Annette Kurschus: neue Präses

 

Superintendentin Annette Kurschus

wird Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen

Superintendentin
Annette Kurschus wird Präses der viertgrößten Landeskirche. Mit
einem überwältigenden Wahlergebnis wurde sie am Buß- und Bettag,
16. November 2012, von der Landessynode zur Nachfolgerin von Präses
Dr. h.c. Alfred Buß gewählt, der nach achtjähriger Amtszeit am 1.
März 2012 in den Ruhestand treten wird.

Mit Annette Kurschus
(48), Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises Siegen
und Angelika Weigt-Blätgen (56), leitende Pfarrerin der Evangelischen
Frauenhilfe von Westfalen, Soest, standen zwei Frauen zur Wahl.

Annette Kurschus
erhielt 143 von 182 Stimmen. Für Angelika Weigt-Blätgen stimmten
27 Synodale. Es gab 12 Enthaltungen. Kurschus zeigte sich sehr bewegt
über das deutliche Wahlergebnis, das ihr eine starke Rückendeckung
signalisierte. „Es geht mit uns – Gott weiß wohin.“ – mit diesem
Ausspruch blickt sie zuversichtlich und hoffnungsvoll auf die vor
ihr liegende Amtszeit.


Superintendentin
Annette Kurschus
wurde von der Synode der Evangelischen
Kirche von Westfalen zur Präses gewählt.

Im anschließenden
Pressegespräch betonte sie, dass sie als Präses in erster Linie
ein Hirtenamt ausübe. Kurschus: „Ich bleibe weiterhin Pastorin,
was ich gelernt habe, was ich geworden bin und was mir ein Herzensanliegen
ist.“

Auch wenn die
Mitgliederzahlen rückläufig sind, geht sie davon aus, dass die Kirche
ihre Ausstrahlung in die Welt behalten wird, wenn sie bei ihrer
Verheißung bleibt. Kurschus: „Immer neue Entscheidungen sind zu
treffen. Dabei ist es gut, auf Gottes Wort zu hören, aufzunehmen
was in der Welt geschieht und die ökumenische Weite im Blick zu
behalten.“

Als wichtige Arbeitsfelder
der Kirche nannte sie zuerst, die missionarische Aufgabe stärker
zu erkennen und wahrzunehmen. Diese grundlegende Aufgabe der Kirche
habe für sie auch eine soziale und politische Dimension. Zudem ist
für sie eine gute Vernetzung der Aufgabengebiete und Mitarbeitenden
wichtig, damit wir „mit gut vernehmbarer Stimme in die Welt hinein
sprechen.“

Künftig wird die
Kirche stärker vom Ehrenamt gestaltet werden, dessen ist sich die
designierte Präses bewusst. Die Hauptamtlichen werden sich zunehmend
der Aufgabe zu stellen haben, die Ehrenamtlichen zu stärken.

In ihr neues Amt
eingeführt wird Annette Kurschus am Sonntag, 4. März 2012, in Bielefeld.

EKvW

Die Evangelische
Kirche von Westfalen hat derzeit 2,5 Millionen Mitglieder in 522
Gemeinden, die wiederum in 31 Kirchenkreise zusammengefasst sind.
2.000 Pfarrerinnen und Pfarrern arbeiten zumeist in Gemeinden, 25.000
Menschen sind insgesamt in der EKvW beschäftigt. Hinzu kommen 55.000
Beschäftigte in der Diakonie. 95.000 Frauen und Männer engagieren
sich ehrenamtlich in den vielen Aufgabenfeldern der westfälischen
Landeskirche.

kp

(Foto Karlfried Petri)

 

Chorleiter/in gesucht !

 

Chorleiter/in gesucht !  

