Auf ein Wort ….

Jesus Christus spricht: Euer
Herz erschrecke nicht !
Glaubt an Gott und glaubt an mich !

Johannes
14,1, Jahreslosung 2010

Erschreckend:
Die Erderwärmung schreitet immer rascher voran, die Prognosen der
Wissenschaftler werden immer düsterer, aber die Regierungen der
Welt produzieren zur Senkung des CO2-Austoßes nur ein paar Absichtserklärungen.
Die gerade noch erträglichen zwei Grad mehr sind deshalb kaum noch
zu schaffen.

Erschreckend:
Das dicke Ende der globalen Wirtschaftskrise kommt erst 2010. Dann
erst, wenn die Kurzarbeit endgültig ausläuft, wird die Zahl der
Arbeitslosen wieder kräftig steigen, und die Steuern, die Staat
und Kirche dieses Jahr nicht eingenommen haben, werden ihnen dann
erst richtig fehlen.

Erschreckend:
Nach dem Selbstmord von Robert Enke melden sich bei der Ehe- Familien-
und Lebensberatungsstelle zahlreiche Menschen, die unter Depressionen
leiden. Sie werden aus Arztpraxen dorthin geschickt, die dem Ansturm
selber nicht gewachsen sind. Es gibt gute Medikamente, die den meisten
von ihnen helfen könnten, aber 60 % aller Depressionen werden gar
nicht diagnostiziert, nur 5 % werden angemessen behandelt. Und die
Zahl der Betroffenen steigt rasant.

Ja, es gibt viele
Gründe, mit Angst und Schrecken ins neue Jahr zu gehen – ich habe
noch längst nicht alle aufgezählt. Und da kommt unsere Jahreslosung
daher und ruft uns zu: „Euer Herz erschrecke nicht!“ In unsere Zeit
und unsere Befindlichkeit hinein gesprochen klingt das doch wie
die Durchsage auf einem sinkenden Schiff: „Keine Panik, wir haben
alles unter Kontrolle!“

Der Zusammenhang
macht allerdings klar, dass Jesus seine Leute nicht in falscher
Sicherheit wiegen will. Denn als er das sagt, weiß er, dass er sterben
muss – morgen schon. Judas ist bereits unterwegs, um seinen Verrat
ins Werk zu setzen. Und Petrus, der vollmundig sein Leben für Jesus
geben wollte, wurde soeben auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt:
„Der Hahn wird nicht krähen, bis du mich dreimal verleugnet hast.“

Nein, das alles
klingt nicht danach, als ob Jesus sich irgendwelchen Illusionen
hingibt oder seinen Jüngern solche vorgaukeln will. Ein paar Kapitel
weiter stellt er nüchtern fest: „In der Welt habt ihr Angst.“ Das
ist so, und es wird auch so bleiben. Trotzdem heißt es dort „Seid
getrost!“ und hier „Euer Herz erschrecke nicht!“ Soll heißen: Das,
was euch Angst macht, muss euch nicht euren Glauben nehmen, so wie
ein Erdbeben ein Haus zerstört oder eine aufgewühlte See ein Schiff
untergehen lässt. Trotz aller Sorgen, trotz allem Schrecken könnt
ihr vertrauensvoll in die Zukunft gehen. Vorausgesetzt jedenfalls,
ihr macht euer Vertrauen an der richtigen Stelle fest: „Glaubt an
Gott und glaubt an mich!“ Für das Johannesevangelium ist das ein
und dasselbe: Wer Jesus sieht, der sieht Gott, und wer Gott vertraut,
der kann es nur mit und durch Jesus.

Gut, dass das
hier so deutlich gesagt wird! Denn beim Stichwort „Glauben“ herrscht
heute leider eine große Begriffsverwirrung. Viele denken zum Beispiel,
sie hätten schon dadurch Grund zur Zuversicht, dass sie fest an
sich selber glauben. Andere sprechen ganz allgemein vom „Vertrauen“
als Grundlage gelingenden Lebens, vergessen aber zu erwähnen, wodurch
dieses Vertrauen denn gerechtfertigt ist.

Gut also, dass
es uns die Jahreslosung noch mal in Erinnerung ruft: Es gibt nur
einen einzigen verlässlichen Ankergrund für unseren Glauben, unser
Vertrauen, und das ist Gott, der die Welt und uns Menschen geschaffen
hat, der in Jesus Christus Mensch geworden ist und der durch seinen
Geist Verbindung mit uns hält. Nur dieser Grund hält allen Erschütterungen,
aller Angst und allem Schrecken stand. Ich wünsche Ihnen allen,
dass Sie diese Erfahrung machen im neuen Jahr 2010, was da auch
immer auf sie zukommen mag!

