Dem Glauben auf der Spur

 

Dem Glauben auf der Spur

Gespräche über Gott und die
Welt – und was sie verbindet

Wir
wollen unseren ureigenen christlichen Glauben wieder ernster und
wichtiger nehmen – angesichts der Herausforderungen unserer Zeit,
angesichts eines starken Bedürfnisses nach Religion in unserer Gesellschaft.
Wir wollen Menschen die Erfahrung ermöglichen, dass unser Glaube
besser und dauerhafter Halt bietet als all die religiösen und esoterischen
Patchwork-Produkte, die heutzutage auf dem Markt sind.“

Mit diesem Vorsatz
haben wir vor einem Jahr erstmals einen Glaubenskurs nach dem „Emmaus“-Konzept
angeboten. Und wir haben gute Erfahrungen gemacht: Menschen aus
unserer Gemeinde haben ganz neu über Grundfragen des Glaubens nachgedacht
und sich ausgetauscht, sind sich dabei näher gekommen und wollen
auch nach Abschluss des Kurses am Thema dranbleiben.

Das hat uns Mut
gemacht, in die zweite Runde zu gehen. Auch in diesem Jahr wollen
wir uns an einer Reihe von Abenden zu einem Glaubenskurs treffen
– mit den gleichen Themen, aber mit anderen Leuten. Die Abende finden
immer mittwochs von 19.30 Uhr bis 21.00 Uhr im Gemeindehaus Tal
(Koomansstraße 8)
statt.
Folgendes steht wieder auf dem
Plan:

      • 18.01.
        2012: Kann man Glauben lernen?
      • 25.01.
        2012: Gott kennen lernen
      • 01.02.
        2012: Jesus von Nazareth – Ein faszinierendes Leben
      • 08.02.
        2012: Der Mann am Kreuz – Was soll dieser Tod bedeuten?
      • 15.02.
        2012: Wie der Stein ins Rollen kam – Jesus ist auferstanden
      • 22.02.
        2012: Sie werden begeistert sein – Der Heilige Geist
      • 29.02.
        2012: Wie man den ersten Schritt tut – Vom Christ werden

Eingeladen sind
alle, die neugierig auf diese Fragen sind

  • weil sie
    immer schon mal wissen wollten, was Christen eigentlich glauben,
  • weil diese
    Fragen sie schon lange beschäftigen, aber sie nie Gelegenheit
    hatten, sich darüber auszutauschen und gemeinsam mit anderen
    nach Antworten zu suchen
  • oder weil
    sie zwar in der Gemeinde aktiv dabei sind, aber sich nun endlich
    mal (wieder) mit den „Basics“ des Glaubens beschäftigen wollen.

Wenn Sie mitmachen
möchten, richten Sie es bitte möglichst so ein, dass Sie an allen
sieben Abenden Zeit haben, denn die Themen bauen aufeinander auf.
Außerdem kann so am besten das gegenseitige Vertrauen wachsen, das
wir für eine gute Gesprächsatmosphäre brauchen. Sonst müssen Sie
nichts mitbringen, und auch eine schriftliche Anmeldung ist nicht
notwendig. Für Rückfragen stehen wir Ihnen natürlich gern zur Verfügung.

Das „Emmaus“-Team
Martina
Hofheinz, Manuela Klanke, Volker Mackenbach, Pfr. Martin Klein

 

Neues vom Bibelgesprächskreis

 

Die Bibel ins Gespräch bringen

Neues vom Bibelgesprächskreis

Austausch über
die Bibel, Hören auf Gott, der uns dabei begegnet – das gehört eigentlich
dazu, wenn unser Glaube nicht verkümmern soll. Bibelgesprächskreise
gehörten deshalb über lange Jahre zur „Standardausstattung“ jeder
Kirchengemeinde. Auch bei uns gab es einmal mehrere davon. Jetzt
ist nur noch einer übrig, und der ist klein geworden. Das mag man
bedauern und dem Zeitgeist zuschreiben. Aber man muss sich natürlich
auch Gedanken machen, ob das Angebot an der geringen Nachfrage mit
schuld ist. Für Menschen, die das klassische Bibelgespräch noch
zu schätzen wissen, mögen Zeit und Ort nicht mehr passen. Und andere
brauchen vielleicht andere Formen, um sich mit der Bibel zu beschäftigen.
Glaubenskurse sind dafür eine Möglichkeit, aber weil sie zeitlich
begrenzt sind, ist es die Frage, wie es danach weitergehen kann.

Das Nachdenken
darüber an verschiedenen Stellen hat nun zu folgenden Ergebnissen
geführt:

  • Der bisherige
    Bibelgesprächskreis wird sich in Zukunft einmal im Monat treffen,
    und zwar in der Regel an jedem dritten Montag im Monat um 18.00
    Uhr im Gemeindezentrum Wenscht. Die Termine im ersten Halbjahr
    2012 sind der 16.1., 20.2., 21.3., 16.4., 21.5. und 18.6. Damit
    kommen wir denen entgegen, die mittwochs nicht können und abends
    nicht mehr so gern aus dem Haus gehen. Und natürlich sind alle
    herzlich eingeladen, die noch dazu stoßen möchten.
  • Für Neueinsteiger
    bieten wir im Januar und Februar 2012 wieder den Emmaus-Glaubenskurs
    an (dazu s. den eigenen Artikel).
  • Ab März 2012
    soll es einmal im Monat, und zwar in der Regel am ersten Mittwoch
    um 19.30 Uhr, im Gemeindehaus Tal einen Offenen Bibelabend geben.
    Herzlich willkommen sind alle Mitglieder des Bibelgesprächskreises,
    alle „alten“ und „neuen“ Emmaus-Absolventen, aber auch alle
    anderen, die sich interessieren. Diese Abende sollen jeweils
    an ein aktuelles Thema anknüpfen und dazu Denkanstöße aus der
    Bibel aufspüren. Jeder Abend steht für sich, verpflichtet also
    nicht zu einer regelmäßigen Teilnahme.

