Aktuelles:

 

Aktuelles:

Das Presbyterium
hat in seiner letzten Sitzung den Abschuss eines Erbbaurechtsvertrages
und die Veräußerung der Kirche Setzen an ein junges Ehepaar, das
im Sinne von „zurück zu den Wurzeln“ (die Kirche war als Jugendheim
geplant worden) ein christlich orientiertes Studentenwohnheim plant.

Auch die Veräußerung
einer Teilfläche des Lutherhausgeländes an ein Bauunternehmen wurde
beschlossen. Wie schon mehrmals berichtet sollen hier betreute Seniorenwohnungen
entstehen. Die Vermarktung erfolgt durch die Sparkasse.

In beiden Fällen
müssen in den nächsten Wochen noch die notariellen Verträge ausgearbeitet
und nach Zustimmung durch die Landeskirche unterzeichnet werden.
Wir werden Sie zeitnah informieren.

Hartmut Heinbach

 

Bauteam-Einsatz

 

Bauteam-Einsatz im Gemeindehaus-Tal

Nach
dem Umbau des Erdgeschosses zu Gemeinderäumen und der Einrichtung
des Gemeindebüros im Obergeschoß wird im 2. Bauabschnitt das Dachgeschoß
renoviert. In diese Wohnung zieht das Ehepaar Hasenkamp ein.
Dazu
erhielten die Räume neue Fenster. Auf dem Dachboden (Kehlbalkendecke)
und in den Dachschrägen wird die Wärmedämmung eingebaut.
Wegen
des Denkmalschutzes und der vorhandenen Bauteile musste für das
Drempelmauerwerk und die Fachwerkwände eine innenliegende Wärmedämmung
ausgeführt werden. Dies erfolgte mit Kalziumsilikatplatten, sie
sind ein sehr diffusionsoffener Dämmstoffe. Trotz der hohen Materialkosten
werden sich die Platten, nach den derzeitigen Energiekosten, in
ca. 8 Jahre amortisieren.
Die
vorhandenen Mittelpfetten mussten aus statischen Gründen verstärkt
werden.
Die Elektroinstallation wurde nach den gesetzlichen Vorschriften
durch die Firma Strohm ausgeführt.
Der weitere Ausbau, wie Heizung,
Fußböden, Anstrich, Tapezierarbeiten wird noch erfolgen.
Außerdem
soll im Obergeschoß aus zwei Räumen ein größerer Raum für Gemeindeveranstaltungen
bzw. für Gruppenarbeit entstehen. Dazu muss die tragende Zwischenwand
abgerissen werden. Zur Abfangung der darüberliegenden Bauteile wird
ein Stahlträger eingebaut.
Maßgeblichen Anteil an der Statik,
des Wärmeschutznachweises und der Ausführung hat Edwin Schwandt.
Die
Ausführung der Arbeiten erfolgt durch Firmen und das Bauteam.
In
den letzten Wochen leistete das Bauteam durch viele Arbeitseinsätze
– vorwiegend Samstags – zahlreiche Stunden ab und muss auch noch
weiterhin tätig sein. Die Mitarbeiter führten die Arbeiten fachmännisch
und produktiv aus.
Es ist eine sehr gute Teamarbeit und alle
sind hoch motiviert. Darüber freuen wir uns. Wir danken Gott für
diese Gemeinschaft und bitten weiterhin für gutes Gelingen und Bewahrung.

