Elternforum 77: Rückblick 2008

 


Elternforum 77

31 JAHRE
1977
– 2008

 

 

Bildungsarbeit hat hohen Stellungswert

Auch in 2008 setzte sich das Elterforum 77, Mitglied der Ev.
Arbeitnehmerbewegung Bezirksverband Siegerland, wieder mit interessanten
Themen in den monatlichen Versammlungen im Gemeindezentrum in Geisweid
auseinander. Sachkundige Referenten führten in die Thematik ein.
Behandelt und diskutiert wurden u.a. die Themen:  

  • Ehrenamt und Bürgerschaftliches Engagement Mitarbeit in der Kirche,
    wo finde ich heute Gott? Pfarrer Dr. Klein.
  • Der Geschäftführer
    der Firma Rayonex Schwingtechnik GmbH Herr Heimes, Sauerländer Pyramiden
    – informierte über die Bioresonanz und sprach aktuelle Möglichkeiten
    zum Erhalt der Gesundheit an.
  • Naturfilmer Lothar Scholz berichtete
    über Natur und Tierwelt in Siegen – Wittgenstein und vermittelte
    Fakten zur Erhaltung einer intakten Umwelt.
  • Über notwendigen
    Versicherungsschutz heute informierte Herr Holle aus Kreuztal.

Höhepunkt waren die gemeinsamen Fahrten.

So z.B. die Woche nach
Berchtesgaden mit Besuch des Obersalzberges. Der Besuch der ständigen
Ausstellung  über die Geschichte des Obertsalzbergs und die
NS-Diktatur hinterließen bei allen Teilnehmern großen Eindruck.
 Betriebsbesuche, u.a. auch das Salzbergwerk,  die Besichtungen
der Städte Berchtesgaden und Salzburg und andere interessante Sehenswürdigkeiten
vermittelten weitere Informationen über das Leben der Menschen in
der Region. Über den Tellerrand schauen wollte die Gruppe bei einer
Tagesfahrt ins Münsterland.
Zum Jahresende wurde der Siegener
Tafel wieder Lebensmittelpakete übergeben.

Herbert
Perl

Krippenspiel in Setzen

Und wir sahen seine Herrlichkeit

Die Setzer Kindergottensdienstkinder
führen ihr Krippenspiel auf

Am 21.12.2008
– dem vierten Advent – war es wieder soweit. Die Kinder vom Setzer
Kindergottesdienst haben unter der Leitung von Rudolf Ziel und seinen
Helfern ihr diesjähriges Krippenspiel aufgeführt. Zum zweiten Mal
in der Turnhalle des Setzer Kindergarten wurde die Weihnachtsbotschaft
unter dem Titel „Und wir sahen seine Herrlichkeit“ von den Kindern
mit viel Engagement und Freude aufgeführt. Die Zuschauer wurden
durch viele Lieder aktiv mit einbezogen. Abgerundet wurde das Krippenspiel
durch die musikalischen Darbietungen einiger Kinder mit Klavier,
Blockflöte und Gitarre. Danach konnte man sich noch bei vielen Leckereien
und einer Tasse Kaffee im Gruppenraum der Sternschnuppen zu einem
Plausch treffen. Dem ganzen Nachmittag konnte man anmerken, mit
wie viel Herzblut er vorbereitet wurde. Alle Beteiligten waren vorher
sichtlich aufgeregt und hinterher glücklich, dass alles so toll
geklappt hat. Der Kindergottesdienst findet jeden Sonntag um 11
Uhr mit bis zu 18 Kindern in der Turnhalle des Setzer Kindergartens
statt. Pfarrer Boes würdigte dieses Engagement von dem Kindergottesdienstteam.
Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr.

Charlotte Boes
 

Brot für die Welt sagt DANKE

„Amen,
ich sage euch: Was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan
habt, das habt ihr mir getan."
(Matthäus
25,40)

 

Im Namen der Menschen
im Süden, die in unseren Projekten gestärkt, genährt, gebildet und
gefördert wurden,
dankt
die Aktion „Brot für die Welt" der

Ev.-Ref. Kirchengemeinde Klafeld

50 Jahre wird
„Brot für die Welt" in diesem Jahr. Sie haben viele Jahre unsere
Arbeit mit Kollekten, Spenden, Aktivitäten und Gebeten unterstützt.
Sie haben daran mitgewirkt, dass Menschen nun ihr tägliches Brot
und sauberes Trinkwasser bekommen, neuen Lebensmut finden, mit Behinderungen
und Krankheiten leben können und endlich Lesen und Schreiben lernen
dürfen. Ohne Ihre treue Unterstützung und Ihren Einsatz über all´
die Jahre wäre das unmöglich gewesen. Deshalb wollen wir Ihnen aus
Anlass der 50. Aktion von „Brot für die Welt" noch einmal  
„Danke“
 sagen,
Gott segne Sie!

 

Stuttgart, im Advent 2008

Münster, im Advent 2008

Cornelia Füllkrug-Weitzel
Direktorin
"Brot für die Welt"

Pastor Günther Berenhoff
Vorstand
Diakonisches Werk Westfalen

Auf ein Wort ….

Was bei den Menschen unmöglich
ist, das ist bei Gott möglich.

