Besuch aus Bagamoyo

 

Besuch aus Bagamoyo

Vom 16. April
bis zum 6. Mai wird eine Delegation aus unserem Partnerkirchenkreis
in Tansania den Kirchenkreis Siegen besuchen. Aus Bagamoyo erwarten
wir Pastor Philip Eli ah Mvungi, der die Pfarrstelle in unserer
Partnergemeinde im Herbst 2009 übernommen hat. In  den Gottesdiensten
am 17. April haben Sie Gelegenheit, unseren Gast zu begrüßen. Während
seines Besuchs wird er an weiteren Gottesdiensten und an unserem
Gemeindeleben teilnehmen. Freuen Sie sich auf die Begegnung mit
unserem Gast aus Tansania!

 

Reformiertes Gemeindeforum

 

Was geschieht beim Abendmahl?

Reformiertes Gemeindeforum
Südwestfalen am 14. April in Siegen

Während der Reformation
vor über 400 Jahren führte das Verständnis des Abendmahls zu heftigen
Auseinandersetzungen zwischen der Evangelischen und der Römisch-Katholischen
Kirche einerseits, aber auch innerhalb der Evangelischen Kirche
andererseits. Bis heute ist noch keine Abendmahlsgemeinschaft zwischen
der Römisch-Katholischen Kirche und den Evangelischen Kirchen möglich.
Aber auch innerhalb der evangelischen Kirchen konnte man sich erst
1973 in Leuenberg bei Basel auf ein gemeinsames Abendmahlsverständnis
einigen. Was geschieht beim Abendmahl und wie können wir das Abendmahl
angemessen feiern? Diesen Fragen wird beim ersten Reformierten Gemeindeforum
Südwestfalen nachgegangen. Es findet statt am Donnerstag, 14. April,
18 Uhr – 21.30 Uhr im ev. Gemeindezentrum Christuskirche, Obenstruthstraße
8, in Siegen.
Während der Abendveranstaltung wird in der Pause
ein Imbiss gereicht.
Der Referent des Reformierten Gemeindeforums,
Prof. Dr. Peter Wick, ist seit April 2003 Inhaber des Lehrstuhls
für Neues Testament an der Ruhr-Universität Bochum.

Reformiertes
Gemeindeforum

Eingeladen zum
Reformierten Gemeindforum sind alle Gemeindeglieder der evangelischen
Kirchengemeinden. Aber auch Interessierte, die nicht einer evangelischen
Kirchengemeinde angehören, sind willkommen. Besonders für die Presbyteriumsmitglieder
und Mitarbeitenden in den evangelisch reformierten Kirchengemeinden
im südwestfälischen Raum soll das Reformierte Gemeindeforum ein
Ort sein, wo fundierte theologische  Sachinformationen zu Glauben
und Gemeindeleben geboten werden und das Gespräch über Gemeindegrenzen
hinweg gepflegt werden kann. Das Forum weiß sich dem reformierten
Erbe und Bekenntnis verpflichtet. Es müht sich um Vertiefung der
geistlichen Erkenntnisse und um Hilfen für den praktischen Dienst
in den Gemeinden.

Das Reformierte
Gemeindeforum löst die bisherigen Reformierten Konferenzen ab, findet
an einem Abend während der Woche statt und will eine Gesprächs-
und Bildungsplattform für ehrenamtlich und hauptamtlich Mitarbeitende
gleichermaßen schaffen.

Weitere Informationen sind erhältlich bei
Pfarrer Dieter Kuhli
Voritzender des Trägerkreises
Tel.: 02752/9293
e-Mail:
d.kuhli@online.de

kp

 

Sozialberatung

 

Sozialberatung – ein wichtiges
Feld diakonischer Arbeit

Hier im Siegerland
hat die soziale Arbeit in der Kirche eine beeindruckende Geschichte:
Menschen, die ihrem Glauben zutiefst verbunden waren, haben Krankenhäuser
gegründet, sie haben soziale Nöte gesehen und so gut es ihnen möglich
war, gelindert. Diese Menschen haben die Geschichte von den Werken
der Barmherzigkeit ins Leben übersetzt. Sie sehen in den Nöten der
kleinen, gering geachteten Brüder und Schwestern unseren Herrn Jesus
Christus in Not. Und sie haben gehandelt und geholfen. Und diese
Hilfe haben sie mit solcher Nachhaltigkeit organisiert, dass sie
über die Jahrzehnte Bestand behalten hat.