Paul-H. Groos

 

Ausblick: Guten-Abend-Kirche

Guten-Abend-Kirche

Im November laden
wir Sie gleich zwei Mal zur Guten-Abend-Kirche ein: am 1. und am
29.11. (vorverlegt wegen Weihnachtsmarkt), jeweils um 18 Uhr im
Gemeindezentrum Wenscht. In den stimmungsvollen Abendgottesdiensten
beschäftigen wir uns diesmal mit geflügelten Worten aus der Bibel.
Wir leben mit solchen Worten, oft ohne es zu wissen. Viele biblische
Sprichwörter und Redensarten sind uns geläufig, ohne dass wir ihre
Herkunft kennen. Darum möchten wir Sie in den nächsten Monaten mitnehmen
auf einen Streifzug durch das Buch der Bücher. Folgende Themen haben
wir im Vorbereitungskreis ausgesucht:

  • 01.11.2009:     Aufgeschoben
    ist nicht aufgehoben
  • 29.11.2009:     Ein
    Herz und eine Seele
  • 03.01.2010:     Es
    geschehen noch Zeichen und Wunder
  • 07.02.2010:     Der
    werfe den ersten Stein
  • 07.03.2010:     Wie
    du mir, so ich dir

Nach den Gottesdiensten
bieten wir im Gemeindesaal immer noch einen kleinen Imbiss an.

Meine Kirche – dafür habe ich was übrig

 

Kirchgeld

Meine Kirche – dafür habe
ich was übrig

Liebe Gemeindeglieder,

vor einem Jahr
haben wir alle Gemeindeglieder über 60 Jahre angeschrieben und Sie
gebeten sich an der Aktion „freiwilliges Kirchgeld“ zu beteiligen.
Insgesamt konnten wir so für unsere verschiedenen Projekte über
10.000€ einnehmen. Dafür möchten wir uns recht herzlich bedanken.

Die westfälische
Landeskirche hat in den vergangenen 16 Jahren (1992-2008) gut 30%
an Kaufkraft verloren. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Dazu
gehören die Steuerreformen ebenso wie der Wegbruch von Arbeitsplätzen
ebenso wie die Zunahme von Menschen über 60 Jahren, die als Rentnerinnen
und Rentner keine Kirchensteuer mehr zahlen. Ein Drittel aller Kirchenmitglieder
im Kirchenkreis Siegen sind älter als 60 Jahren.

Zu verzeichnen
ist außerdem ein stetiger Rückgang der Gemeindegliederzahlen. Mit
Stand 01.01.2009 hat die Kirchengemeinde Klafeld noch 7720 Gemeindeglieder,
dass sind 268 Gemeindeglieder weniger als im Vorjahr. Dies sind
überwiegend demographische Gründe. Es sterben mehr Menschen als
geboren werden, es werden mehr Menschen beerdigt als getauft.

Einsparen, abbauen,
reduzieren und kleiner werden musste unsere Kirchengemeinde bereits
schmerzlich umsetzen. Auf der anderen Seite hat unsere Kirchengemeinde
mit ihren vielfältigen Angeboten für ältere Menschen, Kinder, Jugendliche
und Familien etwas Wichtiges und Wertvolles zu bieten.

Innerhalb des
Familienzentrums beschäftigen wir in sechs Tageseinrichtungen für
Kinder 37 Erzieherinnen, die sich um 270 Kinder kümmern. Hier leistet
die Kirchengemeinde wertvolle Arbeit für die Zukunft der Gesellschaft.
Das Haushaltsvolumen allein für den Kindergartenbereich beträgt
über 1,6 Millionen Euro.

In den sonntäglichen
Kollekten sind viele Menschen bereit für die unterschiedlichsten
Projekte zu helfen. Beim freiwilligen Kirchgeld geschieht dies durch
die Selbstverpflichtung gegenüber der Kirchengemeinde, beispielsweise
für die finanzielle Unterstützung unserer denkmalgeschützten Talkirche
(z. B. elektrische Leitungen / Innenrenovierung,…) Das freiwillige
Kirchgeld darf und wird nur für die vom Kirchgeldgeber ausgewählte
Aufgabe verwendet. Dafür sind alle Kirchgeldgeber am 08. Oktober
zur Information und Austausch eingeladen worden.

