Stau + Raum = Stauraum

 

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Stau + Raum = Stauraum

Räume in der Gemeinde sollen sinn voll genutzt
werden; zuerst einmal “mit Leben”. Es muss aber auch Räume geben,
in denen das untergebracht wird, damit Leben möglich ist: zum Beispiel
Material für Kinderfreizeiten, Großspiele für´s Spielkarussell,
KIBIWO usw. …Und es hat sich einiges angesammelt, was über Jahre
bislang auf dem Speicher des Lutherhauses mehr schlecht als recht
verstaut und nur schwer und gefährlich zugänglich über eine steile
Speichertreppe war. Das hat sich nun geändert. Mit dem Auszug der
Diakoniestation konnte der Raum nun einer anderen Nutzung zugeführt
werden. Ein vorteilhafter, leicht zugänglicher Lagerraum mit stabilen
Holzregalen ist entstanden, in dem all das untergebracht werden
konnte, was immer wieder gebraucht und auch über die Gemeindegrenzen
hinaus ausgeliehen wird, wie z.B. die Großspiele oder Pappsitzhocker.
Möglich war das durch die fachkompetente Planung von Herrn Ande
und Stefan Ohrndorf, (unser “Mann für alle Fälle”) der die Planung
in die Tat umgesetzt hat.
Dafür ein herzliches Dankeschön!

Wolfgang Hofheinz

 

Reisebericht aus Afrika

AFRIKA  –  Das war
doch gewiss ganz toll, oder?

Diese Frage habe ich seit meiner Rückkehr
aus Tansania (Ostafrika) sehr oft gestellt bekommen und nie gewusst,
wie ich auf diese Frage antworten sollte. Tansania einfach nur als
toll zu beschreiben ist sehr schwer. Ich bin nach einiger Zeit dazu
umgestiegen zu sagen: „Tansania ist interessant und ich habe Erfahrungen
gemacht, die mich sehr geprägt haben.“

Zusammen mit einer elfköpfigen Gruppe (bestehend
aus neun Jugendlichen und den Pastoren Heiner Montanus und Martin
Eerenstein) haben wir die Reise mit einem sechzehnstündigen Flug
von Frankfurt über Dubai nach Dar Es Salam begonnen.

Am Flughafen wurden wir von einer großen Menschenschar
begrüßt, als hätten sie alle ihr Leben lang nur auf die „Mzungo“(Europäer)
gewartet und wurden wie Freunde behandelt.

Es war eine vollkommen neue Situation für
mich, aufgrund meiner Hautfarbe aufzufallen und teilweise regelrecht
angestarrt zu werden.
Wir haben durch das abwechslungsreiche
Programm einen guten Einblick in die afrikanische Kultur und das
Leben der Tansanier bekommen. Ein abwechslungsreiches Programm geboten
zu bekommen bedeutet aber auch, dass man von einem Extrem der Gefühle
ins andere fällt. Wir haben furchtbare Dinge gesehen, aber auch
viele wunderschöne Seiten Afrikas.
Aber auch die furchtbaren
Momente, oder vor allem diese, haben uns sehr bewegt und nachdenklich
gestimmt. Zu diesen Momenten zählt zum Beispiel ein Besuch in einem
Aidswaisenhaus in dem Kinder aufgenommen werden, deren Eltern an
Aids gestorben sind und die teilweise selbst mit HIV infiziert sind…

Zu einem der wunderschönsten Momente meines
Lebens zählt die Fahrt zum Kilimanjaro. Wir sind drei Tage dort
geblieben und haben am zweiten Tag den „Ngorongoro-Krater“ besucht,
einen eingestürzten Vulkan,  in dessen Krater eine riesige
Zahl an Tierherden lebt. Nicht nur die Tierwelt sondern auch die
Vegetation ist unbeschreiblich und schön. Am dritten Tag sind wir
drei Stunden den Kilimanjaro hoch gestiegen.
Als etwas ganz
Besonderes ist mir auch die unglaubliche Gastfreundschaft in Erinnerung
geblieben und ein Bericht über die Religiosität Tansanias würde
den Rahmen meiner kurzen Erzählung sprengen.

Zum Abschluss möchte ich alle Mitglieder der
Gemeinde Klafeld von ihrer Partnerstadt Bagamoyo grüßen und mich
erneut bei allen, die mir diese sagenhafte Reise ermöglicht haben,
(besonders Almuth Schwichow) bedanken.

Merle Stötzel

Turnfrauen in Bremen

 

Ausflug der ökumenischen Frauengymnastikgruppe

Am 27.8.2005 war es wieder so
weit. Nach Worms, Speyer, Idar-Oberstein, Heidelberg und Bacharach
hieß das Fahrtziel der ökumenischen Frauengymnastikgruppe in diesem
Jahr  „Bremen“. Zu früher Stunde, um 5.15 Uhr, ging es los
in Richtung Norden. Trotz langer Fahrtzeit, mit Wochenendticket
aber günstig (Frau kann nicht alles haben), kamen wir gegen 11.30
Uhr am Bremer Hauptbahnhof an. Von dort fuhren wir mit der Straßenbahn
zu unserem Quartier, der Jugendherberge Bremen, schön gelegen am
Hafen mit Blick auf die Weser.


