Konfirmandenarbeit

Im Jahre 2007 haben wir in unserer Kirchengemeinde ein neues Modell der Konfirmandenarbeit eingeführt. Dabei kommen die Konfirmanden nicht mehr wöchentlich zum Unterricht, sondern nur noch einmal im Monat an einem Samstag, dafür aber insgesamt 4 Stunden. An diesen Blocktagen kann man sich noch intensiver als vorher mit den biblischen Geschichten beschäftigen.

Blocktage:

Blocktage finden einmal im Monat statt. Wir beginnen alle samstags um 9.30 Uhr mit einem gemeinsamen Frühstück, das immer abwechselnd von den Eltern zubereitet wird. Danach stimmen wir uns alle in der Kirche auf das jeweilige Blocktagsthema ein. Im Anschluss teilen wir uns dann in mehrere Kleingruppen auf, um dort nochmals das jeweilige Thema zu erarbeiten. Meist bleibt während der Gruppenphase immer auch noch Zeit kreativ zu werden. So sind des Öfteren schon pantomimische Anspiele, Gebete oder Taufkerzen entstanden. Dabei steht aber natürlich immer das Blocktagsthema im Mittepunkt. Den Abschluss bildet dann gegen 13.15 Uhr nochmals eine gemeinsame Runde in der Kirche.

Freizeiten:

Während der Konfirmandenzeit fahren wir insgesamt auf zwei Wochenendfreizeiten. Die erste Freizeit findet zu Beginn der Konfirmandenzeit statt, das zweite Mal fahren wir kurz vor der Konfirmation auf ein Wochenende, bei der wir uns gezielt nochmal auf den Vorstellungsgottesdienst und die Konfirmation vorbereiten.

Gottesdienste:

Im Laufe der anderthalb Jahre dürfen die Konfirmanden mindestens 24 Gottesdienste besuchen. Dazu zählen sowohl die Hauptgottesdienste am Sonntagmorgen, aber auch der Kindergottesdienst in der Talkirche, der Teeny-Gottesdienst, der monatliche Kindergottesdienst in der Wenscht oder die Jugendgottesdienste. Mehr zu den einzelnen Gottesdiensten auf unserer Jugendhomepage.

Frühstück:

Es hat sich bewährt, dass immer drei bis vier Eltern an einem Blocktag das Frühstück vorbereiten. Meistens reichte es, das Frühstück ab 8.30 Uhr im Gemeindezentrum Wenscht vorzubereiten. Für die Frühstück-Einkaufsliste der Blocktage und bei Fragen zum Frühstück bitte an den jeweiligen Ansprechpartner wenden.

Praxiseinsätze:

Wie der Name schon sagt, dürfen alle Konfirmanden an insgesamt zwei Praxiseinsätzen teilnehmen. Ein typischer Praxiseinsatz wäre zum Beispiel Mitwirkung beim Krippenspiel am Heiligabend oder Mitarbeit beim Kinderfest im Wenscht. Eine Übersicht über die Praxiseinsätze findet man ebenfalls auf der Jugendhomepage unter Praxiseinätze.

Projekte:

Neben den Blocktagen bilden die Projekte im zweiten Teil des kirchlichen Unterrichts (nach den Sommerferien) eine Vielfalt an Möglichkeiten sich mit Themen des christlichen Glaubens zu beschäftigen. Dazu können sich alle Konfirmanden ein Projekt ihrer Wahl aussuchen, an dem sie dann teilnehmen. In den vergangenen Jahren gab es bereits schon mal Projekte zum Thema „Diakonie“, „Im Leben und im Sterben“ oder „die Schöpfung bewahren“.

Elternabende:

Um auch die Eltern ein wenig kennen zu lernen, gibt es in den anderthalb Jahren zwei Elternabende. An diesen Elternabenden werden Informationen zum kirchlichen Unterricht und zur Konfirmation besprochen. Nicht nur deswegen freuen wir uns, Sie an beiden Abenden zu begrüßen. Die Termine dafür sind unter dem jeweiligen Jahrgang zu finden.

Abschlussgespräche:

Die Abschlussgespräche ersetzten in der jetzigen Form die Prüfungen am Ende der Konfirmandenzeit. Hier können die Konfirmanden im Gruppengespräch mit Presbytern das Erlernte erzählen und die gesamte Konfirmandenzeit Revue passieren lassen. Wenn nicht schon während der Konfirmandenzeit geschehen, müssen alle Konfirmanden die „letzte Seite“ ihrer Konfi-Mappe auswendig lernen. Hier sind unter anderem Psalm 23, das Vater unser, das Glaubensbekenntnis oder der Taufbefehl zu finden.

Vorstellungsgottesdienst:

Kurz vor der Konfirmation stellen alle Konfirmanden sich der Gemeinde vor. Dies geschieht in Form eines Gottesdienstes, der von den Konfirmanden gestaltet wird. Dieser findet meist im Januar oder Februar des Konfirmationsjahres statt.