Ihr Pastor Klein

Predigten aus Klafeld

Predigten aus Klafeld zum Nachlesen:

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Neues aus der Gemeinde und Presbyterium

Neues aus Gemeinde und Presbyterium

von Peter – Christian Rose
  

  • Männerkreis

Talkirche
– 18. Oktober – 9.30 Uhr: Gottesdienst zum Männersonntag. „Männersonntag?
So etwas gibt es?“ – Ja, so etwas gibt es! Und zwar schon ziemlich
lange, nämlich schon seit 1948! Begangen wird er in der ev. Kirche
an jedem dritten Sonntag im Oktober. Das Thema in diesem Jahr: „Männerleben
in Bewegung“ (1. Mose 12: „ … in ein Land, das ich dir zeigen
will“). Pfarrer Frank Boes begrüßt die Gottesdienstbesucher, heute
in erster Linie die Männer.
In der Predigt geht es um Abram (später
Abraham), um seine Berufung, seinen Auszug und die weitreichenden
Verheißungen. Im Vertrauen auf Gott wagt er den Aufbruch in eine
dunkle, ungewisse, gefahrenreiche Zukunft. Und es geht um die Rolle
des Mannes und des Familienvaters, die sich in den letzten 50 –
60 Jahren hier bei uns doch sehr verändert hat. Dieter Kaltschmidt,
Hans-Hermann Kölsch und Dr. Ing. Burkhard Leidel vom Männerkreis
übernehmen die Lesungen, sprechen gemeinsam das Fürbittengebet.
Letzterer führt aus, dass man heute zum ersten Mal einen Gottesdienst
mitgestaltet. Gegründet wurde der Kreis übrigens im Jahr 1992; das
erste Treffen fand am 14. Januar im Gemeindezentrum Hoher Rain statt.
Nachzulesen ist dies alles in den damaligen Kirchennachrichten unter
der Überschrift „Männer sind auf dieser Welt einfach unersetzlich
… .“ Und immer noch kommt man an jedem 2. Dienstag im Monat zusammen,
um sich auszutauschen, um zu fragen und zu diskutieren. Das Programm
wird gemeinsam aufgestellt. „Unsere Themen kann man grob unter fünf
Punkte einordnen: Gäste aus Politik und Gesellschaft, Theologische
Fragen, Besichtigungen und Exkursionen, Filme – Diavorträge – Videos,
Geselliges Zusammensein.“ Burkhard Leidel fährt fort: „In der Regel
kommen 10 bis 20 Männer, manchmal werden auch die Ehefrauen eingeladen,
z. B. bei interessanten Besichtigungen oder beim Jahresausklang
im Dezember.“ Und man freut sich über jeden „Neuen“ – und sei es
nur als Gast! Ja, auch bei uns in Klafeld sind Männer in Bewegung.
„Wer aufbricht, der kann hoffen … .“  

 

  • Abschied

Wir trauern mit
den Angehörigen um unseren ehemaligen Pfarrer Werner Wahnbaeck,
der am 20. Oktober im Alter von 84 Jahren verstorben ist. Er begann
seinen Dienst hier bei uns am 1. Februar 1964 als Gemeindepfarrer
im 2. Pfarrbezirk rund um die Talkirche. „Die Gottesdienste, besonders
auch der Kindergottesdienst, standen im Zentrum seiner Arbeit, und
vielen ist er noch als aufmerksamer und gewissenhafter Seelsorger
im Gedächtnis“, so Pfr. Dr. Martin Klein als Vorsitzender unseres
Presbyteriums in der Traueranzeige in der Siegener Zeitung. Wichtig
war ihm der Bibelvers aus dem 1. Korintherbrief „Einen anderen Grund
kann niemand legen, außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus
Christus“; in vielen Predigten hat er auf dieses Apostelwort direkt
oder indirekt hingewiesen. Am 31. Oktober 1979 musste Werner Wahnbaeck
seinen Dienst aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig aufgeben. Auch
im Ruhestand in Wilnsdorf-Wilgersdorf blieben er und seine Ehefrau
Bärbel unserer Kirchengemeinde stets verbunden. Im Dezember 2008
konnte er sein 50-jähriges Ordinationsjubiläum feiern. Die Trauerfeier
und die Urnenbeisetzung fanden nun am 28. Oktober auf dem Geisweider
Friedhof statt. „Wir wünschen seiner Familie Gottes Beistand in
der Zeit der Trauer und werden ihn und seinen Dienst bei uns in
dankbarer Erinnerung halten.“