Wir über uns:

32
aktive Sängerinnen und Sänger wollen derzeit mit ihren Stimmen anderen
Menschen das Evangelium ins Herz singen. Dies geschieht sowohl bei
der Mitgestaltung von Gottesdiensten im Kirchspiel Klafeld, als
auch zu besonderen Gottesdiensten an Ostern, Weihnachten, Konfirmationen
oder anderen Anlässen. Auch in Krankenhäusern und Seniorenheimen
erfreuen wir Menschen mit unseren Liedern. Dabei reicht unser Liedgut
von alten Meistern bis zu neuzeitlichen, modernen Kompositionen.

Da unser derzeitiger
Chorleiter Ingo Gieseler im nächsten Jahr die musikalische Leitung
unseres Chores aus beruflichen Gründen abgeben wird, suchen wir
bereits heute nach einer Nachfolgerin bzw. einem Nachfolger.

Haben wir Sie
jetzt neugierig gemacht bzw. haben Sie schon immer nach solch einer
Aufgabe gesucht  ? – Dann sind Sie bei uns genau richtig und
ich freue mich über Ihren Anruf bzw. Ihre eMail !

Friedhelm Hanisch
1.
Vorsitzender Gem.Chor Birlenbach
Tel. 0271/71330
Mobil 0151/12432285
eMail:
hanisch1210@aol.com  

 

 

Ökumenische Nacht der Lichter

 

Liebe Taizé-Freunde, liebe Jugendliche.

Der Advent rückt
immer näher, und damit auch unsere inzwischen schon traditionelle
Nacht der Lichter in der Wenscht.

Herzliche Einladung!

Projektchor und
ökumenische Nacht der Lichter

Weidenau / Freudenberg.
Das ganze Jahr über fahren unzählige Jugendliche und Erwachsene
nach Taizé, diesem kleinen Dörfchen im französischen Burgund, um
ihren Glauben aufzufrischen, Menschen aus aller Welt zu begegnen
und ergreifende Gottesdienste zu feiern. Jugendliche aus dem Pastoralverbund
Hüttental-Freudenberg wollen jetzt ein wenig Taizé in ihre Heimat
holen, andere dazu einladen und sie für Taizé, seine Lieder und
Gottesdienste begeistern. Am Samstag, den 17. Dezember 2011,
findet um 19.30 Uhr dazu die inzwischen schon traditionelle,
ökumenische „Nacht der Lichter“ in der Kirche St. Marien
in der Wenscht (Geisweid) statt.

Zur Vorbereitung
auf die „Nacht der Lichter“ wird ein Projektchor gebildet, der sich
jeweils montags an folgenden Terminen um 19.30 Uhr im Pfarrheim
St. Joseph in Weidenau trifft: 21. und 28. November 2011 sowie 05.
und 12. Dezember 2011.

Am Freitag, den
16.12.2011, ist – ebenfalls um 19.30 Uhr – Generalprobe in der Kirche
St. Marien in Geisweid. Eingeladen sind besonders Jugendliche, sowie
Frauen und Männer, die die Taizé-Gesänge kennen oder kennenlernen
möchten. Der Projektchor wird von Dominique Burghoff geleitet und
wird das Taizégebet musikalisch unterstützen.

Nähere Informationen
bei Daniela Müller, Tel. 0271 / 890 2626,
oder bei Pfr. Reinhard
Lenz, Tel. 0 27 34 / 23 50.

Herzliche Grüße!

Ihr / Euer
Reinhard Lenz, Pfr.

 

„Aufkreuzen für die Gemeinde“

 

 „Aufkreuzen für die
Gemeinde“

Gemeindeversammlung zur Presbyterwahl

Am
5. Februar 2012 sind Presbyteriumswahlen. Alle Gemeindeglieder ab
sechzehn Jahren können dann darüber entscheiden, wer in den nächsten
vier Jahren unsere Gemeinde leiten soll. Sie können damit unter
Beweis stellen, dass die evangelische Kirche sich tatsächlich von
unten nach oben aufbaut und dass die Basis der mündigen Christenmenschen
in Sachen Gemeinde- und Kirchenleitung das erste und wichtigste
Wort spricht.

