Predigt Talkirche, Gottesdienst für den zweiten Weihnachtstag, 26. Dezember 2025

Text: Mt 1,18-25

Die Geburt Jesu Christi geschah aber so: Als Maria, seine Mutter, mit Josef verlobt war, fand es sich, ehe sie zusammenkamen, dass sie schwanger war vom Heiligen Geist. Josef aber, ihr Mann, der fromm und gerecht war und sie nicht in Schande bringen wollte, gedachte, sie heimlich zu verlassen.

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Predigt Wenschtkirche, Christvesper für den Heiligen Abend, 24. Dezember 2025

Text: Ez 37,24-28

Der Prophet Ezechiel war im Exil gestorben. Man hatte ihn nach Babel verschleppt, als König Nebukadnezar Juda unterworfen hatte. Elf Jahre später war Jerusalem endgültig zerstört worden und Juda von der Land­karte verschwunden. Ezechiel hatte es kommen sehen. Immer wie­der hatte er seinen Landsleuten das Gericht Gottes ange­kün­digt – als Strafe dafür, dass sie Gottes Bund missachtet hat­ten. Sie hatten seine Gebote nicht gehalten, fremden Göttern ge­dient, die Armen ausgebeutet, den Fremden Gewalt angetan – nun hatten sie die Quittung dafür. Aber trotzdem war Ezechiel überzeugt gewe­sen, dass Gott sein Volk immer noch liebte. Und er hatte die Hoff­nung nie aufgegeben. Eines Tages würde Gott sich Israel wieder zu­wen­­den und ihm neues Leben einhauchen. Aber jetzt war der Pro­phet tot. War mit ihm auch die Hoffnung gestorben?

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