 

  • Festgottesdienst

Am 25. Oktober
1959 war sie geweiht worden, die Kirche St. Marien im Wenscht; auf
den Tag genau nach 50 Jahren fand nun das Goldene Weihejubiläum
statt. Mit dem feierlichen Pontifikalamt und dem anschließenden
Fest der Begegnung ging gleichzeitig das Jubiläumsjahr unserer katholischen
Nachbargemeinde zu Ende. Pfr. Karl-Hans Köhle konnte in dem voll
besetzten Gotteshaus auch zahlreiche Gäste und Freunde willkommen
heißen, darunter viele evangelische Christen; unser Presbyterium
war durch Pfr. Dr. Martin Klein und eine Reihe weiterer Mitglieder
vertreten. Es stimmt: „Ökumene wird in der Wenschtsiedlung seit
40 Jahren groß geschrieben!“ Pfarrer Köhle freute sich, Abt Stephan
Schröer aus Meschede als Hauptzelebranten begrüßen zu können, dazu
alle Priester des Pfarrverbundes Hüttental-Freudenberg und Dechant
Werner Wegener. Langen Applaus erhielten Pastor Herbert Korfmacher,
Pater Bernd Hartwig und Vikar Michael Melcher als ehemalige Prediger
und Seelsorger von St. Marien. Und dann die Predigt, vorgetragen
von Abt Schröer:   bestens durchdacht, humorvoll, mitreißend.
Einfach toll! Vieles brachte der eloquente Abt genau auf den Punkt.
Er griff das Jubiläumsmotto „Volk Gottes: Woher wir kommen – Wohin
gehen wir?“ auf. Wichtig sei die Erinnerung an die Anfänge, man
brauche aber auch Mut für die Gegenwart und Zukunft. Doch so manche
Zuversicht auf das Morgen sei den Gemeinden aus dem Blickfeld geraten.
Er sprach von der Gastfreundschaft als Schlüsselwort unserer Zeit,
von einem Neuanfang, einem Aufbruch in der Kirche und von
den Gruppen und Kreisen als Bausteine lebendiger Gemeinde. „Menschen,
die mit dem Herzen dabei sind – das ist die Zukunft!“ Dabei träten
Gebäude und Bauwerke ganz in den Hintergrund. Grußworte sprachen
Landrat Paul Breuer, Siegens stellv. Bürgermeister Jens Kamieth,
Pia Biehl vom Pfarrgemeinderat der Muttergemeinde St. Joseph sowie
Alfred Steinkamp vom hiesigen  Kirchenvorstand. Den Anfang
aber machte Pfr. Dr. Martin Klein. Er überreichte als Geschenk ein
Apfelbäumchen. Wie für dessen Pflege brauche man auch für das Gemeindeleben
immer wieder langen Atem. Außerdem: „Wer einen Baum pflanzt, der
muss aktiv werden und selbst viel anpacken, aber auch auf das vertrauen,
was nicht in menschlichen Händen liegt.“ Mit der Arbeit in den Kirchengemeinden
sei das ebenso. Das Grußwort beendete er mit der Hoffnung auf eine
weiterhin gute und vertrauensvolle ökumenische Zusammenarbeit.   

 

  • Dankopferbüchsen

Seit 1982 ist
Winfried Krahl Mitglied in unserem Presbyterium. In der laufenden
Amtsperiode arbeitet er in zwei Ausschüssen mit, im Finanz-, Personal-
und Bauausschuss sowie im Ausschuss für Tageseinrichtungen für Kinder.
Unser Dienstältester engagiert sich zudem im Bauteam und bei den
Alu-Sortier-Aktionen. Und er ist Mitglied der Kreissynode. Seit
Oktober 2001 kümmert er sich zusätzlich um Spendengelder für die
Vereinigte Evangelische Mission in Wuppertal. Dazu gehört in erster
Linie das Austeilen und Einsammeln von Dankopferbüchsen. Jetzt konnte
Winfried Krahl 973,85 € im Gemeindebüro hinter der Talkirche abliefern;
von dort wurde das Geld sofort an die VEM überwiesen. Wir danken
ihm für den ehrenamtlichen Dienst und allen Missionsfreunden in
unserer Kirchengemeinde für ihre Spendenbereitschaft!    