Ein Teil in diesem
großen Puzzle der Hilfe ist die Sozialberatung. Oft werden hier
zum ersten Mal die Situationen geschildert, die das Leben so schwer
machen, ohne dass von vornherein klar ist, woran das liegt und was
die richtige Hilfe bewirken könnte. Zuhören ist wichtig, auch auf
die Untertöne, Wertschätzen und Ernstnehmen des Gegenübers, damit
eine Vertrauensbasis entstehen kann. Dann ist es möglich, die ersten
Weichen zu stellen, den Spezialisten für das spezifische Problem
zu finden, verschiedene Angebote miteinander zu vernetzen und so
auf vielfältige Weise Lebenshilfe ganz konkret und handfest werden
zu lassen.

In den nächsten
Gemeindebriefen und hier auf der Homepage werden Ihnen die verschiedenen
Felder der Sozialberatung in der Diakonie vorgestellt und deren
Notwendigkeit deutlich gemacht.

Jutta Ostermann,
Theologische Direktorin
der Diakonie in Südwestfalen

 

Familienfreizeit 2011

 

 „EIN FESTE BURG IST
UNSER GOTT“

Familienfreizeit zum Reformationsfest
auf der Burg Bilstein
(29.10.-1.11. 2011)

Weil in diesem
Jahr die Herbstferien so spät sind und auch, um mal was Kürzeres
und Preiswerteres anzubieten, bleiben wir in diesem Jahr nur drei
Tage und in der Nähe: Wir verbringen das leicht verlängerbare Wochenende
vor Allerheiligen (Samstag bis Dienstag Mittag) in der Jugendherberge
auf der Burg Bilstein im Sauerland. In der Burg selbst gibt es Spannendes
zu entdecken (z.B. eine echt gruselige Folterkammer), und in der
Gegend drum herum kann man bei jedem Wetter mancherlei unternehmen
(Attahöhle, Hohe Bracht, Freizeitbad Olpe usw.). Für die bewährten
Mitmachgeschichten bietet sich als Thema Martin Luther an.

Die Kosten für drei Tage Vollpension belaufen
sich auf

100 € für Erwachsene
und
75 € für Kinder ab drei Jahren und Jugendliche.

Bei Familien,
die Einzelmitglieder beim Deutschen Jugendherbergswerk sind oder
dies noch werden (Jahresbeitrag: 21 €), kann der Preis für Kinder
noch sinken (voraussichtlich auf ca. 50 € für 3-5-Jährige und ca.
65 € für 6-12-Jährige, das muss aber mit der Jugendherberge noch
ausgehandelt werden). Die Anreise organisieren wir wie immer privat.
Wer
sich gleich anmelden möchte, braucht nur den Abschnitt unten auszufüllen
und bei Pastor Klein (Ziegeleistraße 21) abzugeben. Wer noch mehr
wissen will, kann ebenfalls bei Pastor Klein (81251) Näheres erfahren.

Ansonsten hoffen wir auf reges Interesse und
viele nette Mitreisende!

 

Kita Jasminweg (fast) fertig

 

Aus- und Umbau Kita Jasminweg
(fast) fertiggestellt

Förderzusage in beantragter
Höhe bekommen

Es ist geschafft!
Nach einer langwierigen Hängepartie um das Fördergeld aus dem Investitionsprogramm
„Kinderbetreuungsfinanzierung“ haben wir am 3. November
die schriftliche Zusage über die im April 2010 beantragten Fördermittel
aus dem Investitionsprogramm in Höhe von 228.000 Euro (zzgl. 12.000
€ Eigenanteil) bekommen. Somit ist eine große Last von allen beteiligten
Personen gefallen!

