanist
und Reformator
Vortrag von Pfr. Klein
9. Juni Mascha Kaléko Vortrag von Pfr. i. R. Georg Kurschus,
Freudenberg
14. Juli Wir singen Sommerlieder
mit Pfr. Klein
8. September Wir feiern Geburtstag (Okt. 2009
bis Sept. 2010)
 
13. Oktober Infos aus der Diakoniestation
Geisweid
 
10. November Frauenhilfe Langenholdinghausen
zu Besuch
 
8. Dezember Wir feiern Advent
 

 

 

Reformierte Konferenz

 

„Fromm“ oder „spirituell“?

Auf der Suche nach einer reformierten Glaubenspraxis

Reformierte Konferenz Südwestfalen

im Gemeindehaus Dautenbach

„‚Fromm‘ oder
‚spirituell‘? Auf der Suche nach einer reformierten Glaubenspraxis“
lautet des Thema der Reformierten Konferenz Südwestfalen, die am
Samstag, 13. März 2010, 9 Uhr, im Evangelischen Gemeindehaus Dautenbach
in Weidenau, Schlehdornweg, stattfindet. Prof. Dr. Okko Herlyn,
Bochum, geht  in seinem Vortrag einer reformierten Glaubenspraxis
nach.

Religion boomt
– allen aufklärerischen Unkenrufen zum Trotz. Menschen machen an
jeder Straßenecke ihre spirituellen Erfahrungen: in der Meditation,
in der indianischen Schwitzhütte, beim Bungee-Springen oder beim
Muschelsammeln im Wattenmeer. „Spirituell“ heißt: vermeintlich der
Trivialität des Alltäglichen enthoben sein, vermeintlich einer anderen
Wirklichkeit näher sein, zu sich selber und damit vermeintlich dem
Göttlichen in mir auf die Spur kommen.

In Zeiten eines
religiösen „anything goes“ – alles geht, ist möglich, ist zulässig
– erscheint es sinnvoll, sich protestantischerseits noch einmal
der grundlegenden reformatorischen Erkenntnisse zu erinnern, zu
denen „sola fide – allein der Glaube“ gehört. Zu wenig für den nach
religiösem Rausch und spirituellem Event, nach Räucherstäbchen und
erlebbarer Göttlichkeit gierenden modernen Menschen? Oder ist „sola
fide“ eine Befreiung von Wirklichkeitsvernebelung und Volksverdummung.

Dr. Okko Herlyn
ist seit 1994 Professor für Ethik, Anthropologie und Theologie an
der Evangelischen Fachhochschule Bochum und zu dem als Privatdozent
für Praktische Theologie an der Ruhruniversität tätig.
Bekannt
ist der Theologieprofessor aber auch als Literat und  Zeitungs-Kolumnist
mit Rundfunk- und Fernseherfahrung. Er hat Lyrik, Kurzprosa, kabarettistische
Texte sowie neue geistliche Lieder veröffentlicht. 2008 war er einer
der Gewinner beim VHS-Literaturwettbewerb der Stadt Siegen.
Im
Anschluss an das Mittagessen sind die Teilnehmenden zu einem weiteren
Referat im Gemeindehaus eingeladen. Pfr. i.R. Ulrich Weiß hält den
mit Bildern unterstützten Vortrag „Das glühende Herz – Calvin für
Einsteiger“.

Reformierte Konferenz

Eingeladen zur
Reformierten Konferenz sind alle Gemeindeglieder. Besonders für
die Presbyteriumsmitglieder und Mitarbeitenden in den evangelisch
reformierten Kirchengemeinden der Kirchenkreise Hagen, Iserlohn,
Siegen, Soest und Wittgenstein sind die reformierten Konferenzen
ein Ort geistlicher und fachlicher Zurüstung. Die Konferenz weiß
sich dem reformierten Erbe und Bekenntnis verpfichtet. Sie müht
sich um Vertiefung der geistlichen Erkenntnisse und um Hilfen für
den praktischen Dienst in den Gemeinden.

kp