 

  • Regenschauer
     

Mehrere
Tausend Menschen feierten am 11. Oktober das 13. Geisweider Bürgerfest.
Knapp 30 Vereine und Institutionen beteiligten sich mit vielen Aktionen
und Attraktionen. An vielen Ständen wurden die Besucher mit Leckereien
verwöhnt, dazu bot man ihnen ein höchst abwechslungsreiches Musik-
und Bühnenprogramm. Dabei, sogar mittendrin: Unsere Kirchengemeinde!
Rund um den Bürgerbrunnen, zwischen Marktstraße und Röntgenstraße,
hatten verschiedene Gruppen „ihre Zelte aufgeschlagen“. Und ein
Dach über dem Kopf war auch vonnöten; denn immer wieder gab es kleinere
Regenschauer. Unser Kirchenchor hatte wieder ein reichhaltiges Kuchenbüfett
zusammengestellt, dazu gab es heißen Kaffee zum Aufwärmen. Das Geschäft
florierte und schon gegen 15.30 Uhr waren alle Torten und sonstigen
Backwaren verkauft. Gut präsentierte sich auch das Ev. Familienzentrum,
viele Erzieherinnen der sechs Kindergärten und Kindertagesstätten
informierten über die vielfältigen Angebote der neuen Einrichtung
mit dem Gütesiegel. Die Mitglieder des Kinder- und Jugendausschusses
und des Fördervereins backten Waffeln, die reißenden Absatz fanden.
Besonders beliebt waren die Großspiele, die von Kindern und Erwachsenen
ausprobiert werden konnten. Der zwischenzeitlich immer wieder höher
werdende Jenga-Turm zog so manchen Besucher in seinen Bann. Nette
Begegnungen, viele Gespräche, gemeinsames Spielen und Lachen haben
das Bürgerfest erneut zu einem Erlebnis werden lassen, für uns und
für viele Besucher aus Geisweid und Umgebung.

 

  • Ruhestand

„Meine Familie
und ich können auf eine lange und gesegnete Zeit in Weidenau zurückblicken.
Wir waren gerne hier.“ Das schrieb Pfarrer Berthold Heiermann in
der Herbstausgabe der Kirchennachrichten. „Wir haben Weidenau als
Ort des Zuhauseseins mit vielen guten Erfahrungen erlebt. Dafür
sind wir dankbar.“ Am 1. Advent wurde er nun als dienstältester
Seelsorger unserer Nachbargemeinde, mit der Klafeld in der Region
6 (Siegen-Nord) verbunden ist, in den Ruhestand verabschiedet. Pfr.
Dr. Martin Klein und Presbyter Peter-Christian Rose nahmen für unser
Presbyterium an der Verabschiedung teil. Fast 30 Jahre lang hat
Berthold Heiermann seinen Dienst engagiert und gewissenhaft versehen.
Der Gottesdienst war für ihn die Mitte der Gemeindearbeit. Besonders
gern erinnert er sich an die vielen Bibelstunden, an die Jugend-,
Konfirmanden-, Familien- und Gemeindefreizeiten sowie an die Teilnahme
an vielen Kirchentagen. Neben dem normalen Dienst als Prediger und
Seelsorger bekleidete Berthold Heiermann so manche Ämter auf Kirchenkreisebene;
er war z. B. zwei Jahrzehnte lang Beauftragter für den Kirchlichen
Unterricht, Vorsitzender des Ausschusses für „öffentliche Verantwortung“
und bis zum Schluss Beauftragter für Sekten- und Weltanschauungsfragen.
„Meine Familie und ich wünschen der Weidenauer Gemeinde neue Impulse,
neue Aufbrüche und viel Zuversicht. Gott helfe dabei!“ Wir wünschen
Berthold Heiermann für die neue Lebensphase alles erdenklich Gute,
viel Gesundheit und Gelassenheit und Freude und Muße sowie Gottes
gutes Geleit!

