Predigt Talkirche, Sonntag, 4. Januar 2026

Gottesdienst für den zweiten Sonntag nach Weihnachten

Text: Jes 61,1-3

Wie doch die Zeit vergeht! Ein Viertel des 21. Jahrhun­derts ist nun schon vorbei, also immerhin auch schon ein Vierzigstel des dritten Jahrtausends nach Christi Geburt. Bevor es anbrach, hat die magische Zahl 2000 viele Menschen beschäftigt und bewegt, inzwi­schen sind die Jahreszahlen mit der „zwanzig“ längst Gewohn­heit und auch „zwanzigsechsundzwanzig“ wird wohl ein Jahr wie jedes andere.

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Predigt Wenschtkirche, Silvester, 31.12.2025

Gottesdienst zum Jahresabschluss

Text: Hebr 13,8

(Euro-Schein und –Münze) Das was ich hier in Händen halte, sind inzwischen alte Bekannte: Euro-Scheine und -Münzen. Seit genau 24 Jahren sind die jetzt im Umlauf. Und obwohl es immer noch Men­schen geben soll, die lieber die alte D-Mark wieder hätten, haben wir uns doch in Wirklichkeit längst an dieses Geld gewöhnt. Allen Unkenrufen zum Trotz ist auch der Euro eine recht stabile Währung geworden. Und dass wir für einen Österreich, Italien- oder Spanien­ur­laub kein Geld mehr tauschen müssen, zeigt uns, dass ein eini­geres Europa auch viel Gutes hat.

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Predigt Talkirche, Gottesdienst für den zweiten Weihnachtstag, 26. Dezember 2025

Text: Mt 1,18-25

Die Geburt Jesu Christi geschah aber so: Als Maria, seine Mutter, mit Josef verlobt war, fand es sich, ehe sie zusammenkamen, dass sie schwanger war vom Heiligen Geist. Josef aber, ihr Mann, der fromm und gerecht war und sie nicht in Schande bringen wollte, gedachte, sie heimlich zu verlassen.

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Predigt Wenschtkirche, Christvesper für den Heiligen Abend, 24. Dezember 2025

Text: Ez 37,24-28

Der Prophet Ezechiel war im Exil gestorben. Man hatte ihn nach Babel verschleppt, als König Nebukadnezar Juda unterworfen hatte. Elf Jahre später war Jerusalem endgültig zerstört worden und Juda von der Land­karte verschwunden. Ezechiel hatte es kommen sehen. Immer wie­der hatte er seinen Landsleuten das Gericht Gottes ange­kün­digt – als Strafe dafür, dass sie Gottes Bund missachtet hat­ten. Sie hatten seine Gebote nicht gehalten, fremden Göttern ge­dient, die Armen ausgebeutet, den Fremden Gewalt angetan – nun hatten sie die Quittung dafür. Aber trotzdem war Ezechiel überzeugt gewe­sen, dass Gott sein Volk immer noch liebte. Und er hatte die Hoff­nung nie aufgegeben. Eines Tages würde Gott sich Israel wieder zu­wen­­den und ihm neues Leben einhauchen. Aber jetzt war der Pro­phet tot. War mit ihm auch die Hoffnung gestorben?

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