… was stark macht

 

Banner: Herzliche Einladung

Der Kirchenkreis Siegen lädt zum Siegerländer Tag für Weltmission
und Ökumene 2005 am 30. Oktober in Wilnsdorf ein.

Unter dem Motto:

was stark macht

einander stärken in der weltweiten
Gemeinschaft der Christen

wollen wir diesen Tag gemeinsam feiern und laden sie alle ganz
herzlich
am 30. Oktober nach Wilnsdorf ein

Photo: VEM
Photo:
VEM

  • 10:00 Uhr
    Gottesdienst in der ev. Kirche
    mit Amani-Gospel-Chor

    und CVJM-Posaunenchor.
    Die Predigt hält Pastorin Golkaria Nainggolan
    aus Indonesien.

  • 11:15 Uhr 
    Die Siegerländer
    Jugenddelegation berichtet über
    ihren Besuch in Tansania.
  • 12:15 Uhr   
    Mittagessen im Gemeindehaus 

13.00 Uhr

Mittags-

Mosaik

 Pfeil, rechts

„Spirituelle Stärkung“

Jean Mutombo
Christian Hohmann
(Ökumenische
Werkstatt Bethel)

 Pfeil, rechts

„Stärkung in heilender Gemeinschaft“

mit Christoph Siekermann

 Pfeil, unten

 

 Pfeil, unten

 

 Pfeil, unten

Für Jugendliche und Junggebliebene:


Gospels zum Mitsingen
mit Lee
Ndei

 Pfeil, rechts

Für Kinder
von 8 – 12 Jahren:

Spielen und Basteln
z.B. Afrikanisches
Spielzeug

 Pfeil, rechts

„Mikrofinanzierung – kleine
Mittel, die stark machen“


mit Matthias Elsermann


15.00 Uhr      Liturgischer Abschluss


 

Amtseinführung: Annette Kurschus

Banner: Neues aus dem Kirchenkreis

„Ihr seid teuer erkauft; werdet nicht der
Menschen Knechte“

Superintendentin Annette Kurschus
feierlich in ihr Amt eingeführt, Friedemann Hillnhütter verabschiedet

„Jauchzt, alle Lande, Gott zu Ehren“ erklang
es kräftig in der Siegener Nikolaikirche am vergangenen Samstagmorgen.
In einem festlichen Gottesdienst wurde Pfarrerin Annette Kurschus
durch  den Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen Pfarrer
Alfred Buß in ihr Amt als Superintendentin eingeführt. In der Urkunde,
so der leitende Geistliche der Westfälischen Landeskirche, werde
an die Ordination und die daraus entstehenden Verpflichtungen erinnert.

 

Gruppenfoto vor der Nikolaikirche
Die Mitwirkenden am Einführungsgottesdienst
vor der Nikolaikirche.
(Foto: Stemmermann)


„Ihr seid teuer erkauft; werdet nicht
der Menschen Knechte“, zitierte Buß 1. Kor. 7, 23. Es sei gar nicht
so einfach, nicht zu einer Magd für alle zu werden. Im Amt werde
man nach allen Seiten gezogen. Mit „Eigentlich sei viel mehr machbar,
wenn …“, lägen einem die Menschen in den Ohren, würden Briefe
geschrieben und berichteten die Zeitungen.  Oft setzte man
sich auch selber unter Druck und lasse sich verbiegen. Christus
wolle uns herausholen aus der Knechtschaft des Tötens und getötet
werdens. Buß machte deutlich, dass wir aufhören können, uns selber
zu knechten.

Anschließend wurde der ehemalige Superintendent
des Kirchenkreises Siegen Friedemann Hillnhütter durch den Präses
der Landeskirche aus seinem Amt verabschiedet. Buß dankte Hillnhütter
für seinen Dienst in der Kirche.

Die Superintendentin des Kirchenkreises Siegen
führte den Synodalassessor Pfr. Hans-Werner Schmidt und den Scriba
Pfr. Heiner Montanus in ihre Ämter ein.
 