 

  • Projekt

Die Kirchennachrichten,
die Sie gerade durchblättern und lesen, scheinen in unserer Gemeinde
weiterhin „recht gut anzukommen“. Anders lässt sich das Spendenergebnis
im Rahmen des Projektes in den Monaten September und Oktober nicht
erklären: Bisher sind 4.254,00 € bei uns eingegangen. „Außerdem
wurden in den ersten acht Monaten des Jahres bereits 730,00 € auf
unser Konto eingezahlt oder überwiesen“, berichten Christine Albertin
und Brigitte Veltzke vom Gemeindebüro. „Zusammen sind das also 4.984,00
€!“ Ein aufrichtiges Dankeschön allen, die die Arbeit unseres Redaktionsteams
schätzen und uns mit kleinen und größeren Geldbeträgen unterstützt
haben oder dies noch tun wollen. Denn: Sämtliche Unkosten sind diesmal
noch nicht gedeckt!       

 

  • Ostfriesland

„Wir
haben immerhin 50 Cent pro Kilogramm erhalten“, sagte mir Barbara
Leidel am 6. November, als wir miteinander telefonierten. Soeben
hatte sie mit ihrem Ehemann und mit Brigitte Veltzke mehrere Autofahrten
hinter sich, um das im November 2008 und im Mai 2009 sortierte Aluminium
zur Firma Petri & Schaub in Buschhütten zu transportieren. Wegen
des äußerst niedrigen Kilopreises von 0,20 € hatte man die unzähligen
Säcke im Lutherhaus vorübergehend zwischengelagert. „Diesmal konnten
wir 270 kg (!) Metall abliefern, die nun recycelt werden“, so Barbara
Leidel vom Ausschuss zur Bewahrung der Schöpfung. Nach dem Abgleich
unserer Listen stand fest: Bisher – seit  15. 4. 1994 – sind
bereits 2.897 kg zusammengekommen. Das heißt: Es fehlen nur noch
103 kg, um die 3.000 kg – Marke zu „knacken“. Die erste Tonne hatte
man 2001 geschafft, die zweite im November 2005. Und um es schon
vorab zu sagen: Am 21. November konnte im Lutherhaus überglücklich
und auch stolz das „3 Tonnen-Schild“ hochgehalten werden. Herzlichen
Glückwunsch! Und aufrichtigen Dank für das außergewöhnliche Engagement
zugunsten Gottes guter Schöpfung! Denn durch den Einsatz von 3.000
kg recyceltem Aluminium werden sage und schreibe 96.225 kg Kohlendioxid
(!), 120.282 kWh Energie (!) und 166.200 l Wasser (!) eingespart.
Einfach toll! Aufgrund dieser Zahlen werden jetzt vielleicht noch
weitere Leute mittun und das im Haushalt anfallende Aluminium sammeln
– so wie seit kurzem ein Ehepaar aus dem vorderen Wiesental. Und
nicht nur in der Kirchengemeinde Klafeld macht man mit, sondern
auch in Zürich, in Weidenau, in Ostfriesland, in Kaan-Marienborn,
in Weinheim, in Achenbach und in Herborn! Zum Schluss noch einmal
herzlichen Dank an Barbara Leidel, Uli Veltzke, Rosel Joppich, Marga
Kölsch, Ute Setzer, Ingrid Utsch, Winfried Krahl (diesmal leider
verhindert), Marlies Crepon, Walfried Utsch und Burkhard Leidel.
Weitere Helferinnen und Helfer für die Sortieraktionen, die zweimal
im Jahr durchgeführt werden, werden vom Team mit offenen Armen empfangen!
     

 

  • Gratulation

Am 30. Dezember
feiert Pfr. i. R. Albert Fricke seinen 80. Geburtstag. Wir gratulieren
und wünschen ihm für die nächsten 365 Tage viel Kraft und Gesundheit,
vor allem aber Gottes  Segen! Albert Fricke war von 1960 bis
1962 und von 1977 bis 1989 in unserer Kirchengemeinde als Prediger
und Seelsorger tätig. Er betreute den damaligen 1. Bezirk, also
den Hohen Rain sowie Nieder- und Obersetzen. In besonderem Maße
kümmerte er sich um die älteren Gemeindeglieder. Am Herzen lag ihm
aber auch immer die kirchenmusikalische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen,
bei der er von seiner Ehefrau Helga treu und fleißig unterstützt
wurde. Aus gesundheitlichen Gründen musste Pfarrer Fricke dann vorzeitig
in den Ruhestand treten. Am 1. Oktober 1989 wurde er in einem Gottesdienst
in der Talkirche aus Klafeld verabschiedet. Albert Fricke verzog
mit seiner Frau nach Siegen-Gosenbach, später dann in die Adolfstraße
nach Niederschelderhütte.

