Rückblick: Abschiedskonzert Birlenbach

Siegener Zeitung vom11. Sept. 2007

»Vertraut den neuen Wegen"

Abschiedskonzert im ev. Gemeindezentrum
Birlenbach

bst   Birlenbach.
Abschiedsstimmung erfüllte die Kirche im ev. Gemeindezentrum Birlenbach,
das in drei Wochen außer Dienst gestellt sein wird und verkauft
werden soll. Hier fanden seit Juli 1963 viele aktive Gruppen ihr
Domizil, darunter auch der von Ingo Gieseler geleitete gemischte
Chor, der – wieder einmal im Zusammenwirken mit dem Blechbläserensemble
pian e forte, Friedhelm Schneider (Klavier/Orgel) und Rarsten Schreiber
(Cajon) – zu diesem Abschiedskonzert eingeladen hatte. Dessen Motto
.Vertraut den neuen Wegen" sollte den Blick der um ihr Gemeindezentrum
trauernden Birlenbacher auf die Chancen und Möglichkeiten der Zukunft
innerhalb der Kirchengemeinde Klafeld richten. Im Wechsel von Bläser-
und Chorbeiträgen und auch bei gemeinsam dargebotenen Titeln wurde
die ungetrübte Freude am Musizieren deutlich, die an keinen Ort
gebunden ist.  

Ingo Gieseler
leitete seine beiden Ensembles schwungvoll – motivierend, die solide
Probenarbeit zahlte sich hörbar aus. Bei A. Beckers doppelchörigem
„Weihegesang" wirkten die Bläser von pian e forte versiert
mit Friedhelm Schneider an der Orgel zusammen. Als unter dem Programmpunkt
„Impressionen einer Kirche" Fotos aus der 44-jährigen Geschichte
des Gemeindezentrums gezeigt wurden, waren Wehmut und Trauer in
der voll besetzten Kirche wieder deutlich spürbar. Der Chor antwortete
mit „Ich traue auf dich" von T. Simson, pian e forte mit einer
Fantasie von M. Schütz zum Lied „Vertraut den neuen Wegen",
ehe Pfarrerin Almuth Schwichow eine Andacht zu diesem Lied hielt:
Klaus Peter Hertzsch habe 1989 den Text mitten in der sich anbahnenden
Umbruchsituation in der DDR geschaffen, 1996 sei es ins Evangelische
Gesangbuch aufgenommen worden. Es gründe auf biblischer Gewissheit
und dem Vertrauen in die Wege Gottes und seinen Auftrag an uns,
die Schöpfung zu bewahren.

Mit „Seid nicht
bekümmert" von S. Beck und „Sei behütet" von C. Bittlinger
endete dieses Zuversicht verbreitende Abschiedskonzert. Für den
nicht enden wollenden Applaus bedankten sich beide Ensembles mit
„Erd und Himmel sollen singen" von M. Schütz. Anschließend
lud der gemischte Chor zum gemeinsamen Feiern in den Gemeindesaal.
Der Chor wird auch den Abschiedsgottesdienst am 30. September um
9.30 Uhr musikalisch mit gestalten.
 

 

 
….vertraut
den neuen Wegen


Woche der Diakonie

Woche der Diakonie 21. bis 28. Oktober

Woche der Diakonie

Hier das komplette Programm: wdd2007_programm.pdf 

Vom 21. bis zum 28. Oktober findet im Kirchenkreis Siegen die Woche
der Diakonie statt. Unter der Überschrift „…es wächst zusammen, was
zusammen gehört…“, laden Kirche und Diakonie zu Gottesdiensten,
Informationsveranstaltungen, Foren und Seminaren ein. „Die Woche soll
deutlich machen, dass Kirche und Diakonie untrennbar zusammengehören“,
benennt Volker Gürke, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werkes
Siegen, die Motivation für diese Woche. Die Veranstaltungsangebote
richten sich an alle an den Themen Interessierten, besonders natürlich
an die ehren- und hauptamtlich Mitarbeitenden in den Kirchengemeinden
und diakonischen Einrichtungen.