Liebe Gemeindeglieder,
auch
in 2010 müssen wir aufgrund zurückgehender Kirchensteuereinnahmen
im Haushalt der Kirchengemeinde wieder über 17.000€ einsparen. Wie
dies gehen soll wissen wir heute noch nicht. Aber ohne Ihre dauerhafte
finanzielle Unterstützung für unsere Projekte: Erhaltung Talkirche
/ Arbeit mit Konfirmandinnen und Konfirmanden / Familienzentrum
/ Arbeit in den Außenbezirken / sonstige Aufgaben werden wir unsere
gute Arbeit, die wir immer wieder verbessern wollen, nicht weiterführen
können. Deshalb bitten wir Sie mit dem entsprechenden Formular (siehe
Downoad) um Ihre Hilfe.

Vielen Dank sagt
im Auftrag des Presbyteriums und des Kirchgeldbeauftragten Uwe Sauer
Ihr Kirchmeister Hartmut Heinbach.

 

 Download :

Faltblatt-Kirchgeld(pdf – Format)

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Ökumenische Bibelwoche

 

„Kampf und Segen“

Ökumenische Bibelwoche
über
die Jakobsgeschichten im ersten Buch Mose (Genesis)

 16. – 20. November 2009

Stellen Sie sich
vor, Sie wären Gott und müssten den Stammvater eines Volkes erwählen,
das Ihnen besonders nahe stehen soll: Würden Sie sich dann einen
wie Jakob aussuchen? Einen gerissenen Betrüger, der den eigenen
Vater belügt und den Bruder um sein Erbe prellt? Der sich der Strafe
dafür durch Flucht entzieht und im Ausland mit zweifelhaften Methoden
ein Vermögen macht? Der schließlich voller Angst und schlechtem
Gewissen in die Heimat zurückkehrt und heilfroh sein kann, dass
der betrogene Bruder nicht nachtragend ist?

Nein, Israel stellt
seinen Urahn nicht als strahlenden Helden dar. Er ist ein Mensch
mit Stärken und Fehlern wie du und ich. Und doch stellt Gott gerade
ihn unter seinen Segen. Das reizt zum Nachdenken, auch zum Widerspruch.
Und es lässt uns fragen, was das eigentlich für ein Gott ist, der
so handelt. Und was dieses Handeln wiederum für uns Menschen bedeutet,
die es wie Jakob mit diesem Gott zu tun bekommen.

Sie merken schon:
Es erwarten uns spannende Texte in der diesjährigen Ökumenischen
Bibelwoche: Texte, zu denen man nicht einfach andächtig mit dem
Kopf nicken kann, sondern mit denen man sich auseinandersetzen muss,
um Gott und sich selber dabei besser kennen zu lernen. Das wollen
wir als evangelische und katholische Christen gemeinsam tun und
laden Sie herzlich dazu ein!

  • Montag,
    16.11., 19.30 Uhr
    , ev. Gemeindezentrum Wenscht:
    „Zwei
    Völker sind in deinem Leib“ – Esau, Jakob und das Recht der
    Erstgeburt
    (Gen/1.Mose 25,19-34)
  • Dienstag,
    17.11., 19.30 Uhr
    , ev. Gemeindezentrum Wenscht:
    „Gottes
    Segen kommt anders“ – Jakob erschleicht sich den Erstgeburtssegen

    (Gen/1.Mose 27,1-45)

  • Mittwoch,
    18.11., 19.30 Uhr
    , ev. Talkirche in Geisweid:
    „Gesegnetes
    Erwachen“ – Jakobs Traum
    (Gen/1.Mose 28,10-22)
    Ökumenischer
    Gottesdienst zum Buß- und Bettag

  • Donnerstag,
    19.11., 19.30 Uhr
    , kath. Pfarrheim St. Joseph, Weidenauer
    Straße
    „Zwischenräume entdecken“ – Jakobs Frauen und
    Kinder
    (Gen/1.Mose 29,1-35)
  • Freitag,
    20.11., 19.30 Uhr
    , kath. Pfarrheim St. Joseph:
    „Wer ist
    Gott?“ – Der Kampf am Jabbok
    (Gen/1.Mose 32,2-33)