Am 10.05.2026 durften wir bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr gemeinsam Kirche Kunterbunt feiern. Los ging es – wie immer – um 15:30 Uhr in der Wenschtkirche. Zwar war die Runde diesmal etwas kleiner, was sicherlich auch daran lag, dass unser Treffen auf den Muttertag fiel, doch eines bleibt immer gleich:
„Schön, dass du da bist, fühl dich wie zu Haus!“ – so heißt es in unserem Begrüßungslied. Und genau diese Atmosphäre prägte auch diesen besonderen Nachmittag.
In gemütlicher Gemeinschaft entstanden viele gute Gespräche und Begegnungen an den verschiedenen Stationen, die sich diesmal alle rund um das Thema „Gebet“ drehten. Bereits im Einstieg wurde spielerisch die Frage gestellt: Wer oder was hilft mir eigentlich, wenn ich gestresst bin, wenn Sorgen, Fragen oder viel Trubel meinen Alltag bestimmen?
Heute würde man vielleicht zuerst eine KI fragen. Deshalb entstand bei uns augenzwinkernd ein eigener kleiner analoger „Wikipedia-Beitrag“ zum Thema Gebet. An den kreativen und abwechslungsreichen Stationen konnten die Besucherinnen und Besucher entdecken, was alles zum Beten dazugehört:
- ein Bewegungslied zu verschiedenen Gebetspositionen
- selbstgebastelte Gebetswürfel
- ein Experiment rund um die Frage: Was passiert beim Beten mit meinen Sorgen und Gedanken?
- ein Vertrauens-Eierlauf
- Gebetskreuze mit Dankesperlen für den Kühlschrank zuhause
- bemalte Feuerwehr-Steine als Erinnerung daran, dass die Verbindung zu Gott immer offen ist
- ein Gummibärchen-Gebet
- persönliche Gebetserfahrungen, die an ein beleuchtetes Kreuz geheftet wurden
Im zweiten Teil wurde sichtbar, wie all diese unterschiedlichen Erfahrungen zusammengehören. Auf einer großen Klappkarte wurden Gedanken, Erkenntnisse und Eindrücke gesammelt und miteinander geteilt. Am Ende stand fest: Gebet verändert unsere Perspektive, unsere Haltung – und wir können jederzeit beten, immer wieder, quasi unendlich oft.
Wir wünschen allen den Mut, das Gebet im Alltag neu auszuprobieren und ihm mehr Raum zu geben.
Natürlich durfte am Muttertag auch eine kleine Überraschung nicht fehlen: Während eines Musikbeitrags schenkten die Kinder ihren Mamas, Omas oder Erzieherinnen eine Rose.
Nach all den Eindrücken und Aktionen zog schließlich der Duft von frisch zubereiteten Bratkartoffeln durch die Kirche. Diese wurden in der „Weihnachtsmarktpfanne“ zubereitet und sorgten für einen gelungenen Abschluss des Nachmittags. Ein herzliches Dankeschön geht an unseren Küster Jörn Ackerstaff, der uns mit Transport, Einkauf, Kräuterquark und vielem mehr großartig unterstützt hat – MERCI BIEN!
Ebenso danken wir allen helfenden Händen beim Auf- und Abbau, an den Stationen, beim Grillen und in der Vorbereitung. Ohne euch wäre Kirche Kunterbunt nicht möglich. DANKE!