Kurz notiert

 

  • Am 8. Oktober
    konnten wir im Gemeindezentrum Wenscht über 40 Kirchgeldgeber
    zu einem kleinen Imbiss begrüßen, ihnen danken und sie über
    aktuelle Projekte informieren.
     
  • In Deutschland
    bestehen derzeit 3.000 Gospelchöre, in denen ca. 100.000 Aktive
    mitsingen.
     
  • Unterstützung
    für unseren Diakonieausschuss: Am Morgen des 23. Oktober halfen
    30 fleißige Hände, um genau 5.600 Flyer „Not hat ein Gesicht“
    und genau 5.600 Überweisungsträger in die Kirchennachrichten
    für die Monate November und Dezember einzulegen.
     
  • Am Abend
    berichtete Pfarrerin Almuth Schwichow dem Presbyterium von ihrer
    Bagamoyo-Reise: Erstklassige Fotos, bewegende Eindrücke, hoch
    interessante Schilderungen!
     
  • Präses Alfred
    Buß: „Der Segen ist das Entscheidende, von dem wir leben und
    den wir selber nicht machen können.“
     
  • Pilgerrekord
    auf dem spanischen Jakobsweg: Zwischen Januar und Juni 2009
    sind insgesamt 48.969 Pilger in Santiago de Compostela angekommen!
     
  • Manfred Schwarz,
    der Orgelsachverständige der westfälischen Landeskirche, ist
    von der neuen Orgel in der Talkirche sehr angetan; in seinem
    Schlussgutachten zur Abnahme spricht er von einem hervorragenden
    Instrument und von hervorragender Arbeit!
     
  • Der große
    Wandbehang aus Birlenbach wurde im Oktober nach einer gründlichen
    Reinigung in der Wenschtkirche angebracht: Wir bedanken uns
    bei Volker Mackenbach!
     
  • Margot Käßmann,
    die Landesbischöfin von Hannover, ist neue Ratsvorsitzende der
    Ev. Kirche in Deutschland (EKD). Die 51 Jahre alte Theologin
    wurde bei der Synode am 28. Oktober in Ulm als erste Frau in
    das Amt des höchsten Vertreters der deutschen Protestanten gewählt.
     
  • Toller Start
    der Guten – Abend – Kirche am 1. November: Zum Gottesdienst
    in der Wenschtkirche kamen 175 Kinder, Jugendliche und Erwachsene.
     
  • Unserem Bauteam
    ein großes Lob und ein herzliches Dankeschön für die Umbau-
    und Renovierungsarbeiten im zweiten und dritten Stock des Gemeindehauses
    Tal!
     
  • Das Presbyteriumswochenende
    zum Thema „Gottesdienst“ fand vom 11. bis 13. Dezember in Haus
    Nordhelle statt.
     
  • An den Reformator
    Philipp Melanchton (1497-1560) erinnert die ev. Kirche im Jahr
    2010, sein 450. Todestag ist am 19. April. Melanchton war Martin
    Luthers wichtigster Mitstreiter; er versuchte stets, Brücken
    zur katholischen Kirche zu bauen, deshalb nennt man ihn auch
    den „ökumenischsten aller Reformatoren“.

Peter – Christian Rose

Rückblick: Nacht der Lichter

Nacht der Lichter

Nada te
turbe, Nichts soll dich ängstigen,
der Klassiker
unter den Taizé-Liedern durfte in dieser vorweihnachtlichen Zeit
nicht fehlen bei der ökumenischen Nacht der Lichter, die wieder
zahlreiche katholische und evangelische Christen in der gut besuchten
St. Marien-Kirche in Geisweid versammelt hat.

Dazu war der Altarrraum der Kirche im Taizé-Stil
mit Kerzen geschmückt.

Pfarrer Reinhard
Lenz aus dem Pastoralverbund Hüttental – Freudenberg  – Pfarrerin
Almuth Schwichow von der evangelischen Kirchengemeinde musste leider
kurzfristig absagen – verlas einen adventlichen Bibeltext. Ein eigens
für diese Veranstalung gegründeter Projektchor unter der Leitung
von Dekanatskirchenmusikerin Helga Lange stimmte die gut eingeübten
 Lieder an.

Der Dank von Pfarrer
Lenz galt am Ende des Gottesdienstes den Chormitgliedern, die an
der Vorbereitung mitgewirkt hatten.