Von Sonntag bis Sonntag wird
über Aspekte der Wohlfahrtspolitik, über die aktuelle Entwicklung der
hiesigen Krankenhauslandschaft oder die diakonische Gemeindeentwicklung
informiert und diskutiert. Außerdem gibt es Diskussionsveranstaltungen
und Weiterbildungsangebote zu sozialpädagogischen oder psychologischen
Aufgaben im kirchlich-diakonischen Alltag. Zum Auftakt wird am Sonntag,
21. Oktober 2007, 10 Uhr, ein Festgottesdienst in der Siegener
Nikolaikirche gefeiert. Die Predigt hält Pfarrer Klaus-Dieter Kottnik,
Präsident des Diakonischen Werkes der Ev. Kirche in Deutschland.
Besonders
herausgehoben aus dem umfangreichen Programm ist des Weiteren ein
Stadtrundgang in Siegen unter dem Motto „Auf den Spuren der Armut“. Am
22. Oktober führt Günter Hensch vom Institut für Kirche und
Gesellschaft durch die Stadt und zeigt Orte der offenen und versteckten
Armut.
„Entfesselte Gemeinde – Aspekte diakonischer
Gemeindeentwicklung“ heißt der Perspektivabend für ehren- und
hauptamtlich Mitarbeitende in Kirche und Diakonie. Pfarrer Ulrich
Läpple, Referent für diakonisch-missionarischen Gemeindeaufbau bei der
Arbeitsgemeinschaft Missionarischer Dienste im Diakonischen Werk der
Ev. Kirche von Deutschland, Berlin, macht deutlich, welche praktische
Bedeutung die Diakonie für die Gemeindentwicklung haben kann.
Abgeschlossen wird die Woche der Diakonie mit besonderen regionalen Gottesdiensten.
Das
gesamte Programm ist in den Kirchengemeinden und diakonischen
Einrichtungen erhältlich. Es ist auch im Internet unter
www.diakonie-suedwestfalen.de und www.kirchenkreis-siegen.de
veröffentlicht. Bei einigen Veranstaltungen ist eine Anmeldung
erforderlich.Pünktlich zum Beginn der Woche der Diakonie wird die
Broschüre „Aufbrüche & Wendepunkte“ vorliegen. In ihr ist die
historische Entwicklung der Diakonie im Kirchenkreis Siegen seit 1945
dargestellt.

Reformierte Konferenz in Fellinghausen

Mit den Psalmen im Alltag
der Kirche leben

Reformierte Konferenz mit
Prof. Dr. Thomas Naumann

Am Samstag,
20. Oktober 2007, findet von 9 bis 13 Uhr
die Reformierte Konferenz
Südwestfalen in der Friedenskirche in Kreuztal-Fellinghausen
statt.

Prof.  Dr.
Thomas Naumann referiert zu dem Thema:

„Du
bist mein Gott, den ich suche“ (Psalm 62, 2)
Mit den Psalmen
im Alltag der Kirche leben.

In der reformierten
Kirche haben die Psalmen und der Psalmgesang im Gottesdienst ihren
besonderen Stellenwert.
Prof. Dr. Thomas Naumann legt einzelne
Psalmen exemplarisch aus. Dabei setzt er seinen Schwerpunkt auf
die Schönheit der Texte und die Sprache der Dankbarkeit. Die Veranstaltung
bietet neben der Theorie in Vortrag und Gespräch einen praktischen
Teil. Unter Anleitung von Kirchenmusikdirektor Ulrich Stötzel, Siegen,
werden von Prof. Naumann ausgelegte Psalmen gesungen.

Die Reformierte
Konferenz endet mit einem gemeinsamen Mittagessen.

Dr. Thomas Naumann
ist seit 1997 Professor an der Universität Siegen. Seine Forschungs-
und Lehrschwerpunkte sind Biblische Exegese und Evangelische Theologie
(Altes Testament).
Nach seinem Theologiestudium an der Martin-Luther-Universität
Halle-Wittenberg war Naumann zunächst wissenschaftlicher Mitarbeiter
an dieser Universität. Nach Promotion und 2. theol. Examen erfolgte
die Ausreise aus der DDR. Seine Habilitation erfolgte an der Universität
Bern, wo er zuvor mehrere Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter
an der Ev. Theologischen Fakultät tätig war.