 Annette Kurschus bei ihrer Predigt
 
Annette Kurschus bei ihrer Predigt
in der
Nikolaikirche: „Psalm 146 ist ein Lied von den tröstlichen Grenzen
menschlicher Macht und ein Lied von der überlegenen Größe Gottes.“
(Foto:
Petri)

In ihrer Predigt über Ps. 146 hob Annette
Kurschus hervor, dieser Psalm sei ein Lied von den tröstlichen Grenzen
menschlicher Macht. Ein Lied von der überlegenen Größe Gottes –
und von seiner entschiedenen Parteilichkeit für die Schwachen. Wer
die Namen Gottes in dem Psalm aufmerksam höre, werde all jene ganz
nah bei Gott mithören, die zu den so genannten „gesellschaftlichen
Randgruppen“ gezählt würden. Kurschus: „Drängen wir die tatsächlich
an den Rand, liebe Gemeinde, dann drängen wir Gott aus dieser Welt!“
„Ich ahne:“ so die Superintendentin zu dem Psalm, „Das Lied könnte
uns als Kirche und als Einzelne aus unserem allzu verzagten Kleinmut
reißen, der hin und wieder alles hoffnungsvolle Planen und Gestalten
lähmt.
 


Mit ebenso klaren Tönen – auch das ahne ich – könnte es uns
warnen vor jener vermessenen Selbstüberschätzung und Selbstverliebtheit,
mit denen wir so manches Mal Gottes Verheißungen mit eigenem Vermögen
verwechseln – und uns damit grenzenlos überfordern.

Der Psalm mache ihr deutlich, es werde nicht
alles kommen wie es kommen müsse, sondern es werde einst mit dieser
Welt, mit der Kirche und auch mit ihr selbst werden, wie Gott es
wolle. Sie sei zutiefst überzeugt, dass wir einen sehenden, einen
hörenden, einen fühlenden Gott hätten, dem nicht gleichgültig sei,
was uns bewege und umtreibe.

Den musikalischen Rahmen des Gottesdienstes
gestalteten das collegium vocale des Bach-Chores Siegen und die
Ev. Kantorei Siegen unter der Leitung von Ulrich Stötzel. Die Orgel
spielte Ute Debus.

 Amteinführung durch Präses Alfred Buß
Die neue Superintendentin des Kirchenkreises
Siegen Annette Kurschus wird vom Präses der Westfälischen Landeskirche
Alfred Buß in ihr neues Amt eingeführt. 
 (Foto: Petri)


Empfang

Im Anschluss an die feierliche Amtseinführung
hatte der Kirchenkreis Synodale, Mitarbeitende, Vertreter aus Politik,
Wirtschaft und Gesellschaft zu einem Empfang in Siegens Gute Stube,
den Gläsersaal der Siegerlandhalle, geladen.

Grußworte und ein mitreißender Gospelchor
unter der Leitung von Charles Adarkwah und Jost Kegel prägten das
Programm des Empfangs.

Als Hausherr des Gläsersaals sprach Siegenes
Bürgermeister Ulf Stötzel ein Grußwort auch im Namen aller anwesenden
Bürgermeister anderer Kommunen. Landrat Paul Breuer verwies in seinem
Grußwort auf die Berührungspunkte des Kreises Siegen-Wittgenstein
und des Kirchenkreises Siegen. Dazu zählte er beispielsweise die
Kindergärten und die Krankenhäuser.

OKR Dr. Ulrich Möller überbrachte das Grußwort
der Westfälischen Landeskirche und dankte zunächst Friedemann Hillnhütter
für seinen engagierten Dienst. Er hob hervor, dass Gemeindearbeit
in Teamwork nicht der beste Weg sei, sondern der einzige. Es wünschte
der  Kirche im Siegerland in ihrem Dienst nahe bei den Menschen
zu sein und vor Gott zu stehen.

Superintendent Hans-Jürgen Debus grüßte aus
dem Nachbarkirchenkreis Wittgenstein und von der Superintendentenkonferenz.
In Wittgenstein habe die Wahl von Annette Kurschus großen Beifall
ausgelöst. Anschließend überbrachte Pfarrer Wolfgang Winkelmann
das Grußwort der katholischen Kirche und des Arbeitskreises der
christlichen Kirchen. Pfarrer Christoph Meyer, Vorsitzender des
Nominierungsausschusses des Kirchenkreises, sprach das Grußwort
für alle Kirchengemeinden und Einrichtungen des Kirchenkreises.
Es wies darauf hin, dass die geistliche Leitung eine wichtige Aufgabe
der neuen Superintendentin sei. Nach Calvin geschehe die geistliche
Leitung der evangelischen Kirche durch Auslegung und Lehre. Für
die Diakonie in Südwestfalen grüßte der Vorsitzende des Verwaltungsrates
Karl Schmidt mit einem Bild aus der Bauwirtschaft, in der Richtschnur
und Maß eine Rolle spielten. Bauleute schauten nach vorne und nach
oben.