Der erste Abend
ist für Mittwoch, den 7. März, geplant und steht unter dem Thema:
„Schuldenkrise – Was sagt eigentlich die Bibel dazu?“ Weitere Termine
im ersten Halbjahr 2012 sind der 4.4., 2.5., 6.6. und 4.7. Näheres
zu den Themen steht in der nächsten Ausgabe von „Gemeinde jetzt“.

  • Teilnehmer
    des ersten Emmaus-Kurses sind gerade dabei einen Hauskreis zu
    gründen. Wer sich dafür interessiert, kann sich an Manuela Klanke
    wenden (Tel.: 488 97 43).

Da müsste nun
eigentlich für jede und jeden was dabei sein!
Auf viele lohnende
Begegnungen mit der Bibel freuen sich:

Der Bibelgesprächskreis
Das
Emmaus-Team und Pastor Klein

 

Anmeldung: Diamantene Konfirmation 2012

 

Diamantene Konfirmation 2012

Der Vorbereitungskreis bittet
alle „Konfirmanden“ um Anmeldung.

Für Geisweid
und Setzen:

Helmut Bieler   

Tel. 8 51 93

Friedrich Ernst

Tel. 8 28 60

   
   

Für Klafeld
und Birlenbach:

Marlene Pötz   

Tel. 8 27 74

Gudrun Paul

Tel. 8 48 82


 

Ausblick: Weltgebetstag 2012

 

Steht auf für Gerechtigkeit

Zum Weltgebetstag aus Malaysia
am 2. März 2012

Wie
lässt sich ein Staat regieren, dessen zwei Landesteile – getrennt
durch das Südchinesische Meer – über 500 Kilometer auseinander liegen?
Ein Land, dessen rund 27 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner
unterschiedliche ethnische, kulturelle und religiöse Wurzeln haben.
Mit Kontrolle, mit Reglementierungen, mit Religion? Die Regierung
des südostasiatischen Landes Malaysia versucht mit allen Mitteln,
Einheit und Stabilität zu erhalten. Der Islam ist in Malaysia Staatsreligion.
Doch fast die Hälfte der Bevölkerung gehört dem Buddhismus, Hinduismus,
Christentum und anderen Religionen an. Für sie gilt nur theoretisch
Religionsfreiheit. Immer wieder kommt es zu Benachteiligungen der
religiösen Minderheiten und zu Konflikten.

Malaysia, seit
1957 unabhängig, gilt als wirtschaftlich aufstrebend und ist als
konstitutionelle Wahlmonarchie weltweit einzig. Seine Hauptstadt
Kuala Lumpur liegt in Westmalaysia, wo ca. 80% der Bevölkerung leben.
Im viel größeren Ostmalaysia, das auf Borneo liegt, leben besonders
indigene Völker mit einem hohen Christenanteil.

Malaysia könnte
zauberhaft sein: Mit vielen Stränden, fruchtbaren Ebenen an den
Küsten, tropischem Dschungel, Hügeln und Bergen bis 4000 m versucht
es mit Erfolg, Touristen anzuziehen. Ja, wenn es Korruption, Ungerechtigkeit
und vor allem die Menschenrechtsverletzungen nicht gäbe! Aber man
spricht unter dem Druck der Regierung am besten nicht darüber. Auch
für Christinnen und Christen (gut 9%) kann es gefährlich sein, Kritik
zu üben. Die Weltgebetstagsfrauen haben in ihrer Liturgie einen
Weg gefunden, Ungerechtigkeiten, die „zum Himmel schreien“, anzuprangern:
Sie lassen die Bibel sprechen. Die harten Klagen des Propheten Habakuk
schreien zu Gott. Und die Geschichte von der hartnäckigen Witwe
und dem korrupten Richter aus dem Lukasevangelium trifft genau den
Lebenszusammenhang der Verfasserinnen und vieler Menschen weltweit.
Das biblische Zeugnis ermutigt die Frauen aus Malaysia, auch ihre
Klagen im Gebet vor Gott zu bringen. Sie zeigen uns, warum gerade
wir als Christinnen und Christen verpflichtet sind, gegen Ungerechtigkeit
in unserer Gesellschaft einzutreten. Weltweit wollen sie am 2. März
2012 dazu aufrufen, aufzustehen für Gerechtigkeit.

In der Kirchengemeinde
Klafeld feiern wir den Weltgebetstag am Freitag, dem 2. März, um
19 Uhr, in der Talkirche
. Nach dem Gottesdienst laden wir wieder
zu einem geselligen Beisammensein ein.

Schon seit vielen
Jahren bereiten wir den Weltgebetstag in einem ökumenischen Kreis
vor. Wir treffen uns erstmals am Mittwoch, dem 18. Januar 2012,
um 19 Uhr im Gemeindehaus an der Talkirche und werden dann die weiteren
Termine miteinander absprechen. Alle Frauen, die den Weltgebetstag
gerne mitgestalten möchten, sind in unserem Vorbereitungskreis herzlich
willkommen. Falls Sie Rückfragen haben, wenden Sie sich bitte an
Pfarrerin Almuth Schwichow (Tel.: 81325).