250 m vom Stadtzentrum entfernt,
war dies der optimale Ausgangspunkt, um die Sehenswürdigkeiten zu
erkunden. Der Samstagnachmittag stand zur freien Verfügung, abends
speisten wir gemeinsam in Bremens Mitte. Am Sonntagvormittag stand
eine Stadtführung auf dem Programm, bevor wir uns auf die Heimfahrt
begaben. Gegen 21 Uhr kamen wir müde aber voller neuer Eindrücke
in der Heimat an.






Zusammenfassend sei gesagt: wir haben
viel gesehen z.B. den historischen Bahnhof, die Wallmühle, die Stadtmusikanten,
den Roland, die Schlachte (Hafen), das Schnoorviertel (Altstadt),
den Marktplatz mit dem historischen Rathaus und man (Frau) kann
sagen: „Bremen ist eine Reise wert“. Wir danken ganz herzlich Monika
Müller für die gute Organisation und Durchführung der Fahrt und
Edith Klöfkorn für die Vermittlung der Stadtführung. Alle 15 Frauen
waren sich einig: Dies war sicherlich nicht unsere letzte Fahrt.
Wenn Frau jetzt Lust bekommen hat, uns kennen zu lernen: Wir treffen
uns Donnerstags um 20 Uhr in der Waldschule im Wenscht, um gemeinsam
etwas gegen das „Einrosten“ zu tun. Trau dich und komm einfach ganz
unverbindlich vorbei. Es macht viel Spaß mit uns und zu „klönen“
gibt es auch immer etwas.

Brigitte Gollos

 

 

Konfis auf Tour

Leben wie im Paradies?

Im Juni waren 44 Konfirmanden und Konfirmandinnen
aus den Bezirken II und III mit Pfrn. Schwichow, Pfr. Schäfer, Gemeindepädagoge
Hofheinz und den ehrenamtlichen Mitarbeitenden Sandra Bohn und Christian
Piehlk auf Tour zum Freizeitheim Dornholzhausen in der Nähe von
Wetzlar.

Das Paradies wollten wir nicht entdecken,
wohl aber Zeit miteinander gestalten, um uns dabei dem ältesten
Schöpfungsbericht aus 1. Mose 2, 4 b,ff zuzuwenden. Was löst nicht
alles das Wort Paradies in Menschen aus!? So entstanden zuerst Paradiesgärten,
in die Wünsche, Träume und Vorstellungen der Konfirmanden von Glück
einflossen. Daneben entstanden Wollfadenbilder des biblischen Textes.
Die Bilder von der Erschaffung des Menschen, der Lebensbaum usw.
rückten in den Vordergrund. Beide Motive wählten wir aus für eine
weitere Besinnung und Vertiefung des Textes: "Da formte Gott
den Menschen…" In einer Partnerübung ging es darum, den anderen
behutsam aufzurichten und ihm eine Haltung zu geben: Wie steht der
Mensch im "Garten": Fragend, erwartungsvoll, verschlossen,
offen, dankbar? Eine persönliche Besinnung schloss sich an: Dem
Satz aus Psalm 139 "ich danke dir, das ich wunderbar gemacht
bin" konnte jede(r) für sich alleine auf einem Blatt so oft
er/sie wollte aufschreiben und gestalten, um für sich herauszufinden,
ob der Satz so für mich "stimmt". Dann suchte sich jede(r)
einen "Lebensbaum" im Wald, um nach einer Nachdenk-Zeit
verschiedene "Früchte" mitzubringen:

  • Ich bin…
  • Ich wünsche mir..
  • Ich bin glücklich, wenn..
  • Ich mache mir Sorgen..

Aus den Gruppengesprächen, aus dem was gestaltet
und an "Früchten" und Gedanken mitgebracht wurde, entstand
am Sonntag morgen eine kleine Feier in freier Natur – natürlich
unter einem "Lebensbaum".

Es kam am Wochenende zu guten Begegnungen
zwischen den beiden Gruppen und eine Wochenende bietet dafür wirklich
gute Chancen. Die Unterrichtszeit vor den Ferien wurde dann ein
paar Tage später mit Grillen beim Lutherhaus abgeschlossen.

W. Hofheinz

Chor Konzerte

Chorkonzerte der Gemischten
Chöre

Birlenbach
Burbach
Deuz

unter Mitwirkung von pian
e forte & band

Eintritt frei !

Birlenbach:

22.10.2005

19 Uhr

ev. Kirche

Deuz

29.10.2005

19 Uhr

alte Turnhalle

Burbach

30.10.2005

18 Uhr

ev. Kirche