So weit, so gut,
so demokratisch (oder presbyterial-synodal). Aber leider seit vielen
Jahren graue Theorie, sowohl in unserer Gemeinde als auch in der
Evangelischen Kirche von Westfalen insgesamt. Erstens gab es bei
uns schon lange nicht mehr genügend Kandidatinnen und Kandidaten
für eine echte Wahl. Und zweitens: Wo tatsächlich gewählt wurde,
war die Wahlbeteiligung in der Regel erschreckend niedrig – im Schnitt
lag sie bei der letzten Wahl 2008 bei kläglichen 8,3 %.

Es wäre also höchste
Zeit, dass sich etwas ändert. Aber ausgerechnet dieses Mal liegt
die Hürde dafür besonders hoch: Mindestens sechs Mitglieder des
Presbyteriums werden nicht wieder kandidieren – aus verständlichen
persönlichen Gründen oder weil sie die Altersgrenze erreichen. Zwei
Stellen sind schon jetzt vakant. Also werden mindestens acht neue
Presbyterinnen und Presbyter gebraucht – und wenn wirklich gewählt
werden soll, mindestens neun Kandidaten.

Das heißt: Wenn
aus der Wahl etwas werden soll, müssen wir uns alle miteinander
auf Kandidatensuche machen. Denken Sie also mit uns gemeinsam nach:
Wem trauen Sie es zu, dass er unsere Gemeinde im Team mit Pfarrerin
und Pfarrern und den anderen Mitgliedern des Presbyteriums leiten
kann? Wenn Ihnen dazu jemand einfällt, sagen Sie uns Bescheid oder
sprechen Sie die Betreffenden selber an! Und wenn Sie diese Aufgabe
selber reizen würde, dann geben Sie sich einen Ruck und lassen Sie
sich aufstellen! Wenn Sie ein erwachsenes unbescholtenes Glied unserer
Gemeinde sind, brauchen Sie dafür nur noch die Unterschriften von
fünf Gemeindegliedern (früher waren es zehn).

Noch ein Wort
zu den beiden häufigsten Gegenargumenten: Natürlich ist nicht jede
und jeder fürs Presbyteramt geeignet. Aber gerade weil wir ein Team
mit vielfältigen Aufgaben sind, haben wir Platz für viele verschiedene
Gaben. Und natürlich kostet es Zeit, Presbyter/in zu sein. Aber
(erst mal) vier Jahre sind ja nicht das ganze Leben, und langjährige
Mitglieder werden Ihnen gern bestätigen, dass ihnen die Arbeit im
Presbyterium gerade in letzter Zeit zunehmend Freude macht, weil
der Zusammenhalt gegenüber früheren Zeiten deutlich besser geworden
ist.

Ein wichtiges
Datum auf dem Weg zur Presbyteriumswahl ist die Gemeindeversammlung
am Donnerstag, 17. November 2011, um 19 Uhr im Gemeindezentrum Wenscht.

Mit ihr beginnt das so genannte Wahlvorschlagsverfahren: Es wird
über die Wahl und das Presbyteramt informiert, und Wahlvorschläge
werden an diesem Abend und danach noch bis zum 26. November gesammelt.
Also: Kreuzen Sie dort auf für die Gemeinde, machen Sie Vorschläge
oder kandidieren Sie selber, und helfen Sie mit, dass dieses zentrale
und wichtige Element unserer Kirchenordnung nicht immer mehr zur
Farce wird!

 

Guten-Abend-Kirche

 

Guten-Abend-Kirche

Nach einer langen
Pause laden wir ab November wieder zur Guten-Abend-Kirche ein, jeweils
sonntags um 18 Uhr im Gemeindezentrum Wenscht. Diesmal beschäftigen
wir uns mit Wörtern, die mit der Silbe „-lich“ enden. Überlegen
Sie mal, was Ihnen dazu alles einfällt! Die ersten beiden Themen
verraten wir Ihnen natürlich schon:

06.11.2011:     Endlich!

27.11.2011:     Gemütlich

Die Guten-Abend-Kirche klingt
nach dem Gottesdienst
immer mit einem kleinen Imbiss aus.