CVJM-Kreispräses Jürgen Daub sagte für den
CVJM und den Evangelischen Gemeinschaftsverband ein Dankeschön für
die Unterstützung in den vergangenen Jahren. Es sei gut, dass man
einander habe.

Am weitesten angereist waren Superintendent
Dr. Ngaleni aus Tanzania und Superintendent Volker Sparre aus dem
Kirchenkreis Pritzwalk, die die Grüße der Partnerschaftskirchenkreise
überbrachten.

Prof. Dr. Georg Plasger grüßte für den Reformierten
Bund. Das Siegerland sei weltweit als ein Hort des Reformiertentums
bekannt. Für die Universität Siegen und deren Theologische Fakultät
sprach Prof. Dr. Ute Gause-Leineweber und als Zeichen gelebten

Miteinanders grüßten gemeinsam für die Frauenarbeit
im Kirchenkreis Erika Denker als Vorsitzende der Siegerländer Frauenhilfe
und Pfrn. Silke Panthöfer vom Frauenreferat im Kirchenkreis.

Das Schlusswort hatte Superintendentin Annette
Kurschus, die Personen dankte, die für ihren Weg als Pfarrerin prägend
waren. Abschließend dankte sie allen Beteiligten für die gelungene
Amtseinführung.

kp


Neue Gottesdienst – Reglungen

Neue Gottesdienstregelungen
in Setzen und Sohlbach

Durch den Weggang von Pfr. Hölzer kommt auf
unbestimmte Zeit eine Vakanz auf die Gemeinde zu. Darüber hinaus
hat der Kirchenkreis schon signalisiert, dass uns dauerhaft keine
ganze vierte Pfarrstelle mehr zugestanden wird! Das Presbyterium
wird nach der Sommerpause in intensive – und gewiss nicht einfache
– Beratungen eintreten müssen.
Die zahlenmäßig sehr geschrumpfte
Gemeinde braucht langfristig Rahmenbedingungen und Strukturen, die
ihr dienlich und förderlich sind. Eine Konzentration in manchen
Arbeitsbereichen birgt sicher auch neue Möglichkeiten in sich.
Ein
vom Presbyterium eingesetzter Arbeitskreis hat hier schon gute Vorarbeiten
geleistet. Hier werden Perspektiven entwickelt, die hoffen lassen!

Im Augenblick müssen wir kurzfristig handeln und Gottesdienstregelungen
für die Zeit der Vakanz treffen. In der Birlenbacher Kirche haben
sich die 14tägigen Gottesdienste bewährt, sie sind so gar etwas
besser besucht. So werden wir zunächst im Oktober auch in der Kirche
in Setzen und im Paul-Gerhardt-Haus in Sohlbach Gottesdienste im
14tägigen Rhythmus feiern.
Wir bitten Sie alle um Ihr Verständnis – und um die Teilnahme an diesen Gottesdiensten. Nach einer möglich
neuen Pfarrstellenbesetzung werden wir dann neu entscheiden müssen.


Neues von der Orgel

Neues von der Orgel

Zunächst: der Orgelbau erweist sich immer
mehr als dringend notwendig und unaufschiebbar. Unsere Organistin
Andrea Stötzel erlebte am 3. Juli bei der Diamantenen Konfirmation
wieder eine böse Überraschung: Plötzlich fielen beide Manuale aus
– nur dem Pedal waren noch Töne zu entlocken. Zum Glück war der
Bläserkreis zugegen und über nahm spontan auch die der Orgel zugedachten
Partien.

Der Orgelausschuss hat die Situation im Blick
und ruht nicht: der seit längerem geplante Pressetermin fand zu
fällig drei Tage später am 6. Juli statt. Drei Tagesordnungspunkte
standen an:

Zunächst waren viele Geisweider Geschäftsleute
erschienen und hatten „ihre Orgelpfeife“ mitgebracht. Seit der Adventszeit
standen diese Orgelpfeifen in den Geschäften und luden zum Spenden
ein. So ist im Lauf der Monate sehr viel Kleingeld zusammen gekommen.
Nach dem Motto „Kleinvieh macht auch Mist“ kam beim Auszählen immerhin
die stattliche Summe von rund 1.000 € zusammen!
Wir bedanken
uns auch an dieser Stelle ganz herzlich bei allen Geisweider Geschäften,
die uns auf diese Weise sichtbar und spürbar unterstützt haben!