Gemeindeorientiert

Eingeladen zur
Reformierten Konferenz sind alle Gemeindeglieder. Besonders für
die Presbyteriumsmitglieder und Mitarbeitenden in den evangelisch
reformierten Kirchengemeinden der Kirchenkreise Hagen, Iserlohn,
Siegen, Soest und Wittgenstein sind die reformierten Konferenzen
ein Ort geistlicher und fachlicher Zurüstung. Die Konferenz weiß
sich dem reformierten Erbe und Bekenntnis verpfichtet. Sie müht
sich um Vertiefung der geistlichen Erkenntnisse und um Hilfen für
den praktischen Dienst in den Gemeinden.

kp


Cafe im Pfarrhaus

Haben Sie Sonntagnachmittag schon was vor?

Wäre es nicht reizvoll mit
Anderen bei einer Tasse Kaffee in gemütlichen Räumen zusammen zu
sitzen, zu plaudern, Musik zu hören und die Zeit zu genießen?

Zum

Cafe im Pfarrhaus

sind Sie erstmals am Sonntag,

28. Oktober, von 15 bis 18 Uhr
eingeladen.

Die neuen Räume
dort sind so wunderschön und gemütlich geworden, mit den charaktervollen
Fenstern und einer Jugendstildecke. dass Gemeindeglieder davon inspiriert
wurden und die Idee eines regelmäßigen Cafe-Betriebes entstand.

So soll zukünftig an jedem 2. und 4. Sonntag im Monat das
Cafe von 15 bis 18 Uhr geöffnet sein.
Gemeindekreise aus der
ganzen Kirchengemeinde übernehmen abwechselnd mit 3 bis 4 Personen
die Verantwortung für den Cafe-Betrieb.

Bei schönem Wetter
besteht auch die Möglichkeit vor dem Haus unter Bäumen oder im Schatten
der Kirche zu sitzen.

Wir sind sicher,
dass dieses Angebot dem Bedürfnis vieler Gemeindeglieder entgegenkommt.
Denn es ist ja allgemein bekannt, dass gerade der Sonntagnachmittag
nicht immer so einfach zu gestalten ist.

Vor 100 Jahren
fanden im Lutherhaus regelmäßig am Sonntag Familien-Nachmittage
statt. Das ist Vergangenheit. Aber könnte das Cafe nicht heute eine
adäquate Antwort auf die Herausforderungen unserer Zeit sein?

Auf alle Fälle:
Sie sind herzlich eingeladen! Schauen Sie doch einfach Mal vorbei.

Burkhard Schäfer


Abschied vom GZ Birlenbach

Abschied vom Gemeindezentrum
Birlenbach

Es war ein Tag
der Freude, als das Gemeindezentrum Birlenbach am 21. Juli 1963
seiner Bestimmung übergeben wurde. Davon sind alle Festreden und
Ansprachen und die Predigt, die an diesem Tag gehalten wurde, erfüllt.
Pfarrer Flick, dessen Worte auf einer Tonbandaufzeichnung erhalten
sind, dankte Gott dafür, „dass er den Gemeindegliedern in Birlenbach
ein eigenes und geräumiges und schönes Haus geschenkt hat.“

Von diesem Haus
müssen wir nun Abschied nehmen, wehmütig und traurig, aber auch
dankbar dafür, dass viele Menschen im Laufe der Jahrzehnte hier
heimisch geworden sind: in den Gruppen und Chören, im Gottesdienst
und im Kindergottesdienst, als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Für die erfüllte Zeit, die hinter uns liegt, wollen wir Gott danken
in einem Konzert am Samstag, dem 8. September, um 18.30 Uhr
 und im Gottesdienst mit den beiden Birlenbacher Chören am
Sonntag, dem 30. September, um 9.30 Uhr.

Alle,
die sich dem Gemeindezentrum Birlenbach verbunden fühlen,
laden
wir herzlich dazu ein.