Aktion „Freiwilliges Kirchgeld“

Wir freuen uns, wenn Sie unsere Gemeinde als „meine Kirche“ erleben.

Dazu gehören Menschen, die für Sie da sind und Räume, in denen Sie willkommen sind. So wie viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene sich schon jetzt in unserer Gemeinde gut aufgehoben fühlen.

Als Kirchenmitglied stellen Sie uns mit Ihrer Kirchensteuer, durch Spenden und Kollekten, bereits jetzt Geld zur Verfügung. Dafür danken wir Ihnen sehr herzlich!

Wieso dann überhaupt noch „freiwilliges Kirch­geld“?

Die Kirchensteuer hilft die Kosten der gesamten Kirche zu tragen.

Bei dem Kirchgeld erhält die Gemeinde vor Ort regelmäßig direkt und ungeschmälert eine Spende nach dem Prinzip der Freiwilligkeit:

Ob und, wenn ja, wie viel Sie zahlen, das entscheiden allein Sie selbst. Sie verpflichten sich bis auf Widerruf zur Zahlung eines be­stimmten Betrags im Monat, im Vierteljahr oder im Jahr.

Anders als bei punktuellen Spenden, kön­nen wir mit einem regelmäßig gezahlten Kirchgeld besser planen und wirtschaften.

Das Kirchgeld gibt zusätzlich den Gemeindegliedern, die wenig oder keine Kirchensteuern (mehr) zahlen, Gelegenheit, ihre Gemeinde regelmäßig finanziell zu unter­stützen.

Warum brauchen wir für unsere Ge­meinde Kirchgeld?

Unsere Kirche wird kleiner und ärmer. Von diesem allgemeinen Trend ist die Gemeinde Kla­feld besonders stark betroffen:

  • Inner­halb von 50 Jahren hat sich un­sere Gemeindeglie­derzahl von 13 500 auf 5344 mehr als halbiert, obwohl die Ortsteile Sohl­bach und Buchen noch dazu gekom­men sind.
  • Gleiches gilt zeit­versetzt für die Kirchen­steuereinnahmen. Im Jahr 2000 waren im Haus­halt 574.000 € ange­setzt. 25 Jahre später sind es mit 286.000 € nur noch knapp die Hälfte.

Auf diese Situation können und wollen wir nicht nur mit weiteren Sparmaßnahmen rea­gieren. Denn wir können weder ersatzlos auf noch mehr Räumlichkeiten verzichten, noch können wir unsere Kinder- und Jugendar­beit aufgeben, wenn wir auch in Zukunft eine lebendige Ge­meinde sein wollen. Also brau­chen wir zu­sätzliche Einnahmen, und das Kirchgeld ist ein wichtiger Bei­trag dazu.

Seit 2008 haben wir – dank der Hilfe vieler Kirchgeldgeber – eine Summe von ca. 108.000 Euro eingenommen. Nur so war und ist es uns möglich, die Gemeindearbeit in bewährter Form fortzusetzen.

Beispiele: Renovierung der Sakristei in der Talkirche, Beitrag zur neuen Heizung im Wenscht; PKW-Anhänger für das Bauteam; Anschaffung von Liederbüchern, u.v.m.

Wofür soll das Kirchgeld konkret einge­setzt werden?

Darüber können Sie mitentscheiden! Wählen Sie unter folgenden Projekten aus, was Ihnen am wichtigsten ist:

  • Talkirche: Eine größere Renovierung steht an. Sie können uns dabei helfen, unser zentra­les denkmalgeschütztes Gottes­haus und schönstes Gebäude von Geisweid für künftige Generati­onen zu erhal­ten.
  • Konfirmandenarbeit: Unser Modell mit Blocktagen, Freizeiten und Projekten ist ein großer Gewinn für Konfis und Mit­ar­beitende, es verursacht aber auch Kosten für Material oder die gemeinsamen Mahl­zeiten. Sie können dazu beitragen, diese Kosten zu decken.
  • Gemeindearbeit in den Außenbezirken: Auch dort, wo wir Gebäude schließen mussten, möchten wir präsent bleiben, um den Menschen zu zeigen, dass sie bei uns nicht abgeschrieben sind. Deshalb werden für Gruppen regelmäßig Räume angemietet. Sie kön­nen uns helfen, dieses Angebot aufrecht zu erhalten und ggf. auszubauen.

Wir würden uns sehr freuen, wenn auch Sie Ihrer Gemeinde einen regelmäßigen Betrag zur Verfügung stellen.

Ein Formular für einen Dauerauftrag finden Sie in unseren Gemeindenachrichten Juli/August 2025 auf der vorletzten Seite.