Weiter waren zugegen Herr Pfennig von der
Sparkassenfiliale Geisweid und Herr Benfer von der Werbeabteilung
der Sparkasse. Sie überreichten symbolisch einen „großen Scheck“
von 3.000 €. Auch hier sagen wir ein herzliches Danke schön! Es
ist lobenswert, dass die Sparkasse hier einen kulturellen Auftrag
sieht und wahrnimmt.

Schließlich waren viele Vertreter der heimischen
Presse erschienen. Ihnen stellte der Vorsitzende des Orgelausschusses,
Sup. i. R. Ernst Achenbach das neueste Projekt vor.
Unter dem Motto: Da fehlt doch was?

 

sind Sie ein geladen, Pate bzw. Patin einer
Orgelpfeife zu werden.

Der Orgelpfeifen-Pate bzw. die Orgelpfeifen-Patin

über nimmt die Kosten für die Anschaffung
einer Orgelpfeife. Er/sie verpflichtet sich, die gezeichnete Patenschaft
innerhalb eines Jahres in einer Summe oder in Teilzahlungen abzulösen.
Ihre Patenerklärung können Sie im Gemeindebüro oder bei den Bezirkspfarrern
/ Bezirkspfarrerin unterschreiben.

Im Prospekt der Orgel, das sind die Pfeifen,
die man von außen sieht, stehen 56 kostbare Pfeifen aus Zinn, größere
und kleinere.

  • Es gibt 31 goldene Patenschaften für je eine
    große Pfeife im Orgelprospekt à 600 € (12 x 50 € )
  • Es gibt 25 silberne Patenschaften für die
    kleineren Pfeifen im Orgelprospekt à 360 € (12 x 30 € )
  • Es gibt unbegrenzt bronzene Patenschaften
    für die Pfeifen im Inneren der Orgel à 120 € (12 x 10 € )

Außerdem:

  • Der Pate/die Patin bekommt einen Patenbrief
    in Form einer Urkunde, die man im Schaufenster, im Arbeitszimmer
    oder Wartezimmer werbewirksam auf hängen kann. Eine Spendenquittung
    gibt es natürlich auch.
  • Die Prospekt-Pfeifen bekommen später ein Etikett
    mit dem Namen des Paten oder der Patin.
  • Die Namen der Paten wer
    den in einer Liste veröffentlicht – natürlich nur, wenn sie einverstanden
    sind.

In der Kirche kann im Eingangsbereich an einem
Modell der Stand der Patenschaften abgelesen werden.
Natürlich
können Sie, auch ohne Pate zu werden, für die Orgel spenden. Wir
sind dankbar für jeden Euro.

Werden Sie Orgelpfeifen –
Pate!

Werden Sie Orgelpfeifen –
Patin!


Orgel Modell

Ein Meisterwerk alter Handwerkskunst
 

stellte Pfr. Schäfer der Gemeinde am 17. Juli
im Gottesdienst vor. In vielstündiger Handarbeit war ein maßstabsgetreues
Abbild der Talkirchen – Orgel entstanden. Schreinermeister Gerhard
Ande aus der Sedanstraße hatte auf Bitten des Orgelausschusses ein
Modell des Orgelprospektes geschaffen. Darin stehen (wie beim Original)
56 Prospektpfeifen mit unterschiedlichem Durchmesser. Jede Pfeife
kann heraus genommen werden. Das geschieht, wenn sich ein Pate gefunden
hat. Dann wird die entsprechende Pfeife mit Silberbronze angemalt
und wieder in den Orgelprospekt eingesetzt.


 
Schreinermeister
Gerhard Ande mit dem Modell der Orgel

So wird sichtbar demonstriert, wie weit die
Finanzierung der Pfeifen fortgeschritten ist.

Ein ganz herzliches Dankeschön an Herrn Gerhard
Ande !

Besuchen Sie ein mal die Talkirche und sehen
Sie sich das Prachtstück an – vielleicht über zeugt es Sie so, dass
Sie sich zu einer Pfeifenpatenschaft entschließen.