Nach der Zusage
sind im November die Arbeiten in und an der Kindertagesstätte Jasminweg
intensiviert worden, so dass sich die Handwerker die Klinke in die
Hand geben. Im Außengelände wird es neue Spielgeräte und einen neuen
Sandkasten geben. Diese Arbeiten können aber aufgrund der aktuellen
Frostperiode nicht mehr beendet werden und werden dann im Frühjahr
fertig gestellt. Das gleiche gilt für den Außenputz des Neubaus
– dieser kann bei diesen Temperaturen nicht mehr trocknen.

Spenden sind weiterhin willkommen

Leider haben sich
im Zuge der Renovierung noch einige zusätzliche Baumängel ergeben
(z. B. Böden, die sich gelockert haben, schlechter Putz auf den
Innenwänden, der zum Teil beim Entfernen der Tapete von der Wand
bröselte), die mit zusätzlich 30.000 – 40.000 Euro zu beziffern
sind. Somit erhöht sich der Anteil der Kirchengemeinde an den Baukosten
auf ca. 130.000 Euro, die weitestgehend aus Rücklagen genommen werden
müssen. Somit bleibt die Finanzierung auch weiterhin auf Ihre Spenden
angewiesen, um für zukünftige Aufgaben der Kirchengemeinde die Entnahme
aus den Rücklagen so gering wie möglich zu halten. Spenden können
weiterhin auf das Konto der Ev.-Ref. Kirchengemeinde Klafeld, Nr.
30 306 872 bei der Sparkasse Siegen (BLZ 460 500 01) – Kennwort
Jasminweg – überwiesen werden.

Aktuell wird der
Rückumzug geplant, der am 20. Dezember 2010 erfolgen soll. Dann
ist für alle Beteiligten – Mitarbeiterinnen, Kinder und Eltern –
ein fast 7-monatiger Behelf im ehemaligen Kindergarten Hoher Rain
beendet. Es gibt wahrlich schlechtere Ausweichplätze für einen Kindergarten,
aber dennoch wurden viele persönliche Mühen von allen getragen.

Fahrdienst des Kirchenbusses
drückt die Fahrtkosten
für Eltern und Kirchengemeinde

Eine große Herausforderung
war, die Kosten für den Fahrdienst für Eltern und Träger nicht ins
Uferlose laufen zu lassen. Denn aus den geplanten 3 Monaten sind
– bedingt durch das Förderchaos – nun 7 geworden. Dass die Kosten
für den Fahrdienst trotzdem im Rahmen geblieben sind, ist dem unglaublichen
Einsatz von 3 ehrenamtlichen Fahrern des Kirchenbusses geschuldet:

Manfred
Höchst, Bernd Krüger und Ulrich Lohmann haben rund 75
Tage(!) jeden Tag bis zu 5 Fahrten zwischen der Wenschtkirche,
der Albert-Schweizer-Schule und dem Hohen Rain absolviert!
Während Manfred Höchst noch einen persönlichen Bezug
zur Tagesstätte hat – sein Enkel Henning geht dort hin
– haben wir Bernd Krüger und Ulrich Lohmann eher durch
Zufall und persönliche Gespräche für den aufwendigen
Dienst gewinnen können. Auch wenn alle drei sagen, dass
es eine Selbstverständlichkeit sei zu helfen, so ist
es auch trau¬rig sagen zu müssen, dass sich trotz diversen
öffentlichen Aufrufen niemand sonst für den Dienst gefunden
hatte! Es wäre besser gewesen, der Fahrdienst hätte
auf mehrere Schultern verteilt werden können.


Ein
Teil der „Buskinder“ sagt Danke und überreicht
den ehrenamtlichen Fahrern Manfred Höchst, Bernd Krüger
und Ulrich Lohmann ein kleines Geschenk.

Die Kinder des
Fahrdienstes, die Mitarbeiterinnen der Kindertagesstätte und der
Elternrat haben sich mit einem kleinen Geschenk bei den Fahrern
bedankt. Unisono sagten alle drei, dass Ihnen der Dienst auch viel
Spaß bereitet habe und sie die ein oder andere „Anekdote aus
dem Bus“ gerne in Erinnerung behalten werden.

Marc Höchst