Lukas 18,27, Jahreslosung
2009

 

Jesu Jünger sind
entsetzt. „Wie schwer kommen die Reichen in das Reich Gottes!“ Das
war das Fazit ihres Meisters gewesen, nachdem der „reiche Jüngling“
traurig weggegangen war. Alle Gebote hatte er gehalten, aber seinen
Besitz loslassen, um ungeteilt zu Gott zu gehören, das konnte er
nicht. Und Jesus setzt noch einen drauf: „Es ist leichter, dass
ein Kamel durch ein Nadelöhr gehe, als dass ein Reicher in das Reich
Gottes komme!“ Drastisch, aber deutlich: Solange die Erde steht,
werden Kamele nie durch Nadelöhre passen –  also auch keine
Reichen ins Reich Gottes kommen! – „Das kann er doch so nicht gemeint
haben“, denken Jesu Jünger. „Wenn es so wäre, dann könnte ja kein
Mensch gerettet werden – denn an irgendetwas Irdischem hängen wir
doch alle, auch wenn wir nicht reich an Besitz sind.“


Wenn schon
die Jünger Jesu so entsetzt waren, die doch alles liegen und stehen
gelassen hatten, um Jesus nachzufolgen, dann müssten wir es erst
recht sein. Denn wir zeigen zwar gern mit dem Finger auf Spitzenmanager,
Großaktionäre und Finanzjongleure und verfolgen mit klammheimlicher
Freude, wie die aktuelle Krise ihr Ansehen und ihre Kontostände
dezimiert. Aber im Weltmaßstab gehören wir alle zu den Reichen.
Selbst mit einem Hartz-IV-Empfänger würde ein Slumbewohner aus Rio
liebend gern tauschen. Wir alle sind Kamele, die durch kein Nadelöhr
der Welt passen. Wir hängen an unserem Besitz, und unser Besitz
hängt an uns und zieht uns herunter – weg vom Himmel, der uns verheißen
ist, hin zur Erde, zu der wir eines Tages wieder werden. – „Wer
kann dann selig werden?“ Das ist in der Tat die Frage!

Der Satz, mit
dem Jesus darauf antwortet, ist die Losung für das neue Jahr 2009:
„Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich.“
Dieser Satz rückt die Perspektive zurecht. Er macht deutlich, dass
es nichts gibt, was Menschen tun könnten, um sich einen Platz im
Reich Gottes zu sichern. Selbst wenn wir all unseren Besitz verkaufen
und den Armen geben würden, blieben wir am Irdischen haften, könnten
wir unsere Unzulänglichkeit und Fehlbarkeit nicht abschütteln. Aber
Gott kann es. Er lässt sein Reich, seine Herrschaft Wirklichkeit
werden. Und er gibt allen daran teil, die ihm vertrauen.

Mir gibt das Hoffnung.
Denn wenn ich an die Probleme denke, die die Menschheit in allernächster
Zukunft lösen muss, damit dieser Planet bewohnbar bleibt, dann wird
mir angst und bange: Wie sollen Regierungen, Wirtschaftsunternehmen
und ganz normale „Endverbraucher“ es schaffen, soviel Treibhausgase
zu reduzieren, dass nicht schon bald dicht bevölkerte Landstriche
im Meer versinken – wo doch im Zweifel jeder zuerst an sich selber
und den eigenen Profit denkt? Wie soll es verhindert werden, dass
der tiefe Graben zwischen arm und reich zu immer mehr Gewalt und
Terror führt? Wie soll die wachsende Menschheit noch einen erträglichen
Lebensstandard erreichen, ohne dass dadurch das Gleichgewicht der
Natur endgültig zerstört wird? Lassen wir doch ruhig mal allen Zweckoptimismus
beiseite und sagen: Bei Menschen ist das unmöglich. Auch hier passt
das Kamel nicht durchs Nadelöhr.

Und bei Gott ist
es möglich? Ja, das glaube ich. Ich glaube zwar nicht, dass wir
unsere Erde wie ein kaputtes Spielzeug zu Gott bringen können, damit
er sie wieder heile macht – oder uns eine neue schenkt. Aber ich
glaube, dass Gott Regierungen, Wirtschaftsleute und Normal-Menschen
zum Umdenken und zum Handeln bringen kann, damit sich doch etwas
zum Guten wendet. Er kann für heilsames Erschrecken sorgen – so
wie bei der jüngsten Finanzkrise. Er kann Menschen begaben und motivieren.
Und er kann dafür sorgen, dass Menschen, die etwas bewegen, in entscheidende
Positionen gelangen. Denn diese Erde gehört ihm mit allem, was auf
ihr lebt und webt. Er hat sie geschaffen, und er will sie nicht
zugrunde gehen lassen. Und deshalb wird der Tag noch kommen, an
dem in dieser Welt Friede und Gerechtigkeit sich durchsetzen und
jedes Geschöpf seinen guten Platz findet. Unmöglich? Nicht bei Gott!

Ihr Pastor Martin Klein

Projekt Januar / Februar

Projekt Januar / Februar

Trompete für die Jungbläser

Sicher sind Sie
auch immer begeistert, wenn ein Posaunenchor unsere Gottesdienste
musikalisch mit gestaltet. Gerade jetzt, da die Orgel in der Talkirche
nicht zur Verfügung steht, sind wir besonders dankbar für die Arbeit
unserer Bläser. Zu dieser Arbeit gehört auch die Nachwuchsförderung
und Jungbläserausbildung. Die Spielgemeinschaft CVJM Posaunenchor
Birlenbach / CVJM Bläserkreis Geisweid beabsichtigt 2009 dazu eine
neue Trompete zu erwerben. Wir wollen sie, mit Ihrer Hilfe, dabei
unterstützen.

Spenden können
mit dem beigefügten Zahlungsträger auf das Konto der Ev.-Ref.
Kirchengemeinde Klafeld, Nr. 30 306 872 bei der Sparkasse Siegen
(BLZ 460 500 01)
mit dem Kennwort “Jungbläser“ überwiesen
werden.
Eine Spendenbescheinigung stellen wir gerne aus.